Kräftig gewürztes Massaman-Curry mit Kokosmilch, Kartoffeln, Gemüse und Tofu, das ganz ohne tierische Produkte auskommt. Die Sauce verbindet milde Schärfe, dezente Süße und eine feine Erdnussnote zu einem cremigen, aromatischen Gericht. Ideal, wenn ein sättigendes One-Pot-Hauptgericht mit Reis gesucht wird, das sich gut vorbereiten und aufwärmen lässt.
Zutaten
Currygrundlage
Gemüse und Tofu
Gewürze und Garnitur
Beilage
Anleitung
Vorbereitung
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Aus Tofu, fest (300 g) gleichmäßige Würfel schneiden und beiseitestellen. Kartoffeln, festkochend (400 g), Karotten (150 g), Zwiebeln (150 g) und Rote Paprika (150 g) in mundgerechte Stücke teilen. Alles übersichtlich bereitlegen, damit die weitere Zubereitung ohne Unterbrechung erfolgen kann.
Aromatische Grundlage
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Neutrales Pflanzenöl (20 g) in einem größeren Topf auf mittlerer Hitze erwärmen, bis das Fett leicht schimmert. Zwiebeln (150 g) dazugeben und unter gelegentlichem Rühren anschwitzen, bis die Stücke glasig werden und erste Röstnoten zu erkennen sind.
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Massaman-Currypaste, vegan (40 g) in den Topf geben und sorgfältig mit der aromatischen Grundlage vermengen. Unter beständigem Rühren weiter erhitzen, bis ein intensiver, leicht nussiger Duft aufsteigt und sich die Paste gut mit dem ausgetretenen Fett verbunden hat.
Sauce zubereiten
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Nach und nach Kokosmilch (400 g) einrühren, bis eine glatte Masse entsteht. Dann Gemüsebrühe (200 g) zugießen und weiter rühren, bis alles gleichmäßig verbunden ist. Erdnussbutter, cremig (30 g) und Brauner Zucker (15 g) einarbeiten, bis sie vollständig geschmolzen und in der Sauce verteilt sind.
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Kaffir-Limettenblätter (1 g), Zimtstange (2 g), Kardamomkapseln, grün (1 g) und Sternanis (1 g) in die Sauce legen und unter sanftem Köcheln ziehen lassen. Die Hitze so einstellen, dass die Oberfläche nur leicht bewegt wird und die Flüssigkeit etwas eindicken kann, während die Gewürze ihr Aroma abgeben.
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Limettensaft, frisch gepresst (20 g) und Sojasauce (20 g) unterrühren, bis die Sauce gleichmäßig glänzt. Mit Salz (5 g) und Schwarzer Pfeffer, gemahlen (1 g) würzen, danach kostend prüfen und bei Bedarf mit kleinen Mengen weiterer Würzzutaten behutsam nachjustieren, bis Süße, Säure und Schärfe harmonisch wirken.
Curry garen
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Kartoffeln, festkochend (400 g) in die leise köchelnde Sauce geben und gründlich unterheben, sodass alle Stücke gut bedeckt sind. Nach einiger Garzeit Karotten (150 g) und Rote Paprika (150 g) ergänzen und erneut umrühren. So lange sanft köcheln lassen, bis die größeren Stücke beim Anstechen mit einer Gabel nur noch leichten Widerstand zeigen und die Oberfläche der Sauce etwas dichter geworden ist.
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Tofu, fest (300 g) vorsichtig in die Sauce geben und unterheben, ohne kräftig zu rühren, damit die Würfel ihre Form behalten. Das Curry weiter leise ziehen lassen, damit die Stücke sich voll mit der aromatischen Flüssigkeit vollsaugen und innen saftig bleiben.
Garnieren und Servieren
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Geröstete Erdnüsse (30 g) grob hacken, sodass noch deutlich erkennbare Stücke bleiben. Frischer Koriander (10 g) und Frühlingszwiebeln (20 g) in zarte Streifen oder Ringe schneiden und beiseitestellen, damit sie später frisch und knackig über das heiße Gericht gestreut werden können.
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Jasminreis, gekocht (300 g) auf vorgewärmte Schalen verteilen. Das cremige Curry darüber schöpfen und darauf achten, dass Stücke aus Kartoffeln, festkochend (400 g), Karotten (150 g), Zwiebeln (150 g), Rote Paprika (150 g) und Tofu, fest (300 g) gleichmäßig aufgeteilt werden. Zum Abschluss mit Geröstete Erdnüsse (30 g), Frischer Koriander (10 g) und Frühlingszwiebeln (20 g) bestreuen und sofort servieren, solange die Oberfläche noch glänzt und die Düfte intensiv wahrnehmbar sind.
Anmerkung
Für eine besonders sämige Konsistenz kann die Sauce etwas länger offen köcheln, bis sie die gewünschte Dichte erreicht; wird sie zu dick, lässt sie sich mit wenig Gemüsebrühe oder Wasser wieder verlängern.