Maronensuppe mit Sahne und Thymian

Maronensuppe mit Sahne und Thymian wird aus vorgegarten Maronen, Kartoffel und wenig Sellerie glatt püriert und mit Apfelessig ausbalanciert.

Kartoffel bindet die Suppe, zurückbehaltene Brühe steuert ihre Dichte. Maronenstücke und Thymian kommen erst beim Servieren auf die Oberfläche.

Maronensuppe mit Sahne und Thymian fertig angerichtet
Vorbereitung

20 min

Ruhezeit

0 min

Kochen

30 min

Zutaten

Für die Suppe

Zum Abschmecken

Rezeptanleitung

Schritt für Schritt Ansicht

  1. Abschnitt

    Gemüsebasis und Maronen vorbereiten

  2. 1

    Gemüse klein schneiden und Garnitur zurücklegen

    Schalotten fein würfeln. Kartoffel und Knollensellerie in kleine Würfel schneiden, damit beide im Topf gleichzeitig weich werden. Einige besonders schöne Maronen grob zerbrechen, abdecken und für die Garnitur beiseitestellen.

    Notiz

    Maronen zerfallen beim Kochen schnell. Für die Garnitur deshalb nur feste, schöne Stücke nehmen und nicht mit in die Suppenbasis geben.

  3. 2

    Schalotten in Butter glasig anschwitzen

    Zutaten für diesen Schritt

    Süßrahmbutter in einem mittelgroßen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Die vorbereiteten Schalotten darin 4–5 Minuten glasig anschwitzen, ohne sie zu bräunen. Helle, weiche Schalotten geben Süße; dunkle Röststellen würden die Maronensuppe bitter wirken lassen.

    Notiz

    Wenn die Butter stark schäumt oder deutlich nussig dunkel riecht, die Hitze sofort reduzieren und kurz rühren.

  4. 3

    Kartoffel, Sellerie und Maronen aromatisch mitführen

    Zutaten für diesen Schritt

    Kartoffel- und Selleriewürfel zu den Schalotten geben und etwa 2 Minuten rühren, bis alles von Butter überzogen ist. Dann die Maronen für die Suppenbasis zugeben und 1 Minute mitführen, bis sie warm duften. Nicht rösten: Die Maronen sollen nussig bleiben, aber keine trockenen Kanten bekommen.

    Notiz

    Dieser kurze Kontakt mit Fett verbindet die Gemüsebasis mit den Maronen und macht die Suppe runder als bloßes Aufkochen in Brühe.

  5. 4

    Mit Brühe und Thymian leise weich köcheln

    Zutaten für diesen Schritt

    Heiße Gemüsebrühe angießen, Thymianzweige einlegen und den ersten Teil Meersalz einrühren. Die Suppe einmal aufkochen, dann etwa 18 Minuten leise köcheln lassen, bis Kartoffel und Sellerie auf Druck mit dem Löffel zerfallen. Starkes Sprudeln verdampft zu viel Flüssigkeit und macht die Basis unnötig schwer.

    Notiz

    Der Thymian soll ziehen, nicht dominieren. Sobald die Stiele weich wirken und die Suppe kräftig duftet, ist genug Aroma in der Brühe.

  6. Abschnitt

    Pürieren, Konsistenz einstellen und abschmecken

  7. 5

    Thymian entfernen und die Suppe sehr glatt pürieren

    Die Thymianzweige aus dem Topf nehmen. Die Suppe 2–3 Minuten mit dem Stabmixer pürieren, bis keine sichtbaren Kartoffel-, Sellerie- oder Maronenstücke mehr vorhanden sind. Den Mixer leicht schräg halten und langsam durch den Topf führen, damit möglichst wenig Luft eingeschlagen wird.

    Notiz

    Falls sich am Topfboden dicke Masse sammelt, den Topf kurz vom Herd ziehen und erst dann weiterpürieren. So spritzt die heiße Suppe weniger.

  8. 6

    Sahne einrühren, ohne die Suppe stark zu kochen

    Zutaten für diesen Schritt

    Schlagsahne in die pürierte Suppe rühren und alles etwa 2 Minuten bei niedriger Hitze erwärmen. Die Suppe soll dampfen, aber nicht sprudelnd kochen. Nach dem Einrühren noch einmal kurz mixen, bis die Oberfläche gleichmäßig aussieht.

    Notiz

    Die Sahne macht die Maronensuppe voller, soll aber nicht die nussige Hauptnote überdecken.

  9. 7

    Zielkonsistenz mit zurückbehaltener Brühe einstellen

    Zutaten für diesen Schritt

    Die zurückbehaltene heiße Gemüsebrühe nach und nach einmixen, bis die Suppe langsam vom Löffel läuft und ihn dünn überzieht. Sie soll nicht wie Püree stehen bleiben, aber auch nicht sofort wässrig auseinanderlaufen. Nach jeder Zugabe kurz warten, weil Maronen noch nachquellen.

    Notiz

    Das beste Zeichen: Beim Durchziehen mit dem Löffel schließt sich die Spur langsam und die Oberfläche wirkt glatt glänzend.

  10. 8

    Mit Salz, Pfeffer und Apfelessig ausbalancieren

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Suppe mit dem restlichen Meersalz, schwarzem Pfeffer und mildem Apfelessig abschmecken. Erst umrühren, dann probieren: Die Säure soll die Süße der Maronen anheben, aber nicht deutlich sauer schmecken. Wirkt die Suppe flach, fehlt meist Säure; wirkt sie kantig, kurz weiter erwärmen.

    Notiz

    Salzarme Brühe macht das Abschmecken berechenbarer. Bei sehr kräftiger Brühe genau probieren, bevor die letzte Würzung vollständig eingerührt wird.

  11. Abschnitt

    Garnieren und servieren

  12. 9

    Mit Maronenstücken und frischem Thymian anrichten

    Zutaten für diesen Schritt

    Die heiße Maronensuppe in vorgewärmte Teller oder kleine Schalen geben. Die zurückgelegten Maronenstücke darüberstreuen und frische Thymianblättchen von den Stielen zupfen. Sofort servieren, solange die Oberfläche glatt ist und die Garnitur klar erkennbar bleibt.

    Notiz

    Wer die Suppe vorbereitet, gibt die Garnitur wirklich erst ganz zuletzt dazu; sonst werden die Maronenstücke weich und der Thymian verliert sein frisches Aroma.

Nährwerte

Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.

Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.

Kalorien

297.8 kcal

pro Portion

1191.2 kcal

gesamt aktuell (4 Portionen)

Kohlenhydrate

35.6 g

pro Portion

142.3 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Protein

3.8 g

pro Portion

15.2 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Fett

15.3 g

pro Portion

61.2 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Ballaststoffe

5.89 g

pro Portion

23.6 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Zucker

7.73 g

pro Portion

30.9 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Salz

2.56 g

pro Portion

10.2 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Anmerkung

Heiße Suppe im Standmixer nur portionsweise und bei leicht geöffnetem Deckel pürieren, damit Dampf entweichen kann. Ein Stabmixer ist im Topf die einfachere Alternative.

FAQ

Häufige Fragen

Die kleine mehligkochende Kartoffel stabilisiert die Bindung und macht die Suppe gleichmäßiger. Wichtig ist die sparsame Menge: Zu viel Kartoffel lässt Maronensuppe schnell kleisterartig und dumpf schmecken.

Maronen quellen nach dem Pürieren spürbar nach. Deshalb einen Teil der Brühe zurückhalten und erst nach dem Mixen einarbeiten, bis die Suppe langsam vom Löffel läuft und ihn dünn überzieht.

Ja, die Suppe lässt sich sehr gut am Vortag kochen. Beim Aufwärmen nur sanft erhitzen und dabei rühren, weil pürierte Maronen am Topfboden leicht ansetzen. Die Garnitur erst kurz vor dem Servieren zugeben.

Gut abgekühlt und abgedeckt hält sie sich im Kühlschrank etwa 2 Tage. Beim erneuten Erwärmen kann sie dicker wirken; dann langsam erhitzen und glatt rühren, statt sie stark sprudelnd zu kochen.

Pastinake passt gut, weil sie mild süßlich ist und die Maronen nicht überlagert. Nimm sie ebenfalls sparsam. Ganz weglassen geht auch, dann schmeckt die Suppe etwas geradliniger und weniger würzig.

Ja. Dafür die gewünschte Portionszahl im Rezeptrechner erhöhen und die Suppe in größeren Schalen servieren. Die Konsistenz vor dem Anrichten noch einmal mit Brühe einstellen, weil Maronen beim Warmhalten nachquellen.

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