Saftiger veganer Schokokuchen vom Blech
Veganer Schokokuchen vom Blech mit aufgeblühtem Backkakao, kurzer Rührzeit und glänzendem Guss.
Heißes Wasser löst den Kakao an und intensiviert sein Aroma. Beim Backen bleiben an der Stäbchenprobe feuchte Krümel, aber kein nasser Teig.

Zutaten
Kakao-Basis
Teig
Teig und Schokoguss
Schokoguss
Rezeptanleitung
Schritt für Schritt Ansicht
Abschnitt
Teig vorbereiten
- 1
Backform und Ofen startklar machen
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Backform mit Backpapier auslegen. Das Papier an den Ecken sauber einschneiden oder falten, damit der Teig später gleichmäßig hochbackt und keine dünnen, trockenen Randstellen entstehen.
Notiz
Umluft ist möglich, dann die Temperatur etwas niedriger wählen und früher prüfen.
- 2
Backkakao aufblühen lassen
Zutaten für diesen Schritt
Backkakao in eine große Rührschüssel geben und mit heißem Wasser glatt verrühren, bis keine trockenen Kakaonester mehr sichtbar sind. Die Masse soll dunkel, cremig und nur noch warm sein, bevor die übrigen Flüssigkeiten dazukommen.
Notiz
Dieser kleine Kakao-Trick sorgt für mehr Schokogeschmack und eine saftigere Krume.
- 3
Trockene Zutaten gleichmäßig mischen
Zutaten für diesen Schritt
Weizenmehl durch ein feines Sieb in eine zweite Schüssel geben. Zucker, Bourbon-Vanillezucker, Backpulver, Natron und feines Salz zufügen und alles gründlich mit dem Schneebesen vermengen, damit sich Triebmittel und Salz zuverlässig verteilen.
Notiz
Natron nie direkt in Flüssigkeit klumpen lassen, sondern immer erst trocken verteilen.
- 4
Flüssige Zutaten in die Kakao-Basis rühren
Zutaten für diesen Schritt
Ungesüßten Haferdrink, Rapsöl und Apfelessig zur warmen Kakao-Basis geben und mit dem Schneebesen rühren, bis die Oberfläche leicht glänzt. Der Apfelessig aktiviert später das Natron, schmeckt im fertigen Kuchen aber nicht sauer durch.
Notiz
Sehr kalter Haferdrink kann das Öl schlechter einbinden; zimmerwarm klappt es am zuverlässigsten.
- 5
Teig nur kurz zusammenführen
Die trockene Mischung zur Kakao-Flüssigkeit geben und mit einem Teigspatel nur so lange unterheben, bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind. Kleine Schlieren sind besser als langes Rühren, denn zu viel Bewegung macht den Kuchen kompakt.
Notiz
Nicht mit hoher Mixerleistung aufschlagen; dieser Teig soll glatt, aber nicht zäh werden.
- 6
Schokostücke unterheben und Teig verstreichen
Zutaten für diesen Schritt
Die grob gehackte Zartbitterschokolade locker unter den Teig ziehen. Den Teig in die vorbereitete Form geben, bis in die Ecken streichen und die Oberfläche nur leicht glätten, damit die eingearbeitete Luft nicht wieder herausgedrückt wird.
Notiz
Schokostücke machen den Kuchen beim Anschneiden saftiger, ohne dass er wie ein Brownie zu dicht wird.
Abschnitt
Backen, glasieren und servieren
- 7
Schokokuchen saftig backen
Die Form auf die mittlere Schiene stellen und den Kuchen 30–35 Minuten backen, bis die Oberfläche matt wirkt, leicht zurückfedert und am Holzstäbchen nur noch feuchte Krümel hängen. Klebt nasser Teig daran, kurz weiterbacken und erneut prüfen.
Notiz
Nicht warten, bis das Stäbchen völlig trocken bleibt; dann ist ein saftiger Schokokuchen meist schon überbacken.
- 8
Kuchen kontrolliert abkühlen lassen
Den gebackenen Kuchen in der Form ruhen lassen, bis er stabiler wird und sich die Ränder minimal lösen. Danach mit dem Backpapier herausheben und auf einem Gitter vollständig abkühlen lassen, damit der Guss später nicht stumpf verläuft.
Notiz
Warm ist der Kuchen empfindlich; zu frühes Schneiden kann die Krume zusammendrücken.
- 9
Glänzenden Schokoguss rühren
Zutaten für diesen Schritt
Zartbitterschokolade mit Hafercuisine und Rapsöl über einem warmen Wasserbad langsam schmelzen und dabei ruhig rühren. Die Schüssel darf nicht zu heiß werden, sonst trennt sich der Guss und wirkt körnig statt glatt.
Notiz
Alternativ in kurzen Intervallen in der Mikrowelle schmelzen und zwischendurch sorgfältig rühren.
- 10
Überziehen und schnittfest werden lassen
Den lauwarmen Schokoguss auf den abgekühlten Kuchen geben und mit einer Palette oder einem Löffelrücken bis zu den Rändern verstreichen. Vor dem Anschneiden stehen lassen, bis der Guss weich fest ist und beim Messer nicht mehr stark verschmiert.
Notiz
Für besonders saubere Stücke das Messer vor jedem Schnitt kurz säubern.
Nährwerte
Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.
Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.
Kalorien
392 kcal
pro Portion
4703.7 kcal
gesamt aktuell (12 Portionen)
Kohlenhydrate
51.5 g
pro Portion
618 g
gesamt aktuell (12 Portionen)
Protein
5.49 g
pro Portion
65.9 g
gesamt aktuell (12 Portionen)
Fett
17.5 g
pro Portion
210 g
gesamt aktuell (12 Portionen)
Ballaststoffe
5.02 g
pro Portion
60.2 g
gesamt aktuell (12 Portionen)
Zucker
27.2 g
pro Portion
326.8 g
gesamt aktuell (12 Portionen)
Salz
0.767 g
pro Portion
9.2 g
gesamt aktuell (12 Portionen)
Anmerkung
Ausgelegt für eine rechteckige Backform oder ein kleines tiefes Blech von etwa 30 × 25 cm. Der Kuchen schmeckt am Backtag weich und schokoladig, am nächsten Tag sogar noch etwas saftiger.
FAQ
Häufige Fragen
Öl hält die Krume weich, Haferdrink bringt Feuchtigkeit und die Kombination aus Natron und Apfelessig lockert den Teig. Wichtig ist außerdem, nach dem Mehlkontakt nur kurz zu rühren und den Kuchen nicht zu lange zu backen.
Die Oberfläche soll matt sein und auf leichten Druck zurückfedern. Bei der Stäbchenprobe dürfen feuchte Krümel hängen bleiben, aber kein nasser Teig. Ein komplett trockenes Stäbchen ist bei Schokokuchen oft ein Zeichen für zu langes Backen.
Für einen flüssigen Kern ist ein Blechkuchen nicht ideal, weil die flache Form gleichmäßiger durchbackt. Besser sind kleine Förmchen, die heiß und kürzer gebacken sowie sofort serviert werden. Dieses Rezept ist auf saftige, schnittfeste Stücke ausgelegt.
Ja, sogar sehr gut. Nach dem vollständigen Abkühlen luftdicht abdecken und bei kühler Raumtemperatur lagern. Der Kuchen zieht über Nacht durch, wird etwas fudgiger und lässt sich am nächsten Tag sauber schneiden.
Luftdicht verpackt hält er bei kühler Raumtemperatur etwa zwei Tage, im Kühlschrank etwas länger, wird dort aber fester. Zum Einfrieren am besten in Stücke schneiden, gut verpacken und langsam bei Raumtemperatur auftauen lassen.
Ja, die vegane Basis ist aber bereits vollständig abgestimmt. Wer nicht vegan backen möchte, kann den Haferdrink durch Kuhmilch und die Hafercuisine im Guss durch Sahne ersetzen. Ei ist nicht nötig und würde die Textur eher verändern.
Trocken wird er meist durch zu langes Backen oder eine zu große Form mit dünner Teigschicht. Gummiartig wird er eher durch langes Rühren nach Zugabe des Mehls. Deshalb nur kurz mischen und bei der Garprobe auf feuchte Krümel achten.
Ja, aber auf einem großen Ofenblech wird die Teigschicht dünner und die Backzeit verkürzt sich deutlich. Für die saftigste Variante ist ein kleines tiefes Blech oder eine rechteckige Form besser, weil der Kuchen höher bleibt.