Ein aromatischer Eintopf aus verschiedenen Wurzelgemüsen, der langsam in würziger Gemüsebrühe geschmort wird und eine sämige, wärmende Konsistenz entwickelt. Die Kombination aus sanft gerösteter Basis, kräftigem Tomatenmark und mediterran angehauchten Kräutern sorgt für tiefe, herzhafte Aromen. Frische Petersilie und ein Spritzer Zitronensaft bringen am Ende Leichtigkeit und Frische in das Gericht. Ideal als sättigendes, veganes Hauptgericht an kühlen Tagen.
Zutaten
Wurzelgemüse
Aromaten und Flüssigkeit
Zum Servieren
Anleitung
Vorbereitung
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Arbeitsplatz und Zutaten vorbereiten
Alle benötigten Zutaten in Griffweite bereitlegen. Das Wurzelgemüse aus Karotten (300 g), Pastinaken (200 g), Petersilienwurzel (200 g), Knollensellerie (200 g) und Kartoffeln (400 g) gründlich unter fließendem Wasser abspülen, eventuelle Erde entfernen und auf einem sauberen Küchenhandtuch abtropfen lassen. Schneidebrett, scharfes Messer, großer Topf mit dickem Boden, Kochlöffel und eventuell Schüssel oder Blech bereitlegen, damit während des Kochens alles problemlos erreichbar ist. -
Gemüse in gleichmäßige Stücke schneiden
Die gewaschenen Stücke aus Karotten (300 g), Pastinaken (200 g), Petersilienwurzel (200 g), Knollensellerie (200 g) und Kartoffeln (400 g) mit dem Messer so zerkleinern, dass möglichst gleichmäßige Würfel entstehen. Kleinere Würfel garen schneller und gleichmäßiger, daher darauf achten, dass keine sehr großen Stücke übrig bleiben. Die geschnittenen Stücke auf einem Teller oder in einer Schüssel sammeln, damit sie später zügig in den Topf gegeben werden können.
Aromaten vorbereiten
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Aromatische Basis schneiden
Die Stücke von Zwiebel (150 g) und Knoblauchzehen (10 g) auf dem Schneidebrett fein zerkleinern, sodass kleine Würfel beziehungsweise feine Stücke entstehen. Je feiner diese Basis geschnitten ist, desto besser verteilt sich das Aroma später im Eintopf und desto cremiger wirkt die Flüssigkeit. -
Kräuter und frische Garnitur vorbereiten
Die Blätter der Kräuter aus Thymian (5 g) und Rosmarin (3 g) gegebenenfalls von den holzigen Stielen streifen und, falls frisch, ebenfalls fein hacken. Die frische Garnitur Petersilie (10 g) gründlich waschen, trocken schütteln und fein schneiden. Den Saft aus Zitronensaft (15 ml) bereitstellen, damit er später zum Abrunden des Geschmacks direkt eingearbeitet werden kann.
Basis anbraten
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Fett erhitzen und Aromaten anschwitzen
In einem schweren Topf das Pflanzenfett Rapsöl (30 ml) bei mittlerer Hitze erwärmen, bis es leicht schimmernd wirkt. Die vorbereiteten Würfel von Zwiebel (150 g) hinzufügen und unter regelmäßigem Rühren sanft anschwitzen, bis sie glasig und leicht süßlich duftend sind. Anschließend die fein gehackte Grundlage aus Knoblauchzehen (10 g) dazugeben und weiter rühren, bis die Mischung weich ist und intensiv aromatisch riecht, ohne dabei zu bräunen. -
Tomatenmark und Gewürze entwickeln
Das konzentrierte Mark Tomatenmark (30 g) in den Topf geben und gründlich mit der angeschwitzten Basis vermengen. Unter ständigem Rühren so lange rösten, bis die Masse dunkler wird und leicht karamellisiert wirkt; dadurch entstehen tiefere Röstaromen. Nun die Gewürze Thymian (5 g), Rosmarin (3 g) und Paprikapulver, edelsüß (5 g) hinzufügen und unterrühren, damit sich ihre ätherischen Öle im warmen Fett lösen und den gesamten Topfboden gleichmäßig bedecken.
Wurzelgemüse schmoren
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Gemüse einarbeiten
Die vorbereiteten Würfel aus Karotten (300 g), Pastinaken (200 g), Petersilienwurzel (200 g), Knollensellerie (200 g) und Kartoffeln (400 g) in den Topf geben und sorgfältig mit der aromatischen Basis vermischen, sodass jedes Stück benetzt ist. Einige Augenblicke unter Rühren mitrösten, damit die Oberfläche leicht anzieht und sich zusätzliche Röstnoten bilden. Darauf achten, dass nichts am Topfboden ansetzt; bei Bedarf die Hitze etwas reduzieren. -
Mit Flüssigkeit aufgießen und garen
Die heiße Flüssigkeit Gemüsebrühe (1000 ml) angießen, bis das Gemüse gut bedeckt ist, und die Blätter Lorbeerblatt (2 Stück) hinzufügen. Alles gründlich umrühren, den Topf mit einem Deckel schließen und den Eintopf bei mittlerer bis niedriger Hitze leise köcheln lassen, bis das Wurzelgemüse im Kern weich, aber noch formstabil ist. Zwischendurch gelegentlich umrühren und prüfen, ob genügend Flüssigkeit vorhanden ist; falls der Inhalt zu stark eindickt, etwas zusätzliche Brühe oder Wasser ergänzen.
Abschmecken und servieren
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Konsistenz prüfen und abschmecken
Wenn das Gemüse zart ist, den Deckel abnehmen und die Konsistenz der Flüssigkeit beurteilen: Sie sollte leicht sämig und nicht zu dünn wirken. Falls der Eintopf sehr flüssig ist, ohne Deckel noch etwas offen köcheln lassen, bis die gewünschte Bindung erreicht ist. Mit Salz (8 g) und Schwarzer Pfeffer (2 g) nach und nach abschmecken, dabei zwischendurch kosten, bis eine ausgewogene Würze zwischen Süße des Gemüses, milder Säure und herzhaften Noten entsteht. Zum Abrunden den vorbereiteten Saft Zitronensaft (15 ml) einrühren, der die Aromen frischer und lebendiger erscheinen lässt. -
Anrichten und garnieren
Vor dem Servieren die frische Garnitur Petersilie (10 g) über den Eintopf streuen und behutsam unterheben oder direkt über den Portionen verteilen. Der Eintopf kann direkt aus dem Topf in vorgewärmte Teller oder Schalen gegeben werden; die Oberfläche soll glänzen und reichlich Stücke von Wurzelgemüse zeigen. Nach kurzer Standzeit im Topf verbinden sich die Aromen noch stärker, weshalb sich das Gericht besonders gut vorbereiten lässt und auch beim erneuten Erwärmen sehr aromatisch bleibt.
Anmerkung
Die Konsistenz des Eintopfs kann über die Menge der Brühe gesteuert werden: Für eine sehr sämige Variante etwas weniger Flüssigkeit verwenden oder den Eintopf am Ende ohne Deckel leicht einkochen lassen. Besonders aromatisch wird das Gericht, wenn es nach dem Garen noch einige Zeit bei ausgeschalteter Herdplatte durchziehen kann.