Rote-Bete-Suppe mit Kartoffeln und Ingwer, fein püriert
Warme Rote-Bete-Suppe mit Kartoffeln und fein dosiertem Ingwer: Das weich gegarte Gemüse wird glatt püriert, die Kartoffeln binden ohne Kokosmilch.
Rote Bete und Kartoffeln garen gemeinsam weich und werden glatt püriert. Ingwer würzt die Basis; Apfelessig kommt erst am Ende dazu, damit die erdige Süße ausgewogen bleibt.

Zutaten
Suppe
Zum Servieren
Rezeptanleitung
Schritt für Schritt Ansicht
Abschnitt
Gemüse vorbereiten
- 1
Rote Bete und Kartoffeln gleichmäßig würfeln
Zutaten für diesen Schritt
Rote Bete und Kartoffeln schälen und in ähnlich große Würfel schneiden. Die Rote Bete sollte nicht deutlich größer bleiben als die Kartoffeln, sonst wird sie später langsamer weich und die Suppe kann faserig statt samtig werden.
Notiz
Die Kartoffeln dürfen minimal kleiner ausfallen, weil sie beim Kochen zerfallen und die Suppe auf natürliche Weise binden.
- 2
Zwiebel, Knoblauch und Ingwer fein schneiden
Zutaten für diesen Schritt
Zwiebel fein würfeln, Knoblauch hacken und Ingwer fein reiben. Fein geriebener Ingwer verteilt seine Wärme gleichmäßig in der Suppe; grobe Stücke schmecken dagegen schnell scharf und lenken von der milden Rote-Bete-Basis ab.
Notiz
Ingwer erst nach dem Schälen reiben, damit keine trockenen Fasern in der Suppe landen.
Abschnitt
Suppe kochen
- 3
Aromatische Basis sanft anschwitzen
Zutaten für diesen Schritt
Rapsöl in einem großen Topf auf mittlere Hitze bringen. Die vorbereitete Zwiebel darin glasig anschwitzen, dann Knoblauch und Ingwer kurz mitrühren, bis es duftet. Nichts soll bräunen, sonst kippt die milde Suppe schnell ins Bittere.
Notiz
Wird der Knoblauch sofort dunkel, den Topf kurz von der Hitze ziehen und weiterrühren.
- 4
Rote Bete und Kartoffeln kurz mitdünsten
Die vorbereiteten Rote-Bete- und Kartoffelwürfel in den Topf geben und unter Rühren mitdünsten, bis die Oberfläche leicht glänzt. Dabei sollte nichts am Topfboden ansetzen; dieses kurze Mitgaren verbindet die erdigen und süßlichen Noten schon vor der Brühe.
Notiz
Ein schwerer Topf hilft, die Wärme gleichmäßig zu halten.
- 5
Mit Brühe aufgießen und sanft garen
Zutaten für diesen Schritt
Die erste Menge heiße Gemüsebrühe angießen und die erste Salzmenge einrühren. Alles einmal aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und sanft sieden lassen, bis Rote Bete und Kartoffeln vollständig weich sind.
Notiz
Sanftes Sieden bedeutet: kleine Blasen, wenig Bewegung und kein wildes Kochen.
- 6
Gargrad prüfen, bevor püriert wird
Mit Messer oder Gabel in Rote Bete und Kartoffeln stechen. Beides soll ohne Widerstand nachgeben; besonders die Rote Bete braucht diesen klaren Gargrad, damit die Suppe später nicht körnig oder roh-erdig schmeckt.
Notiz
Lieber etwas länger sanft garen als zu früh pürieren.
Abschnitt
Pürieren und abschmecken
- 7
Suppe samtig pürieren
Zutaten für diesen Schritt
Den Topf vom Herd ziehen und die Suppe mit dem Pürierstab glatt mixen. Dabei die restliche Gemüsebrühe einarbeiten, bis sie gleichmäßig vom Löffel läuft. Nicht unnötig lange mixen, damit die Kartoffelbindung weich und nicht klebrig wirkt.
Notiz
Für eine besonders feine Textur kann die Suppe nach dem Mixen durch ein grobes Sieb gestrichen werden.
- 8
Säure, Süße und Würze am Ende setzen
Zutaten für diesen Schritt
Apfelessig, Ahornsirup, die restliche Salzmenge und schwarzen Pfeffer einrühren. Jetzt kurz probieren: Die Suppe soll mild erdig, leicht frisch und rund schmecken, aber nicht sauer. Danach nur noch behutsam erhitzen.
Notiz
Säure erst am Ende macht das Abschmecken kontrollierbarer und erhält die weiche Kartoffeltextur.
- 9
Kürbiskerne rösten und Schnittlauch schneiden
Zutaten für diesen Schritt
Kürbiskerne in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze rösten, bis sie duften und stellenweise leicht aufpoppen. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden; beides gibt der glatt pürierten Suppe Biss und einen frischen Kräuterakzent.
Notiz
Die Kerne nach dem Rösten sofort aus der heißen Pfanne nehmen, damit sie nicht nachbräunen.
- 10
Heiß servieren
Zutaten für diesen Schritt
Die Rote-Bete-Suppe in vorgewärmte Schalen füllen und mit den gerösteten Kernen sowie Schnittlauch bestreuen. Vor dem Servieren noch einmal sanft durchrühren, damit sich die natürliche Kartoffelbindung gleichmäßig verteilt.
Notiz
Für ein ruhigeres Mundgefühl die Suppe nicht mehr sprudelnd kochen lassen, sobald sie püriert ist.
Nährwerte
Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.
Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.
Kalorien
239.3 kcal
pro Portion
957.1 kcal
gesamt aktuell (4 Portionen)
Kohlenhydrate
32.3 g
pro Portion
129.2 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Protein
6.17 g
pro Portion
24.7 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Fett
10 g
pro Portion
40 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Ballaststoffe
6.58 g
pro Portion
26.3 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Zucker
13.1 g
pro Portion
52.4 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Salz
3.25 g
pro Portion
13 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Anmerkung
Rote Bete färbt kräftig: Ein glattes Schneidebrett und Küchenhandschuhe machen die Vorbereitung entspannter. Das Rezept ist bewusst als warme, pürierte Alltagssuppe angelegt und nicht als Barszcz, Borschtsch oder kalte Sommersuppe.
FAQ
Häufige Fragen
Ja, das geht, aber das Ergebnis schmeckt etwas weniger tief und erdig. Die Kartoffeln sollten trotzdem weich garen; die vorgegarte Rote Bete kommt später dazu und wird nur erhitzt, bevor alles püriert wird.
Nach dem Pürieren lässt sich die Erdigkeit der Roten Bete viel genauer einschätzen. Essig bringt Frische, Ahornsirup rundet ab; zu früh dosiert wirkt die Suppe schnell spitz oder flach.
Mehligkochende Kartoffeln zerfallen beim Garen und binden die Flüssigkeit. Rote Bete und Kartoffeln müssen vollständig weich sein; danach nur so lange pürieren, bis keine Stücke mehr sichtbar sind.
Ein Messer oder eine Gabel sollte ohne spürbaren Widerstand durch die Stücke gleiten. Gibt die Rote Bete noch fest nach, lieber weiter sanft sieden lassen; sonst bleibt die Suppe körnig.
Ja, sie lässt sich sehr gut vorbereiten. Beim Aufwärmen nur sanft erhitzen und gelegentlich rühren, denn starkes Kochen nach dem Pürieren kann die Kartoffelbindung schwerer wirken lassen.
Die zurückbehaltene Gemüsebrühe beim Mixen nach und nach einarbeiten. Erst die weich gegarten Kartoffeln binden lassen und nur so viel Brühe zugeben, bis die Suppe gleichmäßig vom Löffel läuft.