Dieser Nudelauflauf verbindet bissfeste Pasta mit Gemüse in einem würzigen Eier-Sahne-Guss. Beim Backen entsteht eine cremige Mitte mit stabiler Bindung und eine knusprig gebräunte Oberfläche. Das Gericht lässt sich gut vorbereiten und eignet sich als unkompliziertes Ofen-Hauptgericht. Auch aufgewärmt bleibt die Konsistenz saftig und aromatisch.
Zutaten
Pasta
Gemüse
Guss
Topping und Form
Anleitung
Vorbereitung
-
Vorheizen
Den Ofen auf die angegebene Temperatur vorheizen, damit die Hitze beim Einschieben stabil ist und die Masse gleichmäßig stockt. Eine Auflaufform sorgfältig mit weicher Butter (10 g) ausstreichen; dabei auch die Ränder einbeziehen, damit sich der Auflauf später sauber lösen lässt und die Oberfläche am Rand nicht austrocknet. -
Schneiden und Bereitstellen
Die Zwiebel (100 g) schälen und fein würfeln, damit sie beim Anschwitzen schnell weich wird und eine milde Süße entwickelt. Die Knoblauch (10 g) sehr fein hacken, damit sie ihr Aroma abgibt, ohne später als Stücke hervorzustechen. Die Blattspinat (200 g) gründlich waschen, gut abtrocknen und grob zerkleinern, damit sie in der Pfanne gleichmäßig zusammenfällt. Die Erbsen (200 g) bereitstellen, damit sie beim Erhitzen gleichmäßig warm wird und die Pfanne nicht abrupt abkühlt.
Garen und Mischen
-
Sieden
Die Wasser (2500 ml) in einem großen Topf kräftig aufkochen, damit die Garung nach dem Zugeben nicht stehen bleibt. Salz (6 g) vollständig auflösen, dann die kurze Nudeln (300 g) einstreuen und sofort umrühren, damit nichts zusammenklebt oder am Boden haftet. Unter gelegentlichem Rühren garen, bis die Konsistenz bissfest ist; anschließend in ein Sieb abgießen, gut abtropfen lassen und kurz ausdampfen, damit der Auflauf später cremig statt wässrig wird. -
Anschwitzen
In einer großen Pfanne Olivenöl (10 ml) erhitzen, bis es leicht schimmert. Die Zwiebel (100 g) zugeben und unter Rühren anschwitzen, bis sie glasig wirkt und aromatisch duftet; so entsteht eine milde Basis für den Auflauf. Die Knoblauch (10 g) kurz mitrösten, bis ein kräftiger Duft aufsteigt, dabei darauf achten, dass nichts dunkel wird. Die Blattspinat (200 g) portionsweise zugeben und unter Wenden zusammenfallen lassen, damit überschüssige Feuchtigkeit verdampft. Zum Schluss die Erbsen (200 g) unterheben und alles gleichmäßig erhitzen, damit später im Ofen alles gleichzeitig gar wird. -
Vermengen
Die abgetropften kurze Nudeln (300 g) in die Pfanne geben und mit dem warmen Inhalt gründlich vermengen, damit sich alles gleichmäßig verteilt und später jede Portion ausgewogen wirkt. Die Mischung in die vorbereitete Form füllen und glattstreichen, damit die Oberfläche eben ist und der Guss anschließend gleichmäßig einsickern kann.
Masse und Topping
-
Verrühren
Die Eier (4 Stk) in einer großen Schüssel aufschlagen und kräftig verquirlen, bis keine Schlieren mehr zu sehen sind; so stockt die Masse später gleichmäßig. Milch (250 ml) und Sahne (200 ml) langsam einlaufen lassen und dabei weiter rühren, bis eine glatte, homogene Flüssigkeit entsteht. Mit Salz (2 g), schwarzer Pfeffer (2 g) und Muskatnuss (1 g) würzen und sorgfältig abschmecken, weil die Würzung beim Backen milder wirkt. Den Großteil der geriebener Käse (120 g) einrühren, damit die Masse cremig bindet und ein runder Geschmack entsteht. -
Verteilen
Die Flüssigkeit gleichmäßig über den Inhalt der Form gießen und mit einem Löffel behutsam verteilen, damit sie auch in die Zwischenräume gelangt und nichts trocken bleibt. Die restliche geriebener Käse (30 g) gleichmäßig darüberstreuen, damit die Oberfläche kräftig aromatisch wird. Semmelbrösel (30 g) als feine Schicht auf der Oberfläche verteilen, um eine knusprige Struktur zu erzeugen. Die übrige Butter (10 g) in kleinen Flöckchen auflegen, damit die Oberfläche saftig bleibt und gleichmäßig bräunt.
Backen und Servieren
-
Backen
Die Form in den vorgeheizten Ofen schieben und backen, bis die Oberfläche kräftig goldbraun ist und die Masse in der Mitte sichtbar gestockt wirkt. Gegen Ende beobachten, damit die Kruste nicht zu dunkel wird; bei Bedarf die Form etwas tiefer setzen oder locker abdecken, damit der Kern fertig gart, ohne dass die Oberfläche verbrennt. Der Auflauf ist fertig, wenn beim vorsichtigen Rütteln nur noch eine sanfte Bewegung zu sehen ist. -
Ruhen und Portionieren
Die Form aus dem Ofen nehmen und ruhen lassen, damit sich die Masse setzt und sich Portionen sauber abstechen lassen. Mit einem Messer am Rand entlangfahren, dann mit einem Pfannenwender ausheben, damit die Kruste möglichst ganz bleibt. Beim Anrichten darauf achten, dass jede Portion etwas knusprige Oberfläche und etwas cremige Mitte bekommt.
Anmerkung
Für eine besonders cremige Textur sollten die gegarten Bestandteile vor dem Übergießen kurz ausdampfen, damit die Masse nicht verwässert. Wenn die Oberfläche sehr schnell bräunt, hilft eine lockere Abdeckung, damit der Kern ohne Überbräunung fertig stockt. Nach dem Backen verbessert eine kurze Ruhephase die Schnittfestigkeit deutlich.