Plany Rezeptdruck
Rotes Thai-Gemüsecurry mit Kokosmilch und roter Currypaste
Geröstete rote Currypaste gibt der Kokossauce Tiefe, das Gemüse kommt nach Garzeit gestaffelt in den Topf. Limette, Salz und Zucker balancieren Schärfe, Säure und Süße.

Nährwerte
Richtwerte pro Portion und für das gesamte Rezept.
Zutatenübersicht
Für 4 Portionen.
Currybasis
- 2 EL raffiniertes Rapsöl, neutral im Geschmack und hitzestabil
- 60 g rote Thai-Currypaste, vegan und glutenfrei deklariert; Etikett auf Fischsauce oder Garnelenpaste prüfen
- 15 g frischer Ingwer, geschält oder gründlich abgebürstet
- 2 Stück Knoblauchzehen, mittelgroß
Sauce
- 800 ml vollfette Kokosmilch, vor dem Öffnen kräftig schütteln
- 30 ml glutenfreie Tamari-Sojasauce, als salzig-würzige vegane Alternative zu Fischsauce
- 12 g brauner Rohrohrzucker, rundet Schärfe und Limettensäure ab
- 4 g feines Meersalz, geteilt zum Kochen und finalen Abschmecken
Gemüse
- 250 g Karotten, geschält oder gründlich gebürstet
- 300 g Brokkoli, Röschen und zarter Stiel verwendbar
- 200 g Rote Paprika, entkernt
- 250 g Zucchini, fest und nicht zu groß
- 150 g Zuckerschoten, Fäden an den Seiten abziehen, sofern vorhanden
Finish
- 2 Stück Bio-Limetten, für frisch gepressten Saft und etwas Abrieb
- 15 g Thai-Basilikum, Blätter gezupft
- 2 Stück Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
Zubereitung
6 Schritte, mit den passenden Zutaten direkt im Ablauf.
Gemüse und Aromaten vorbereiten
Gemüse nach Garzeit schneiden
Zutaten: Karotten · Brokkoli · Rote Paprika · Zucchini · Zuckerschoten
Karotten in dünne schräge Scheiben schneiden. Brokkoli in kleine Röschen teilen und den zarten Stiel in schmale Scheiben schneiden. Rote Paprika in Streifen schneiden, Zucchini längs halbieren und in Halbmonde schneiden. Zuckerschoten putzen und seitliche Fäden abziehen, sofern vorhanden.
Notiz: Karotten und Brokkoli brauchen länger als Paprika, Zucchini und Zuckerschoten. Diese Sortierung ist der wichtigste Trick gegen matschiges Thai Gemüse Curry.
Currypaste aromatisch anrösten
Zutaten: 2 EL raffiniertes Rapsöl · 60 g rote Thai-Currypaste · 15 g frischer Ingwer · 2 Stück Knoblauchzehen
Rapsöl in einem weiten Topf oder Wok bei mittlerer Hitze erwärmen. Currypaste darin etwa 2 Minuten rühren, bis sie dunkler glänzt und intensiv duftet. Ingwer fein reiben, Knoblauch fein hacken und beides etwa 30 Sekunden mitrösten, ohne den Knoblauch zu bräunen.
Notiz: Mittlere Hitze ist hier wichtiger als Tempo: Zu starke Hitze macht Knoblauch bitter und lässt die Currypaste schnell stumpf schmecken.
Kokossauce glatt rühren
Zutaten: 800 ml vollfette Kokosmilch · 30 ml glutenfreie Tamari-Sojasauce · 12 g brauner Rohrohrzucker · 3 g feines Meersalz
Kokosmilch nach und nach zur gerösteten Paste rühren, bis sich die Würzbasis gleichmäßig löst. Tamari-Sojasauce, Rohrohrzucker und die erste Salzportion einrühren. Die Sauce 2 bis 3 Minuten nur leise köcheln lassen, damit sie sich verbindet, ohne stark zu reduzieren.
Notiz: Starkes Kochen kann das Kokosfett absetzen. Mittlere Hitze hält die Sauce gleichmäßig gebunden.
Curry garen und ausbalancieren
Karotten und Brokkoli vorgaren
Zutaten: 250 g Karotten · 300 g Brokkoli
Karotten und Brokkoli in die leise köchelnde Kokossauce geben und 5 bis 6 Minuten garen. Die Karotten sollen biegsam werden, während der Brokkoli kräftig grün bleibt. Gelegentlich umrühren und die Sauce nicht stark reduzieren lassen.
Notiz: Falls der Topfboden zu heiß wirkt, die Hitze sofort senken. Eine gleichmäßig gebundene Kokossauce ist wichtiger als starkes Kochen.
Schnell garendes Gemüse kurz mitgaren
Zutaten: 200 g Rote Paprika · 250 g Zucchini · 150 g Zuckerschoten
Rote Paprika, Zucchini und Zuckerschoten unterheben und weitere 4 bis 5 Minuten garen. Die Zucchini soll gerade weich werden, die Paprika saftig bleiben und die Zuckerschoten noch Biss haben. Ohne Deckel arbeiten, damit Farbe und Struktur erhalten bleiben.
Notiz: Das Gemüse zieht nach dem Ausschalten noch nach. Lieber etwas früher stoppen als später eine zu weiche Textur retten zu müssen.
Mit Limette und Kräutern fein abschmecken
Zutaten: 2 Stück Bio-Limetten · 15 g Thai-Basilikum · 2 Stück Frühlingszwiebeln · 1 g feines Meersalz
Thai-Basilikumblätter von den Stielen zupfen. Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Den Topf vom Herd ziehen. Limettenschale fein abreiben, Limetten auspressen und den Saft nach und nach einrühren, bis die Kokossauce frisch, aber nicht spitz schmeckt. Thai-Basilikumblätter und Frühlingszwiebelringe unterheben, mit der zweiten Salzportion final abrunden und sofort servieren.
Notiz: Limettensaft verliert bei starkem Kochen Frische. Darum kommt er erst in die heiße, aber nicht mehr kochende Sauce.
Rezeptnotiz
Currypasten unterscheiden sich stark in Salz und Schärfe. Für ein veganes Thai Curry unbedingt das Etikett prüfen: Fischsauce, Garnelenpaste oder andere Fischbestandteile gehören in diese Version nicht hinein. Die Kokosmilch nur sanft köcheln lassen, damit die Sauce cremig bleibt und nicht ölig ausflockt.
Eigene Notizen
Häufige Fragen
Welche rote Currypaste eignet sich für ein veganes Thai Curry?
Nimm eine rote Thai-Currypaste, die ausdrücklich vegan deklariert ist. Viele Pasten enthalten Garnelenpaste, Fischsauce oder andere Fischbestandteile; deshalb lohnt sich der Blick auf die Zutatenliste wirklich.
Warum trennt sich Kokosmilch im Curry und wie verhindere ich das?
Kokosmilch trennt sich vor allem bei zu starker Hitze. Rühre sie nach und nach in die angeröstete Paste und lasse die Sauce nur sanft köcheln, nicht sprudelnd kochen.
Kann ich das Gemüse im roten Thai Curry austauschen?
Ja, solange du nach Garzeit sortierst. Festes Gemüse kommt früher in die Sauce, zartes Gemüse später. So bleibt das Thai Gemüse Curry farbig, frisch und nicht verkocht.
Wie kann ich die Schärfe besser steuern?
Currypasten sind sehr unterschiedlich. Für mildere Teller hilft eine eher milde Paste und ein vorsichtiges finales Abschmecken mit Limette, Salz und etwas Süße, statt einfach mehr Schärfe nachzulegen.
Kann ich rotes Thai-Gemüsecurry vorbereiten und aufwärmen?
Das Curry lässt sich gut vorbereiten, wenn du das Gemüse beim ersten Kochen eher knapp garst. Beim Aufwärmen nur sanft erhitzen, damit Kokosmilch und Gemüse ihre Textur behalten.
Was passt als Beilage zu diesem Thai Curry?
Duftender Jasminreis nimmt die gebundene Kokossauce gut auf und mildert die Schärfe. Auch Reisnudeln funktionieren, wenn das Curry etwas flüssiger serviert werden soll.
Ist dieses rote Thai Curry dasselbe wie Massaman Curry?
Nein. Dieses Gericht arbeitet mit roter Thai-Currypaste, Kokosmilch und frischem Gemüse. Massaman Curry ist eine eigene Richtung mit anderer Paste und warmen Gewürzen.