Plany Rezeptdruck
Veganer Wurzelgemüse-Eintopf mit Kartoffeln
Tomatenmark und Kräuter rösten kurz mit, bevor die Brühe dazukommt. Zerdrückte Kartoffelstücke binden den Eintopf, Zitronensaft bringt zum Schluss Frische.

Nährwerte
Richtwerte pro Portion und für das gesamte Rezept.
Zutatenübersicht
Für 4 Portionen.
- 300 g Karotten, geschält und in ca. 1,5 cm große Würfel geschnitten
- 200 g Pastinaken, geschält und in ca. 1,5 cm große Würfel geschnitten
- 200 g Petersilienwurzel, geschält und in ca. 1,5 cm große Würfel geschnitten
- 200 g Knollensellerie, geschält und etwas kleiner gewürfelt
- 400 g Festkochende Kartoffeln, geschält und in ca. 2 cm große Würfel geschnitten
- 150 g Zwiebel, fein gewürfelt
- 6 g Knoblauch, fein gehackt
- 30 ml Rapsöl
- 30 g Tomatenmark
- 1000 ml Gemüsebrühe, heiß
- 2 Stück Lorbeerblätter
- 1 g Thymian (getrocknet)
- 0.5 g Rosmarin (getrocknet)
- 2 g Paprikapulver (edelsüß)
- 5 g Salz
- 1 g Schwarzer Pfeffer (gemahlen)
- 10 g Petersilie, frisch und fein gehackt
- 20 ml Zitronensaft
Zubereitung
7 Schritte, mit den passenden Zutaten direkt im Ablauf.
Gemüse und Kräuter vorbereiten
Zutaten: 300 g Karotten, geschält und in ca. 1,5 cm große Würfel geschnitten · 200 g Pastinaken, geschält und in ca. 1,5 cm große Würfel geschnitten · 200 g Petersilienwurzel, geschält und in ca. 1,5 cm große Würfel geschnitten · 200 g Knollensellerie, geschält und etwas kleiner gewürfelt · 400 g Festkochende Kartoffeln, geschält und in ca. 2 cm große Würfel geschnitten · 150 g Zwiebel, fein gewürfelt · 6 g Knoblauch, fein gehackt · 10 g Petersilie, frisch und fein gehackt
Schäle Karotten, Pastinaken, Petersilienwurzel, Knollensellerie und Kartoffeln. Schneide Karotten, Pastinaken und Petersilienwurzel in gleichmäßige Würfel, Sellerie etwas kleiner und Kartoffeln etwas größer. Würfle die Zwiebel fein, hacke Knoblauch und Petersilie getrennt und stelle alles bereit.
Notiz: Möglichst gleich große Stücke garen gleichmäßiger; etwas größere Kartoffelwürfel bleiben im Eintopf stabiler.
Zwiebel und Knoblauch anschwitzen
Zutaten: 30 ml Rapsöl · 150 g Zwiebel · 6 g Knoblauch
Rapsöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebelwürfel 3 bis 4 Minuten glasig anschwitzen, bis sie weich werden und leicht süßlich duften. Den Knoblauch zugeben und nur etwa 30 Sekunden mitrühren, bis er aromatisch ist.
Notiz: Der Knoblauch soll duften, aber keine dunklen Stellen bekommen, sonst wird er bitter.
Tomatenmark und Gewürze rösten
Zutaten: 30 g Tomatenmark · 1 g Thymian (getrocknet) · 0.5 g Rosmarin (getrocknet) · 2 g Paprikapulver (edelsüß)
Rühre Tomatenmark, Thymian, Rosmarin und Paprikapulver unter die Zwiebelbasis. Röste alles etwa 1 Minute mit, damit der Eintopf später kräftiger schmeckt und das Tomatenmark keine rohe Note behält.
Notiz: Sobald die Gewürze deutlich duften, direkt mit dem Gemüse weitermachen.
Wurzelgemüse kurz mitrösten
Zutaten: 300 g Karotten · 200 g Pastinaken · 200 g Petersilienwurzel · 200 g Knollensellerie · 400 g Festkochende Kartoffeln
Karotten, Pastinaken, Petersilienwurzel, Knollensellerie und Kartoffeln in den Topf geben. Alles 3 bis 4 Minuten unter regelmäßigem Rühren mitrösten, bis die Gemüsestücke rundum mit der Gewürzbasis überzogen sind und leicht glänzen.
Notiz: Wenn der Topfboden trocken wird, die Hitze etwas reduzieren und konsequent rühren.
Mit Brühe aufgießen und leise schmoren
Zutaten: 1000 ml Gemüsebrühe · 2 Stück Lorbeerblätter · 3 g Salz
Die heiße Gemüsebrühe angießen, Lorbeerblätter und die erste Salzportion zugeben und alles gut umrühren. Den Eintopf einmal kurz aufkochen, dann die Hitze reduzieren und zugedeckt 25 bis 30 Minuten leise schmoren lassen. Zwischendurch ein- bis zweimal umrühren. Das Gemüse soll weich sein, aber noch Struktur haben.
Notiz: Die Brühe soll das Gemüse gut umspülen; so wird der Eintopf klassisch dicklich.
Konsistenz und Würze einstellen
Zutaten: 20 ml Zitronensaft · 1 g Schwarzer Pfeffer (gemahlen) · 2 g Salz
Prüfe, ob Kartoffeln und Wurzelgemüse weich sind. Rühre Zitronensaft, Pfeffer und die übrige Salzportion ein. Zerdrücke einige Kartoffelstücke am Topfrand, wenn du den Eintopf sämiger möchtest.
Notiz: Nach dem Zitronensaft verändert sich der Geschmack leicht, deshalb erst ganz am Ende final salzen.
Petersilie einrühren und kurz ruhen lassen
Zutaten: 10 g Petersilie
Nimm die Lorbeerblätter heraus, rühre die Petersilie erst kurz vor dem Servieren ein und lasse den Eintopf 10 Minuten neben der Hitze stehen. Danach noch einmal probieren; der Geschmack soll rund und frisch sein.
Notiz: Dazu passt kräftiges Brot besonders gut.
Rezeptnotiz
Für mehr Bindung kannst du am Ende einige Kartoffelstücke direkt im Topf leicht zerdrücken. Wird der Eintopf zu dick, rühre nach und nach heißes Wasser ein. Mit frischen Kräutern statt getrockneten wird das Aroma etwas milder; gib sie dann am besten erst kurz vor der Brühe dazu.
Eigene Notizen
Häufige Fragen
Kann ich den Wurzelgemüse-Eintopf vorbereiten?
Ja, sogar sehr gut. Der Wurzelgemüse-Eintopf schmeckt nach einigen Stunden oder am nächsten Tag oft noch runder. Beim Aufwärmen einfach bei Bedarf etwas heißes Wasser einrühren, falls er stark eingedickt ist.
Kann ich den Eintopf einfrieren?
Ja. Lass ihn vollständig abkühlen und friere ihn portionsweise ein. So hält er sich etwa 2 bis 3 Monate. Zum Auftauen am besten über Nacht im Kühlschrank lagern und anschließend langsam erhitzen.
Wie bekomme ich den Eintopf sämiger oder flüssiger?
Für mehr Bindung kannst du am Ende einige Kartoffelstücke direkt im Topf zerdrücken oder den Eintopf kurz offen einkochen lassen. Ist er dir zu dick geworden, rühre nach und nach heißes Wasser ein, bis die Konsistenz wieder passt.
Welche Kartoffeln eignen sich am besten?
Festkochende oder vorwiegend festkochende Kartoffeln sind am besten, weil sie beim Schmoren ihre Form gut halten. Mehligkochende Kartoffeln funktionieren auch, machen den Eintopf aber schneller dicker und etwas rustikaler.
Kann ich das Wurzelgemüse austauschen?
Ja. Gut passen zum Beispiel Steckrübe oder mehr Karotten. Auch Rote Bete ist möglich, färbt den Eintopf aber deutlich und bringt eine erdig-süße Note mit. Wichtig ist vor allem, ähnlich feste Gemüsesorten in vergleichbarer Größe zu schneiden.
Welche Beilage passt dazu?
Am besten passt kräftiges Brot, Bauernbrot, Baguette oder ein rustikales Brötchen. Wenn du noch etwas Frische dazu möchtest, funktioniert auch ein schlichter grüner Salat gut dazu.