Schwäbischer Kartoffelsalat

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Warm angemacht mit Brühe-Essig-Sud und Schnittlauch

Dieser schwäbische Kartoffelsalat wird klassisch warm angemacht: Noch warme Kartoffelscheiben nehmen einen heißen Sud auf und werden erst danach mit Öl abgerundet. Dadurch entsteht eine saftige, klare Würzung mit spürbarer Säure und runder Tiefe. Die Textur bleibt zart, ohne zu zerfallen, und der Salat glänzt leicht. Ideal als herzhafte Beilage, besonders lauwarm serviert.

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Zutaten

Salat

Würzsud

Anleitung

Kochmodus Disabled

Garen und Vorbereitung

  1. Schonend garen

    Die gründlich gereinigten Kartoffeln (1000 g) in einen Topf legen, vollständig mit kaltem Wasser bedecken und langsam zum Kochen bringen. Bei sanfter Hitze weitergaren, bis ein Messer leicht hineingleitet, die Oberfläche aber noch geschlossen wirkt. Danach abgießen, kurz ausdampfen lassen und so weit abkühlen lassen, dass sie noch deutlich warm sind; genau diese Restwärme sorgt später dafür, dass die Würze tief einzieht.
  2. Fein vorbereiten

    Die noch warmen Kartoffeln (1000 g) vorsichtig pellen und in gleichmäßige Scheiben schneiden; dabei möglichst wenig drücken, damit die Stücke nicht zerfallen. Die Zwiebel (120 g) sehr fein schneiden, damit sie in der warmen Würzung schnell milder wird und sich gleichmäßig verteilt. Die Schnittlauch (20 g) trocken und luftig bereitlegen, damit ihr Aroma bis zum Schluss frisch bleibt.

Würzsud ansetzen

  1. Würzung lösen

    Die Gemüsebrühe (300 ml) in einem kleinen Topf erhitzen, dann die Weißweinessig (60 ml) einrühren. Die Senf (15 g) zugeben und so lange rühren, bis alles glatt ist und sich keine kleinen Klümpchen mehr zeigen. Mit Zucker (8 g), Salz (8 g) und Schwarzer Pfeffer (2 g) kräftig abschmecken; der Sud darf deutlich wirken, weil die warmen Scheiben beim Ziehen viel Geschmack aufnehmen.
  2. Öl erst später einarbeiten

    Den heißen Sud kurz ruhen lassen, damit sich die Aromen verbinden und die Würzung stabil bleibt. Die Sonnenblumenöl (80 ml) bereitstellen, aber noch nicht einrühren; wenn das Fett zu früh dazukommt, kann es die Aufnahme der Würze in die warmen Scheiben bremsen. So wird der Salat später saftig und aromatisch, ohne schwer oder schmierig zu wirken.

Mischen, ziehen lassen und servieren

  1. Warm anmachen

    Die geschnittenen Kartoffeln (1000 g) in einen großen Behälter geben und die Zwiebel (120 g) darüber verteilen. Den heißen Sud aus Gemüsebrühe (300 ml), Weißweinessig (60 ml), Senf (15 g), Zucker (8 g), Salz (8 g) und Schwarzer Pfeffer (2 g) gleichmäßig darüber gießen und alles vorsichtig wenden, bis die Oberfläche überall benetzt ist. Danach ruhen lassen, bis die Flüssigkeit sichtbar weniger wird und die Scheiben saftig wirken; so erkennt man, dass die Würze eingezogen ist.
  2. Fertigstellen

    Erst wenn die Würzung gut aufgenommen ist, die Sonnenblumenöl (80 ml) in dünnem Strahl zugeben und sanft unterheben, damit sich ein glänzender, runder Geschmack entwickelt. Zum Schluss die Schnittlauch (20 g) locker einarbeiten und den Salat kurz stehen lassen, damit sich alles gleichmäßig verteilt. Beim Servieren soll die Konsistenz saftig sein, die Scheiben überwiegend intakt bleiben und der Gesamteindruck frisch, würzig und harmonisch wirken.
Schwäbischer Kartoffelsalat

Schwäbischer Kartoffelsalat

Kochmodus Disabled
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Zutaten

  • 1000 g Kartoffeln
  • 120 g Zwiebel
  • 20 g Schnittlauch
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 60 ml Weißweinessig
  • 80 ml Sonnenblumenöl
  • 15 g Senf
  • 8 g Zucker
  • 8 g Salz
  • 2 g Schwarzer Pfeffer

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    Anmerkung

    Für ein typisches Ergebnis sollten die Scheiben beim Anmachen noch warm sein und der Sud wirklich heiß zugegeben werden. Wirkt der Salat nach dem Ziehen zu trocken, hilft es, ihn kurz stehen zu lassen und dann sanft zu wenden, statt kräftig zu rühren. Zum Ausbalancieren kann der Eindruck von Säure über etwas mehr Öl oder über längeres Ziehen abgemildert werden.

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    Aufbewahrung: abgedeckt im Kühlschrank lagern und vor dem Servieren auf Raumtemperatur kommen lassen, damit Aroma und Textur runder wirken. Vorbereitung: Der Salat gewinnt durch Ziehen, bleibt aber am nächsten Tag oft etwas kompakter; dann behutsam lockern und erneut sanft wenden. Variation: Für mehr Frische kann ein Teil der Kräuter erst direkt beim Anrichten ergänzt werden.

    Häufig gestellte Fragen

    Alle ausklappen:

    Warum wird das Öl erst später zugegeben?

    Ohne Öl kann der heiße Sud besser in die warmen Scheiben einziehen. Das Öl wird danach untergehoben, um Glanz und Rundheit zu geben, ohne die Aufnahme der Würze zu behindern.

    Welche Kartoffelsorte eignet sich am besten?

    Festkochende Sorten bleiben in Scheiben stabil und zerfallen beim Wenden weniger. Wichtig ist außerdem eine möglichst gleichmäßige Größe, damit alles gleichmäßig gart.

    Wie wird der Salat nicht matschig?

    Die Scheiben nur sanft wenden und nicht drücken. Außerdem die Kartoffeln so garen, dass sie weich sind, aber nicht aufplatzen, und beim Schneiden nicht zu dünn arbeiten.

    Kann ich den Salat vorbereiten?

    Ja, er profitiert vom Ziehen. Vor dem Servieren auf Temperatur bringen und behutsam lockern, damit er wieder saftig und aromatisch wirkt.

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