Crêpes französisch – hauchdünn, elastisch und ohne Klümpchen

Französische Crêpes aus glattem Teig mit kurzer Ruhezeit, dünn ausgebacken in der Pfanne und leicht zu wenden.

Mineralwasser kommt erst zum Schluss in den Teig. Die Pfanne ist richtig temperiert, wenn ein Teigtropfen leise zischt und zügig stockt, ohne dunkel zu werden.

Französische Crêpes – hauchdünn, elastisch und ohne Klümpchen fertig angerichtet
Vorbereitung

15 min

Ruhezeit

30 min

Kochen

20 min

Zutaten

Für den Crêpe-Teig

Teig und Pfanne

Zum Servieren

Rezeptanleitung

Schritt für Schritt Ansicht

  1. Abschnitt

    Crêpe-Teig glatt rühren und quellen lassen

  2. 1

    Mehlmischung fein vorbereiten

    Zutaten für diesen Schritt

    Weizenmehl, feinen Zucker und feines Meersalz in eine große Rührschüssel geben. Das Mehl bei Bedarf sieben oder mit dem Schneebesen gründlich auflockern, damit sich Salz und Zucker gleichmäßig verteilen und der Teig später weniger Klümpchen bildet.

    Notiz

    Direkt aus der Packung ist Mehl oft verdichtet. Kurzes Auflockern macht den Crêpe-Teig glatter, ohne dass du ihn später lange schlagen musst.

  3. 2

    Grundteig ohne Klümpchen rühren

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Süßrahmbutter sanft schmelzen und lauwarm abkühlen lassen. Eier zur Mehlmischung geben und von der Mitte aus glatt rühren. Die Vollmilch nach und nach zugießen: zuerst eine dickliche, gleichmäßige Masse herstellen, dann weiter rühren, bis der Teig glatt und dünnflüssig ist. Die lauwarme Butter in einem dünnen Strahl unterrühren.

    Notiz

    Die dickliche Zwischenstufe ist der wichtigste Trick gegen Mehlinseln. Wird sofort die ganze Flüssigkeit eingerührt, schwimmen Klümpchen leichter im Teig herum.

  4. 3

    Mineralwasser kurz einarbeiten

    Zutaten für diesen Schritt

    Das kohlensäurehaltige Mineralwasser erst zum Schluss unter den glatten Teig rühren. Der Crêpe-Teig soll dünnflüssig wie flüssige Sahne laufen und einen Löffel nur leicht überziehen.

    Notiz

    Nicht lange weiterrühren, damit die Kohlensäure nicht komplett entweicht. Nach der Ruhezeit darf der Teig bei Bedarf mit einem kleinen Schluck Mineralwasser gelockert werden.

  5. 4

    Teig quellen lassen und Konsistenz prüfen

    Die Schüssel abdecken und den angerührten Teig bei Raumtemperatur ruhen lassen. Danach einmal ruhig durchrühren. Er soll gleichmäßig fließen, keine dicke Mehlschicht am Boden zeigen und beim Schwenken der Schüssel leicht nachlaufen.

    Notiz

    Die Ruhezeit macht den Teig elastischer. Dadurch lassen sich die dünnen Crêpes besser wenden und reißen nicht so schnell ein.

  6. Abschnitt

    Crêpes dünn in der Pfanne ausbacken

  7. 5

    Pfanne dünn fetten und vorheizen

    Zutaten für diesen Schritt

    Eine flache Pfanne auf mittelhohe Hitze bringen. Süßrahmbutter zum Fetten bereithalten und die Pfanne nur so dünn ausstreichen, dass der Boden leicht glänzt. Ein kleiner Teigtropfen soll leise zischen und zügig stocken, aber nicht sofort dunkel werden.

    Notiz

    Zu viel Fett lässt den Teig in der Pfanne rutschen und sorgt für ungleichmäßige Ränder. Ein feiner Film reicht vollkommen.

  8. 6

    Ersten Crêpe als Temperaturprobe backen

    Eine kleine Kelle Teig in die heiße Pfanne geben und die Pfanne sofort kreisend schwenken, bis der Boden hauchdünn bedeckt ist. Wenden, sobald die Oberfläche matt aussieht, der Rand sich leicht löst und die Unterseite hellgoldene Punkte zeigt. Die zweite Seite nur kurz fertig backen.

    Notiz

    Bleibt der Crêpe blass und weich, braucht die Pfanne etwas mehr Hitze. Wird der Rand trocken oder brüchig, die Temperatur leicht senken.

  9. 7

    Übrige Crêpes zügig ausbacken

    Den restlichen Teig portionsweise genauso ausbacken. Den Teig zwischendurch kurz umrühren, weil sich Mehl am Schüsselboden absetzen kann. Die Pfanne nur dann erneut fetten, wenn die Crêpes anfangen zu kleben oder sich nicht mehr sauber lösen.

    Notiz

    Die erste Seite braucht länger als die zweite. Entscheidend ist nicht die Uhr, sondern die matte Oberfläche und der leicht gelöste Rand.

  10. 8

    Crêpes weich stapeln und warm halten

    Fertige Crêpes direkt auf einen Teller legen und locker mit einem sauberen Tuch abdecken. Der entstehende Dampf hält sie biegsam, ohne sie matschig zu machen. So lassen sie sich später gut falten, rollen oder füllen.

    Notiz

    Nicht offen im heißen Ofen lagern, sonst trocknen die dünnen Ränder schnell aus.

  11. Abschnitt

    Crêpes servieren und abwandeln

  12. 9

    Mit Puderzucker und Zitrone servieren

    Zutaten für diesen Schritt

    Die warmen Crêpes falten oder locker aufrollen. Puderzucker darüberstäuben und die Bio-Zitrone in Spalten dazu reichen, damit der Saft direkt am Tisch frisch darübergegeben werden kann.

    Notiz

    Zitrone und Zucker sind schlicht, aber sehr ausgewogen: Die Säure macht die buttrigen Crêpes leichter und hebt die feine Süße.

Nährwerte

Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.

Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.

Kalorien

502.8 kcal

pro Portion

2011.2 kcal

gesamt aktuell (4 Portionen)

Kohlenhydrate

61.6 g

pro Portion

246.6 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Protein

16.2 g

pro Portion

64.7 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Fett

21.5 g

pro Portion

86 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Ballaststoffe

2.28 g

pro Portion

9.14 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Zucker

15.8 g

pro Portion

63.2 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Salz

0.383 g

pro Portion

1.53 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Anmerkung

Die Menge ergibt je nach Pfannengröße etwa acht bis zehn dünne Crêpes in einer Pfanne mit 24–26 cm Durchmesser. Für herzhafte Crêpes den Zucker stark reduzieren oder weglassen. Für besonders feine Dessert-Crêpes passt etwas Vanille in den Teig; die Grundtechnik bleibt gleich.

FAQ

Häufige Fragen

Meist wurde der Teig zu kurz ruhen gelassen, ist zu dick oder der Crêpe wurde zu früh gewendet. Warte, bis die Oberfläche matt ist und sich der Rand fast von selbst löst. Wirkt der Teig nach der Ruhezeit zäh, rühre ihn vorsichtig mit etwas Mineralwasser wieder dünnflüssiger.

Der Teig soll deutlich dünner sein als klassischer Pfannkuchenteig und etwa wie flüssige Sahne laufen. Er darf den Löffel nur leicht überziehen. Ist er zu dick, verteilt er sich nicht schnell genug in der Pfanne und die Crêpes werden eher pfannkuchenartig.

Ja, der Teig kann abgedeckt mehrere Stunden im Kühlschrank stehen. Vor dem Ausbacken gründlich umrühren, weil sich Mehl am Boden absetzt. Kalter Teig wirkt oft etwas fester; lass ihn kurz Temperatur annehmen oder lockere ihn behutsam mit Mineralwasser.

Nein, eine flache beschichtete Pfanne reicht aus. Wichtig sind mittelhohe Hitze, ein sehr dünner Fettfilm und schnelles Schwenken direkt nach dem Einfüllen. Ein Crêpes-Maker ist praktisch für große Mengen, aber für dieses einfache Crêpe-Rezept keine Pflicht.

Ausgekühlte Crêpes gestapelt und gut abgedeckt im Kühlschrank lagern. So bleiben sie etwa zwei Tage weich. Zum Aufwärmen kurz in eine warme Pfanne legen oder den Stapel abgedeckt sanft erwärmen. Offen gelagert trocknen die dünnen Ränder schnell aus.

Ja, die Basis funktioniert auch herzhaft. Reduziere den Zucker stark oder lass ihn weg und fülle die Crêpes mit Pilzen, Spinat, Käse, Schinken oder Gemüse. Die Backtechnik bleibt gleich: dünn verteilen und erst wenden, wenn die Oberfläche matt ist.

Crêpes sind dünner, elastischer und werden mit sehr wenig Fett ausgebacken. Deutsche Pfannkuchen sind meist dicker und weicher. Für Crêpes ist deshalb ein dünnflüssiger Teig mit Ruhezeit wichtiger als kräftiges Aufschlagen.

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