Rotes Thai-Gemüsecurry mit Kokosmilch und roter Currypaste
Rotes Thai-Curry mit angerösteter Currypaste, Kokosmilch und gestaffelt gegartem Gemüse – würzig, frisch und mit klar erkennbarem Biss.
Geröstete rote Currypaste gibt der Kokossauce Tiefe, das Gemüse kommt nach Garzeit gestaffelt in den Topf. Limette, Salz und Zucker balancieren Schärfe, Säure und Süße.

Zutaten
Currybasis
Sauce
Gemüse
Finish
Rezeptanleitung
Schritt für Schritt Ansicht
Abschnitt
Gemüse und Aromaten vorbereiten
- 1
Gemüse nach Garzeit schneiden
Zutaten für diesen Schritt
Karotten in dünne schräge Scheiben schneiden. Brokkoli in kleine Röschen teilen und den zarten Stiel in schmale Scheiben schneiden. Rote Paprika in Streifen schneiden, Zucchini längs halbieren und in Halbmonde schneiden. Zuckerschoten putzen und seitliche Fäden abziehen, sofern vorhanden.
Notiz
Karotten und Brokkoli brauchen länger als Paprika, Zucchini und Zuckerschoten. Diese Sortierung ist der wichtigste Trick gegen matschiges Thai Gemüse Curry.
- 2
Currypaste aromatisch anrösten
Zutaten für diesen Schritt
Rapsöl in einem weiten Topf oder Wok bei mittlerer Hitze erwärmen. Currypaste darin etwa 2 Minuten rühren, bis sie dunkler glänzt und intensiv duftet. Ingwer fein reiben, Knoblauch fein hacken und beides etwa 30 Sekunden mitrösten, ohne den Knoblauch zu bräunen.
Notiz
Mittlere Hitze ist hier wichtiger als Tempo: Zu starke Hitze macht Knoblauch bitter und lässt die Currypaste schnell stumpf schmecken.
- 3
Kokossauce glatt rühren
Zutaten für diesen Schritt
Kokosmilch nach und nach zur gerösteten Paste rühren, bis sich die Würzbasis gleichmäßig löst. Tamari-Sojasauce, Rohrohrzucker und die erste Salzportion einrühren. Die Sauce 2 bis 3 Minuten nur leise köcheln lassen, damit sie sich verbindet, ohne stark zu reduzieren.
Notiz
Starkes Kochen kann das Kokosfett absetzen. Mittlere Hitze hält die Sauce gleichmäßig gebunden.
Abschnitt
Curry garen und ausbalancieren
- 4
Karotten und Brokkoli vorgaren
Zutaten für diesen Schritt
Karotten und Brokkoli in die leise köchelnde Kokossauce geben und 5 bis 6 Minuten garen. Die Karotten sollen biegsam werden, während der Brokkoli kräftig grün bleibt. Gelegentlich umrühren und die Sauce nicht stark reduzieren lassen.
Notiz
Falls der Topfboden zu heiß wirkt, die Hitze sofort senken. Eine gleichmäßig gebundene Kokossauce ist wichtiger als starkes Kochen.
- 5
Schnell garendes Gemüse kurz mitgaren
Zutaten für diesen Schritt
Rote Paprika, Zucchini und Zuckerschoten unterheben und weitere 4 bis 5 Minuten garen. Die Zucchini soll gerade weich werden, die Paprika saftig bleiben und die Zuckerschoten noch Biss haben. Ohne Deckel arbeiten, damit Farbe und Struktur erhalten bleiben.
Notiz
Das Gemüse zieht nach dem Ausschalten noch nach. Lieber etwas früher stoppen als später eine zu weiche Textur retten zu müssen.
- 6
Mit Limette und Kräutern fein abschmecken
Zutaten für diesen Schritt
Thai-Basilikumblätter von den Stielen zupfen. Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Den Topf vom Herd ziehen. Limettenschale fein abreiben, Limetten auspressen und den Saft nach und nach einrühren, bis die Kokossauce frisch, aber nicht spitz schmeckt. Thai-Basilikumblätter und Frühlingszwiebelringe unterheben, mit der zweiten Salzportion final abrunden und sofort servieren.
Notiz
Limettensaft verliert bei starkem Kochen Frische. Darum kommt er erst in die heiße, aber nicht mehr kochende Sauce.
Nährwerte
Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.
Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.
Kalorien
555.1 kcal
pro Portion
2220.4 kcal
gesamt aktuell (4 Portionen)
Kohlenhydrate
29.5 g
pro Portion
118 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Protein
10 g
pro Portion
40 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Fett
44.4 g
pro Portion
177.5 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Ballaststoffe
9.02 g
pro Portion
36.1 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Zucker
17.4 g
pro Portion
69.6 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Salz
3.92 g
pro Portion
15.7 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Anmerkung
Currypasten unterscheiden sich stark in Salz und Schärfe. Für ein veganes Thai Curry unbedingt das Etikett prüfen: Fischsauce, Garnelenpaste oder andere Fischbestandteile gehören in diese Version nicht hinein. Die Kokosmilch nur sanft köcheln lassen, damit die Sauce cremig bleibt und nicht ölig ausflockt.
FAQ
Häufige Fragen
Nimm eine rote Thai-Currypaste, die ausdrücklich vegan deklariert ist. Viele Pasten enthalten Garnelenpaste, Fischsauce oder andere Fischbestandteile; deshalb lohnt sich der Blick auf die Zutatenliste wirklich.
Kokosmilch trennt sich vor allem bei zu starker Hitze. Rühre sie nach und nach in die angeröstete Paste und lasse die Sauce nur sanft köcheln, nicht sprudelnd kochen.
Ja, solange du nach Garzeit sortierst. Festes Gemüse kommt früher in die Sauce, zartes Gemüse später. So bleibt das Thai Gemüse Curry farbig, frisch und nicht verkocht.
Currypasten sind sehr unterschiedlich. Für mildere Teller hilft eine eher milde Paste und ein vorsichtiges finales Abschmecken mit Limette, Salz und etwas Süße, statt einfach mehr Schärfe nachzulegen.
Das Curry lässt sich gut vorbereiten, wenn du das Gemüse beim ersten Kochen eher knapp garst. Beim Aufwärmen nur sanft erhitzen, damit Kokosmilch und Gemüse ihre Textur behalten.
Duftender Jasminreis nimmt die gebundene Kokossauce gut auf und mildert die Schärfe. Auch Reisnudeln funktionieren, wenn das Curry etwas flüssiger serviert werden soll.
Nein. Dieses Gericht arbeitet mit roter Thai-Currypaste, Kokosmilch und frischem Gemüse. Massaman Curry ist eine eigene Richtung mit anderer Paste und warmen Gewürzen.