Veganer Wurzelgemüse-Eintopf mit Kartoffeln
Karotten, Pastinaken, Petersilienwurzel, Sellerie und Kartoffeln schmoren in würziger Brühe weich.
Tomatenmark und Kräuter rösten kurz mit, bevor die Brühe dazukommt. Zerdrückte Kartoffelstücke binden den Eintopf, Zitronensaft bringt zum Schluss Frische.

Zutaten
Rezeptanleitung
Schritt für Schritt Ansicht
- 1
Gemüse und Kräuter vorbereiten
Schäle Karotten, Pastinaken, Petersilienwurzel, Knollensellerie und Kartoffeln. Schneide Karotten, Pastinaken und Petersilienwurzel in gleichmäßige Würfel, Sellerie etwas kleiner und Kartoffeln etwas größer. Würfle die Zwiebel fein, hacke Knoblauch und Petersilie getrennt und stelle alles bereit.
Notiz
Möglichst gleich große Stücke garen gleichmäßiger; etwas größere Kartoffelwürfel bleiben im Eintopf stabiler.
- 2
Zwiebel und Knoblauch anschwitzen
Zutaten für diesen Schritt
Rapsöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebelwürfel 3 bis 4 Minuten glasig anschwitzen, bis sie weich werden und leicht süßlich duften. Den Knoblauch zugeben und nur etwa 30 Sekunden mitrühren, bis er aromatisch ist.
Notiz
Der Knoblauch soll duften, aber keine dunklen Stellen bekommen, sonst wird er bitter.
- 3
Tomatenmark und Gewürze rösten
Zutaten für diesen Schritt
Rühre Tomatenmark, Thymian, Rosmarin und Paprikapulver unter die Zwiebelbasis. Röste alles etwa 1 Minute mit, damit der Eintopf später kräftiger schmeckt und das Tomatenmark keine rohe Note behält.
Notiz
Sobald die Gewürze deutlich duften, direkt mit dem Gemüse weitermachen.
- 4
Wurzelgemüse kurz mitrösten
Zutaten für diesen Schritt
Karotten, Pastinaken, Petersilienwurzel, Knollensellerie und Kartoffeln in den Topf geben. Alles 3 bis 4 Minuten unter regelmäßigem Rühren mitrösten, bis die Gemüsestücke rundum mit der Gewürzbasis überzogen sind und leicht glänzen.
Notiz
Wenn der Topfboden trocken wird, die Hitze etwas reduzieren und konsequent rühren.
- 5
Mit Brühe aufgießen und leise schmoren
Zutaten für diesen Schritt
Die heiße Gemüsebrühe angießen, Lorbeerblätter und die erste Salzportion zugeben und alles gut umrühren. Den Eintopf einmal kurz aufkochen, dann die Hitze reduzieren und zugedeckt 25 bis 30 Minuten leise schmoren lassen. Zwischendurch ein- bis zweimal umrühren. Das Gemüse soll weich sein, aber noch Struktur haben.
Notiz
Die Brühe soll das Gemüse gut umspülen; so wird der Eintopf klassisch dicklich.
- 6
Konsistenz und Würze einstellen
Zutaten für diesen Schritt
Prüfe, ob Kartoffeln und Wurzelgemüse weich sind. Rühre Zitronensaft, Pfeffer und die übrige Salzportion ein. Zerdrücke einige Kartoffelstücke am Topfrand, wenn du den Eintopf sämiger möchtest.
Notiz
Nach dem Zitronensaft verändert sich der Geschmack leicht, deshalb erst ganz am Ende final salzen.
- 7
Petersilie einrühren und kurz ruhen lassen
Zutaten für diesen Schritt
Nimm die Lorbeerblätter heraus, rühre die Petersilie erst kurz vor dem Servieren ein und lasse den Eintopf 10 Minuten neben der Hitze stehen. Danach noch einmal probieren; der Geschmack soll rund und frisch sein.
Notiz
Dazu passt kräftiges Brot besonders gut.
Nährwerte
Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.
Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.
Kalorien
295.2 kcal
pro Portion
1180.8 kcal
gesamt aktuell (4 Portionen)
Kohlenhydrate
50.2 g
pro Portion
200.7 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Protein
6.57 g
pro Portion
26.3 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Fett
8.21 g
pro Portion
32.8 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Ballaststoffe
12.7 g
pro Portion
50.9 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Zucker
13.3 g
pro Portion
53.2 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Salz
3.21 g
pro Portion
12.8 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Anmerkung
Für mehr Bindung kannst du am Ende einige Kartoffelstücke direkt im Topf leicht zerdrücken. Wird der Eintopf zu dick, rühre nach und nach heißes Wasser ein. Mit frischen Kräutern statt getrockneten wird das Aroma etwas milder; gib sie dann am besten erst kurz vor der Brühe dazu.
Mehr zum Rezept
Als Beilage eignen sich kräftiges Bauernbrot, Brötchen oder ein einfacher Blattsalat. Für eine noch sättigendere Variante kann der Eintopf mit gegarten Hülsenfrüchten wie Linsen oder Kichererbsen ergänzt werden. Wer es besonders fein mag, kann einen kleinen Teil des gegarten Gemüses mit etwas Flüssigkeit pürieren und wieder in den Topf geben, um die Bindung zu verstärken. Der Eintopf lässt sich sehr gut vorbereiten und schmeckt am nächsten Tag oft noch intensiver, da sich die Aromen weiter verbinden.
FAQ
Häufige Fragen
Ja, sogar sehr gut. Der Wurzelgemüse-Eintopf schmeckt nach einigen Stunden oder am nächsten Tag oft noch runder. Beim Aufwärmen einfach bei Bedarf etwas heißes Wasser einrühren, falls er stark eingedickt ist.
Ja. Lass ihn vollständig abkühlen und friere ihn portionsweise ein. So hält er sich etwa 2 bis 3 Monate. Zum Auftauen am besten über Nacht im Kühlschrank lagern und anschließend langsam erhitzen.
Für mehr Bindung kannst du am Ende einige Kartoffelstücke direkt im Topf zerdrücken oder den Eintopf kurz offen einkochen lassen. Ist er dir zu dick geworden, rühre nach und nach heißes Wasser ein, bis die Konsistenz wieder passt.
Festkochende oder vorwiegend festkochende Kartoffeln sind am besten, weil sie beim Schmoren ihre Form gut halten. Mehligkochende Kartoffeln funktionieren auch, machen den Eintopf aber schneller dicker und etwas rustikaler.
Ja. Gut passen zum Beispiel Steckrübe oder mehr Karotten. Auch Rote Bete ist möglich, färbt den Eintopf aber deutlich und bringt eine erdig-süße Note mit. Wichtig ist vor allem, ähnlich feste Gemüsesorten in vergleichbarer Größe zu schneiden.
Am besten passt kräftiges Brot, Bauernbrot, Baguette oder ein rustikales Brötchen. Wenn du noch etwas Frische dazu möchtest, funktioniert auch ein schlichter grüner Salat gut dazu.