İskender Teller mit Rind und knuspriger Pide
Dünn gebratene Rinderhüfte liegt auf gerösteter Pide mit Tomatensauce, Knoblauchjoghurt und Paprikabutter.
Pide wird trocken geröstet, das Rind sehr heiß und kurz gebraten. Warme Tomatensauce und schäumende Paprikabutter verbinden Brot, Fleisch und Joghurt.

Zutaten
Rezeptanleitung
Schritt für Schritt Ansicht
- 1
Knoblauchjoghurt anrühren
Zutaten für diesen Schritt
Rühre den Türkischen Joghurt glatt. Reibe oder presse den Knoblauch fein und ziehe ihn gründlich unter. Schmecke den Joghurt mit Salz ab, bis er würzig, aber noch klar frisch schmeckt. Stelle ihn bis zum Anrichten kalt, damit er fest bleibt und neben der heißen Sauce nicht verläuft.
Notiz
Wenn der Joghurt sehr locker ist, kurz in einem Sieb abtropfen lassen.
- 2
Pide rösten
Zutaten für diesen Schritt
Das Pidebrot in kleine Stücke schneiden. Eine große Pfanne ohne zusätzliches Fett stark vorheizen und das Brot darin in einer Lage rösten, bis die Flächen trocken und die Kanten goldig sind. Zwischendurch nur einmal wenden. Die Stücke herausnehmen und offen beiseitestellen, damit sie knusprig bleiben.
Notiz
Nicht abdecken, sonst zieht die Kruste sofort Feuchtigkeit.
- 3
Gemüse vorbereiten
Die Tomaten in Spalten schneiden. Die Grünen Spitzpaprika längs halbieren, entkernen und in breite Streifen schneiden. Die Glatte Petersilie fein hacken und alles getrennt bereitlegen, damit das Finish später schnell geht.
Notiz
Die Petersilie erst ganz zum Schluss auf den Teller geben, damit sie frisch und kräftig grün bleibt.
- 4
Tomatensauce sanft kochen
Zutaten für diesen Schritt
Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Das Tomatenmark einrühren und 1 bis 2 Minuten anschwitzen, bis es etwas dunkler wird und süßlich riecht. Passierte Tomaten und Wasser zugießen, Paprikapulver einrühren und mit Salz würzen. Die Sauce 10 bis 12 Minuten nur leise köcheln lassen, bis sie sämig, aber noch gut fließend ist. Warm halten.
Notiz
Die Sauce soll nicht dick einkochen; sie muss Brot und Fleisch locker umhüllen können.
- 5
Rind portionsweise sehr heiß braten
Zutaten für diesen Schritt
Lasse eine breite Pfanne sehr heiß werden. Gib das Olivenöl hinein und verteile die dünn geschnittene Rinderhüfte chargenweise locker in der Pfanne. Brate die Scheiben kurz kräftig an, wende sie einmal und nimm sie heraus, sobald sie gebräunt, aber noch saftig sind. Würze das Fleisch erst außerhalb der Pfanne mit Salz und schwarzem Pfeffer.
Notiz
Zwischen den Portionen kurz warten, bis die Pfanne wieder volle Hitze hat.
- 6
Tomaten und Spitzpaprika kurz anziehen
Zutaten für diesen Schritt
Senke die Hitze auf mittel und röste die Grünen Spitzpaprika im verbliebenen Bratfett an, bis sie Blasen werfen und noch Biss haben. Gib die Tomaten erst zum Schluss mit in die Pfanne und salze sie leicht. Nimm beides sofort heraus, damit die Tomaten warm werden, aber nicht zerfallen.
Notiz
Wenn die Pfanne sehr trocken wirkt, die Paprika nur mit dem vorhandenen Fett aus der Fleischpfanne anziehen und nicht weich garen.
- 7
Paprikabutter schäumen
Zutaten für diesen Schritt
Butter in einer kleinen Pfanne oder einem kleinen Topf sanft schmelzen. Sobald sie schäumt, Paprikapulver einrühren und das Gefäß direkt vom Herd ziehen. Die Butter nur warm halten; sie soll aromatisch duften und rot glänzen, aber weder bräunen noch bitter werden.
Notiz
Paprikapulver wird bei zu starker Hitze schnell dunkel und stumpf im Geschmack.
- 8
İskender Teller anrichten
Zutaten für diesen Schritt
Verteile die geröstete Pide auf vorgewärmte Teller und benetze sie mit heißer Tomatensauce. Gib das gebratene Rind locker darauf und überziehe es mit der restlichen Sauce. Löffle die Paprikabutter darüber, setze den Knoblauchjoghurt seitlich an und lege Tomaten sowie Spitzpaprika daneben. Mit Glatter Petersilie und Chiliflocken bestreuen und sofort servieren.
Notiz
Erst direkt vor dem Essen zusammensetzen; so bleibt das Brot an den Rändern knusprig.
Nährwerte
Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.
Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.
Kalorien
881.4 kcal
pro Portion
3525.6 kcal
gesamt aktuell (4 Portionen)
Kohlenhydrate
57.6 g
pro Portion
230.5 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Protein
48.9 g
pro Portion
195.6 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Fett
50.6 g
pro Portion
202.3 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Ballaststoffe
5.93 g
pro Portion
23.7 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Zucker
15.5 g
pro Portion
62 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Salz
3.3 g
pro Portion
13.2 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Anmerkung
Wenn du die Rinderhüfte selbst schneidest, lege sie vorab 30 bis 45 Minuten ins Gefrierfach; so gelingen sehr dünne Scheiben deutlich leichter. Pide, Sauce, Fleisch und Joghurt sollten erst direkt vor dem Servieren zusammenkommen, damit das Brot nicht weich wird.
Mehr zum Rezept
Variante mit Lamm ist klassisch; die Zubereitung bleibt identisch. Wer Rauchigkeit wünscht, kann Fleisch auf offener Flamme kurz küssen und anschließend in der Pfanne fertigstellen. Joghurt möglichst vollfett verwenden, damit er die Hitze des Gusses stabil begleitet.
FAQ
Häufige Fragen
Am unkompliziertesten ist Rinderhüfte, weil sie mager ist, sich sehr dünn schneiden lässt und in der heißen Pfanne schnell gart. Gut funktionieren auch dünne Scheiben Roastbeef. Entscheidend ist weniger der exakte Cut als die sehr dünne Scheibe und kurzes, heißes Braten.
Lege das Fleisch 30 bis 45 Minuten ins Gefrierfach, bis es deutlich fester ist, aber noch nicht durchgefroren. Dann lässt es sich mit einem scharfen Messer viel dünner schneiden. Noch einfacher ist es, den Metzger direkt um sehr dünne Scheiben zu bitten.
Ja. Die Tomatensauce kannst du gut am Vortag kochen und später langsam wieder erwärmen. Auch der Knoblauchjoghurt lässt sich problemlos vorbereiten. Pide, Fleisch und Paprikabutter solltest du aber erst kurz vor dem Servieren machen.
Türkisches Fladenbrot ist die beste Alternative. Wichtig ist nur, dass das Brot luftig genug ist, damit es beim Rösten trockene Kanten bekommt und später Sauce aufnehmen kann, ohne sofort matschig zu werden.
Die Sauce bei sehr kleiner Hitze warm halten, den Joghurt kalt lassen und das Fleisch nach dem Braten nur locker abgedeckt kurz stehen lassen. Die Pide am besten zuletzt rösten und den Teller erst direkt vor dem Essen zusammensetzen. Genau das hält die Texturen stimmig.