Diese Brokkolisuppe ist cremig, aromatisch und angenehm leicht. Durch Kartoffeln wird sie ohne extra Mehl sämig, während Zitrone die grünen Noten hebt. Ideal als Vorspeise oder unkompliziertes Abendessen. Die Kürbiskerne sorgen zum Schluss für Kontrast und Biss.
Zutaten
Gemüse
Flüssigkeit & Fett
Cremigkeit
Würzen
Topping
Anleitung
Vorbereitung
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Grundlagen vorbereiten
Frische Brokkoli (500 g) gründlich waschen und gut abtropfen lassen. Den festen Anteil klein schneiden und die zarten Teile in mundgerechte Stücke teilen; gleichmäßige Stücke garen später synchron und lassen sich anschließend glatt pürieren. -
Aromabasis anlegen
Kartoffeln (200 g) in kleine Würfel schneiden. Zwiebel (100 g) sehr fein würfeln und Knoblauch (8 g) fein hacken, damit sich die Aromen im Ansatz schnell verteilen und nichts grob hervortritt.
Ansatz und Garen
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Sanft anschwitzen
In einem Topf Olivenöl (20 ml) bei mittlerer Hitze erwärmen. Dann Zwiebel (100 g) zugeben und unter häufigem Rühren glasig werden lassen; dieser Schritt baut Süße auf und verhindert eine rohe Schärfe. -
Gemüse einarbeiten
Knoblauch (8 g) kurz mitrühren, bis es duftet, ohne dass es bräunt. Danach Kartoffeln (200 g) sowie den festeren Anteil von Brokkoli (120 g) einrühren, damit sich Röstaromen und Bindung entwickeln. -
Kochen bis weich
Mit Gemüsebrühe (750 ml) aufgießen und alles einmal kräftig aufwallen lassen. Die Hitze reduzieren und sanft köcheln lassen, bis die Stücke weich sind; so wird die Basis rund und lässt sich später ohne Körnigkeit pürieren. -
Grün schonend garen
Den zarteren Anteil von Brokkoli (380 g) in die heiße Flüssigkeit geben und nur so lange ziehen lassen, bis er leuchtend wirkt. Schonendes Garen erhält frische Aromen und sorgt dafür, dass die Suppe ihre satte Farbe behält.
Pürieren und Abschmecken
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Fein pürieren
Den Topf vom Herd nehmen und alles mit einem Stabmixer sehr fein pürieren, bis die Oberfläche seidig aussieht und keine Stücke mehr fühlbar sind. Wirkt die Konsistenz zu dick, schluckweise Gemüsebrühe (50 ml) einarbeiten, bis die Suppe weich fließt. -
Cremig machen
Sahne (150 ml) einrühren und die Suppe bei kleiner Hitze behutsam erwärmen, ohne sie sprudelnd kochen zu lassen. Dadurch verbindet sich alles stabil, bleibt samtig und trennt sich nicht. -
Final würzen
Mit Salz (5 g), Schwarzer Pfeffer (1 g) und Muskatnuss (1 g) schrittweise abschmecken und zwischendurch probieren. Zitronensaft (10 ml) erst ganz am Ende zugeben, damit die frische Säure klar bleibt und das Aroma nicht auskocht.
Topping und Servieren
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Knusper herstellen
Eine trockene Pfanne erhitzen und Kürbiskerne (20 g) darin unter Rütteln rösten, bis sie duften und leicht Farbe annehmen. Sofort aus der Pfanne nehmen, damit sie nicht nachbräunen und bitter werden. -
Anrichten
Die Suppe in vorgewärmte Schalen füllen und mit dem gerösteten Kürbiskerne (20 g) bestreuen. Für eine besonders feine Textur kann die Suppe vor dem Servieren zusätzlich durch ein feines Sieb gestrichen werden.
Anmerkung
Für extra Aroma kann ein Teil der zarten Stücke separat kurz gegart und erst beim Servieren aufgesetzt werden. Wenn die Suppe zu kräftig wirkt, hilft ein Spritzer mehr Säure; wenn sie zu mild ist, vorsichtig nachwürzen. Reste halten sich gut gekühlt und lassen sich schonend wieder erwärmen.