İskender-Teller – Rinderhüfte auf Pide

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Dünn geschnittenes, kräftig angebratenes Rindfleisch auf gerösteter Pide, nappiert mit tomatischer Buttersauce und abgerundet durch cremigen Knoblauchjoghurt. Der Guss aus schaumiger Butter und Paprika sorgt für Glanz und Würze. Frische Tomate, milde Spitzpaprika und Petersilie setzen kühle Akzente. Sättigendes Tellergericht mit klarer Struktur und präzisem Timing.

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Zutaten

Fleisch

Sauce

Joghurt

Brot

Garnitur

Anleitung

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Mise en place

  1. Cremig rühren

    glatt rühren Türkischer Joghurt (400 g) mit fein geriebener Knoblauch (1 Zehe) und abschmecken mit Salz (1). Abdecken und kühl bereithalten.
  2. Brot vorbereiten

    in gleichmäßige Würfel schneiden Pide oder Fladenbrot (300 g) und in einer großen Pfanne kurz trocken anrösten; anschließend mit zerlassenem Anteil aus Butter (20 g) schwenken, bis die Oberfläche leicht knusprig wirkt. Warm beiseite stellen.
  3. Garnitur schneiden

    in Spalten schneiden Tomate (200 g), in Ringe schneiden Grüne Spitzpaprika (120 g) und fein hacken Petersilie, glatt (10 g). Zugedeckt bereithalten.

Rote Basis

  1. Ansatz

    in einem Topf schmelzen Butter (60 g), dann unter Rühren anrösten Tomatenmark (70 g), bis ein nussiger Duft entsteht. Mit Passierte Tomaten (400 g) und Wasser (150 ml) aufgießen, würzen mit Paprikapulver edelsüß (5 g) und Salz (1) und leise köcheln lassen, bis die Konsistenz sämig wird.
  2. Feinschliff

    mit dem Schneebesen luftig schlagen, bis die Oberfläche glänzt. Nach Bedarf erneut mit Salz (1) balancieren.

Anbraten

  1. Scharf anbraten

    eine breite Pfanne erhitzen mit Olivenöl (20 ml) und portionsweise Rinderhüfte, dünn geschnitten (600 g) kurz anbraten, bis sich kräftige Röstspuren bilden. Zum Schluss würzen mit Salz (1) und Schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (1) und saftig halten.
  2. Saftig halten

    auf einer angewärmten Platte abdecken und ruhen lassen, damit die Struktur zart bleibt und sich der Bratensatz später gut verbindet.

Scharfer Guss

  1. Aromatischer Guss

    in einer kleinen Pfanne schäumen Butter (60 g) auf, dann behutsam Paprikapulver edelsüß (3 g) einrühren, bis eine rötliche Färbung entsteht und der Duft warm wirkt.
  2. Bereitstellen

    an einem warmen Ort flüssig halten, ohne zu bräunen.

Anrichten

  1. Boden

    auf Teller verteilen Pide oder Fladenbrot (300 g) und mit einem Teil der zuvor geköchelten Mischung aus Tomatenmark (20 g) und Passierte Tomaten (150 g) dünn benetzen.
  2. Belag

    darauf legen Rinderhüfte, dünn geschnitten (600 g) und großzügig nappieren mit einem Teil der im Topf gehaltenen Basis aus Passierte Tomaten (150 g).
  3. Guss und Dip

    großzügig überziehen mit Butter (60 g) aus der kleinen Pfanne und daneben setzen Türkischer Joghurt (100 g).
  4. Frische und Schärfe

    mit Tomate (200 g), Grüne Spitzpaprika (120 g) und Petersilie, glatt (10 g) bestreuen und bei Wunsch mit Chiliflocken (1) abrunden.
İskender-Teller – Rinderhüfte auf Pide

İskender-Teller – Rinderhüfte auf Pide

Kochmodus Disabled
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Zutaten

  • 600 g Rinderhüfte, dünn geschnitten
  • 20 ml Olivenöl
  • nach Geschmack Salz
  • nach Geschmack Schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 140 g Butter
  • 70 g Tomatenmark
  • 400 g Passierte Tomaten
  • 150 ml Wasser
  • 5 g Paprikapulver edelsüß
  • 400 g Türkischer Joghurt
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 300 g Pide oder Fladenbrot
  • 200 g Tomate
  • 120 g Grüne Spitzpaprika
  • 10 g Petersilie, glatt
  • nach Geschmack Chiliflocken

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    Anmerkung

    Für besonders feine Textur Fleisch quer zur Faser sehr dünn schneiden. Pide vor dem Rösten vollständig trocknen lassen, damit es besser knuspert. Die tomatische Basis nur sanft köcheln, damit die Farbe klar bleibt. Der Guss soll nur schäumen, nicht bräunen.

    Schlagwörter: Iskender Teller, Iskender Kebap, Türkisches Rezept, Pide, Knoblauchjoghurt, Tomatensauce, Butterguss
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    Variante mit Lamm ist klassisch; die Zubereitung bleibt identisch. Wer Rauchigkeit wünscht, kann Fleisch auf offener Flamme kurz küssen und anschließend in der Pfanne fertigstellen. Joghurt möglichst vollfett verwenden, damit er die Hitze des Gusses stabil begleitet.

    Häufig gestellte Fragen

    Alle ausklappen:

    Kann statt Rind eine andere Sorte verwendet werden?

    Lamm mit zarter Keule funktioniert sehr gut; Geflügel gelingt ebenfalls, benötigt aber kürzere Bratzeit.

    Geht das Gericht ohne Pide?

    Geröstetes Fladenbrot mit ähnlicher Krume ist eine passende Alternative; zur Not tut es helles, kurz getrocknetes Baguette.

    Wie lässt sich die Schärfe steuern?

    Die Menge an Paprika und Flocken langsam erhöhen und zwischendurch probieren; so bleibt das Verhältnis von Würze und Säure ausgewogen.

    Wie halte ich alles gleichzeitig warm?

    Sauce und Guss bei sehr kleiner Hitze bereitstellen, Fleisch kurz abgedeckt ruhen lassen und Brot zuletzt rösten; so bleibt die Textur stimmig.

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