Diese Spinat Gorgonzola Sauce verbindet zartes Blattgemüse mit würzigem Blauschimmelkäse in einer reichhaltigen Sahnebasis. Sie eignet sich ideal als Begleitung für Pasta, Gnocchi oder gefüllte Teigtaschen. Durch den fein abgestimmten Einsatz von Salz, Pfeffer, Muskat und etwas Zitronensaft wirkt sie zugleich vollmundig und angenehm frisch. Die Sauce lässt sich gut vorbereiten und kurz vor dem Servieren nochmals aufschlagen.
Zutaten
Grundlage
Spinat und Milchprodukte
Würzung
Anleitung
Vorbereitung
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Fettbasis erhitzen
Einen ausreichend großen Topf bereitstellen und die Herdplatte auf mittlere Hitze einstellen, dann Butter oder neutrales Pflanzenöl (20 g) hineingeben und warten, bis die Oberfläche leicht schäumt und ein feiner Duft aufsteigt.Darauf achten, dass die Fettbasis nicht bräunt, sonst wird die Sauce später bitter. -
Aromaten anschwitzen
Die fein gewürfelte Zwiebel (60 g) in das geschmolzene Fett geben und unter regelmäßigem Rühren glasig werden lassen, dabei darauf achten, dass keine starke Bräunung entsteht.Durch das langsame Anbraten entwickeln sich süße Röstaromen, ohne dass harte Kanten im Geschmack entstehen. -
Weitere Aromaten zugeben
Die fein gehackte Knoblauchzehe (5 g) hinzufügen und unter Rühren kurz mitschwitzen lassen, bis ein deutlicher Duft aufsteigt, ohne dass sich dunkle Stellen bilden.Nur kurz erhitzen, damit die würzige Note aromatisch bleibt und nicht bitter wird.
Sauce zubereiten
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Blattgemüse einarbeiten
Das vorbereitete Blattgemüse in den Topf geben, Blattspinat (250 g) sorgfältig unterheben und zusammenfallen lassen, bis die Blätter weich und gleichmäßig von der Fettmischung umhüllt sind.Falls tiefgekühltes Blattgemüse verwendet wird, zuvor gut ausdrücken, damit keine überschüssige Flüssigkeit in die Sauce gelangt. -
Mit Flüssigkeit aufgießen
Mit Schlagsahne (200 ml) und Milch (100 ml) aufgießen, alles gründlich vermengen und die Hitze so regulieren, dass die Mischung leise köchelt und langsam eindickt.Ein sanftes Köcheln sorgt dafür, dass sich die Aromen verbinden und die Sauce cremig wird. -
Käse schmelzen
Den in kleine Stücke geteilten Gorgonzola (150 g) in die heiße Flüssigkeit geben und unter stetigem Rühren vollständig schmelzen lassen, bis keine sichtbaren Stücke mehr vorhanden sind und die Sauce glatt und sämig wirkt.Geduld beim Rühren verhindert Anbrennen am Topfboden und sorgt für eine gleichmäßig gebundene Sauce. -
Weitere Käsewürze zufügen
Den fein geriebenen Hartkäse, fein gerieben (20 g) einstreuen und sorgfältig einrühren, bis er sich komplett aufgelöst hat und die Sauce eine intensivere Würze und eine leicht dickere Konsistenz erhalten hat.Dieser Schritt verstärkt die herzhafte Note und macht die Sauce besonders aromatisch.
Abschmecken und Servieren
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Würzen
Die Sauce mit Salz (4 g) und Schwarzer Pfeffer (2 g) abschmecken, anschließend Muskatnuss (1 g) hinzugeben und alles gründlich verrühren, bis Geschmack und Konsistenz harmonisch wirken.Mit der Würzung zunächst etwas zurückhaltend sein und lieber nach und nach anpassen. -
Frische und Konsistenz einstellen
Zum Abrunden Zitronensaft (10 ml) in die Sauce einrühren und die Dicke bei Bedarf mit etwas zusätzlicher Schlagsahne (200 ml) oder Milch (100 ml) regulieren, bis die Sauce seidig fließt und dennoch gut an Teigwaren oder Gnocchi haftet.Eine eher dickliche Sauce haftet besser an langen Teigwaren, eine etwas leichtere Variante eignet sich gut zum Übergießen von Gnocchi oder gefüllten Teigtaschen. -
Servieren
Die fertige Sauce vom Herd nehmen, kurz ruhen lassen und noch einmal kräftig durchrühren, dann nach Wunsch direkt über frisch gegarte Beilagen geben oder bei sehr niedriger Hitze warm halten und gelegentlich umrühren, damit nichts ansetzt.Die Sauce möglichst frisch verwenden, da sie dann besonders cremig und aromatisch ist.
Anmerkung
Für eine leichtere Version einen Teil der Sahne durch Milch ersetzen und die Menge des Hartkäses etwas reduzieren. Für mehr Intensität kann ein kräftigerer Blauschimmelkäse verwendet werden. Die Sauce passt neben Pasta und Gnocchi auch zu Gemüse, Kartoffelgnocchi oder als cremige Komponente in Aufläufen.