Spaghetti mit Garnelen, Knoblauch und Kirschtomaten
Spaghetti mit Garnelen, Knoblauch und Kirschtomaten in einer olivenölbasierten Sauce, die mit stärkehaltigem Pastawasser gebunden wird.
Die Garnelen verlassen nach kurzem Braten wieder die Pfanne, damit sie nicht zäh werden. Stärkehaltiges Pastawasser verbindet anschließend Tomatensaft und Olivenöl zu einer Sauce.

Zutaten
Pasta
Pasta und Würze
Garnelen
Sauce
Finish
Würze
Rezeptanleitung
Schritt für Schritt Ansicht
Abschnitt
Vorbereitung und Pasta
- 1
Garnelen trocken tupfen und würzen
Zutaten für diesen Schritt
Die Garnelen mit Küchenpapier sehr gründlich trocken tupfen, bis die Oberfläche nicht mehr glänzend nass wirkt. Dann mit dem vorgesehenen Anteil Meersalz und dem schwarzen Pfeffer würzen. Feuchtigkeit würde die Pfanne abkühlen, Dampf erzeugen und die Garnelen eher kochen als braten.
Notiz
Bei aufgetauten Garnelen besonders sorgfältig arbeiten: Tauwasser ist der häufigste Grund für zähe, blasse Garnelen.
- 2
Spaghetti im kräftig gesalzenen Wasser starten
Zutaten für diesen Schritt
Einen großen Topf Wasser sprudelnd aufkochen, den vorgesehenen Kochwasser-Anteil Meersalz einrühren und die Spaghetti hineingeben. Die Pasta sehr bissfest garen, weil sie später in der Pfanne weiterzieht. Vor dem Abgießen unbedingt stärkehaltiges Kochwasser auffangen.
Notiz
Das aufgefangene Kochwasser ist kein Nebendarsteller: Es verbindet Öl und Tomatensaft zu einer Sauce, die an den Spaghetti haftet.
Abschnitt
Knoblauch-Kirschtomaten-Sauce und Garnelen
- 3
Garnelen heiß anbraten und herausnehmen
Zutaten für diesen Schritt
Eine breite Pfanne stark erhitzen, den ersten Anteil Olivenöl hineingeben und die Garnelen darin nur kurz braten, bis sie außen rosa und leicht gebräunt sind. Sofort auf einen Teller geben. Innen dürfen sie noch saftig wirken, denn sie kommen später nur zum Erwärmen zurück.
Notiz
Nicht in der Pfanne liegen lassen: Resthitze gart Garnelen schnell weiter und macht sie trocken.
- 4
Knoblauch sanft ins Olivenöl ziehen lassen
Zutaten für diesen Schritt
Die Hitze deutlich reduzieren und den restlichen Anteil Olivenöl in dieselbe Pfanne geben. Knoblauchscheiben und Chiliflocken darin bewegen, bis der Knoblauch duftet und an den Rändern gerade hell wird. Er soll nicht bräunen, sonst schmeckt die Sauce bitter.
Notiz
Wenn der Knoblauch zu schnell Farbe bekommt, die Pfanne kurz vom Herd ziehen und erst dann weitermachen.
- 5
Kirschtomaten aufplatzen lassen
Zutaten für diesen Schritt
Die Kirschtomaten in die Pfanne geben, den letzten Anteil Meersalz ergänzen und alles bei mittlerer bis lebhafter Hitze garen. Die Tomaten sollen weich werden, Saft abgeben und sichtbar aufplatzen. Mit dem Pfannenwender einige Früchte sanft andrücken, damit eine frische Tomatenbasis entsteht.
Notiz
Zu niedrige Hitze macht die Tomaten wässrig; zu hohe Hitze lässt den Knoblauch nachdunkeln. Die Mitte ist hier perfekt.
- 6
Pastawasser zu einer glänzenden Sauce emulgieren
Etwas aufgefangenes Kochwasser zur Tomaten-Knoblauch-Basis geben und die Pfanne kräftig schwenken oder rühren. Die Stärke verbindet sich mit Olivenöl und Tomatensaft; die Sauce wirkt erst dünn und wird dann glänzender. Nur schluckweise weiteres Kochwasser ergänzen, bis sie fließend, aber nicht suppig ist.
Notiz
Nicht zu viel auf einmal zugießen. Eine gute Emulsion entsteht durch Bewegung und kleine Zugaben, nicht durch Verwässern.
- 7
Spaghetti in der Pfanne fertigziehen
Die sehr bissfest gegarten Spaghetti direkt in die Pfanne geben und mit Zange oder Löffel in der Sauce wenden. Die Nudeln sollen die Tomaten-Öl-Emulsion aufnehmen und rundum glänzen. Falls sie kleben oder trocken wirken, noch etwas Kochwasser einarbeiten und weiter schwenken.
Notiz
Die Pasta ist richtig, wenn am Pfannenboden keine ölige Pfütze steht und die Sauce sichtbar an den Spaghetti haftet.
- 8
Garnelen erst am Ende zurückgeben
Zutaten für diesen Schritt
Die angebratenen Garnelen mitsamt ausgetretenem Saft zurück in die Pfanne geben und nur so lange unterheben, bis sie heiß sind. Die Bio-Zitrone fein abreiben und etwas Saft darübergeben, damit die Olivenöl-Sauce frischer wirkt, ohne die Tomaten zu überdecken.
Notiz
Ab jetzt nicht mehr kräftig kochen lassen. Die Garnelen sollen saftig bleiben und nur ihre Wärme zurückbekommen.
- 9
Mit Petersilie frisch servieren
Zutaten für diesen Schritt
Die gehackte Petersilie unterheben, die Spaghetti sofort auf vorgewärmte Teller drehen und die Garnelen gleichmäßig darauf verteilen. Die Sauce sollte klar, glänzend und aromatisch sein, nicht cremig im Sahnesinn. Direkt servieren, solange Pasta und Garnelen saftig sind.
Notiz
Ein letzter Spritzer Kochwasser kann die Sauce beim Anrichten wieder lockern, falls die Pasta kurz gestanden hat.
Nährwerte
Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.
Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.
Kalorien
494.2 kcal
pro Portion
1976.9 kcal
gesamt aktuell (4 Portionen)
Kohlenhydrate
62.9 g
pro Portion
251.8 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Protein
26.4 g
pro Portion
105.5 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Fett
15.5 g
pro Portion
62.1 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Ballaststoffe
4.06 g
pro Portion
16.3 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Zucker
5.58 g
pro Portion
22.3 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Salz
5.57 g
pro Portion
22.3 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Anmerkung
Für die beste Textur sollten die Garnelen vor dem Braten komplett aufgetaut und sehr trocken sein. Die Sauce bleibt bewusst klar und olivenölbasiert; Sahne, Alfredo-Logik oder Käse sind hier nicht nötig.
FAQ
Häufige Fragen
Garnelen garen sehr schnell und werden trocken, wenn sie während des gesamten Saucenaufbaus in der Pfanne bleiben. Besser ist: heiß anbraten, herausnehmen und erst am Ende nur noch erwärmen.
Der Schlüssel ist stärkehaltiges Pastawasser. Durch kräftiges Schwenken verbindet es sich mit Olivenöl und Tomatensaft zu einer glänzenden Emulsion, die die Nudeln überzieht.
Ja, das klappt sehr gut. Wichtig ist, dass sie vollständig auftauen und danach gründlich trocken getupft werden. Sonst kühlen sie die Pfanne ab und braten nicht sauber an.
Knoblauch bringt in diesem Gericht Süße und Würze, wird bei zu starker Hitze aber schnell bitter. Sanfte Hitze und ständiges Bewegen sorgen dafür, dass er duftet, ohne die Sauce zu dominieren.
Am besten schmeckt es frisch aus der Pfanne. Du kannst aber Garnelen auftauen, Knoblauch schneiden, Petersilie hacken und Tomaten bereitstellen. Die Pasta selbst sollte erst kurz vor dem Essen gekocht werden.
Reste sollten schnell abkühlen und abgedeckt im Kühlschrank gelagert werden. Beim Erwärmen nur sanft erhitzen und einen kleinen Schluck Wasser zugeben, damit die Garnelen nicht nachgaren und zäh werden.
Nimm lieber gut schmeckende kleine Datteltomaten oder reife Cocktailtomaten als große, wässrige Tomaten. Entscheidend ist, dass sie in der Pfanne süßen Saft abgeben und schnell weich werden.