Plany Rezeptdruck
Quinoabrot aus der Kastenform
Heiß abgespülte Quinoa wird gegart und muss vollständig ausdampfen, damit der Brotteig nicht zu feucht wird. Nach zwei Gehzeiten wird das Brot kräftig gebacken und erst nach dem Auskühlen angeschnitten.

Nährwerte
Richtwerte pro Portion und für das gesamte Rezept.
Zutatenübersicht
Für 12 Portionen.
- 120 g Quinoa
- 520 ml Wasser, geteilt zum Quinoagaren und für den Teig; Teigwasser lauwarm
- 300 g Weizenmehl Type 1050
- 100 g Roggenmehl Vollkorn fein
- 10 g Salz
- 7 g Trockenhefe
- 10 g Zucker
- 35 ml Olivenöl, für Teig und Form
- 60 g Sonnenblumenkerne
- 40 g Kürbiskerne
- 60 g Quinoaflocken, für Teig und Form
Zubereitung
8 Schritte, mit den passenden Zutaten direkt im Ablauf.
Quinoa garen und ausdampfen lassen
Zutaten: 120 g Quinoa · 240 ml Wasser
Spüle die Quinoa in einem feinen Sieb heiß ab. Koche sie mit dem Wasser auf und lasse sie zugedeckt 12 bis 15 Minuten leise köcheln, bis das Wasser aufgenommen ist. Lockere sie auf und lasse sie mindestens 10 Minuten ausdampfen, bis sie nur noch lauwarm ist.
Notiz: Zu warme oder nasse Quinoa macht den Brotteig schwer und klebrig.
Kastenform einölen und ausstreuen
Zutaten: 5 ml Olivenöl · 20 g Quinoaflocken
Fette die Kastenform dünn mit Olivenöl ein und streue Quinoaflocken hinein. Drehe die Form so, dass Boden und Seiten leicht bedeckt sind; überschüssige Flocken bleiben in der Form.
Notiz: Eine Form von etwa 25 bis 30 cm Länge passt gut zu dieser Teigmenge.
Trockene Zutaten mischen
Zutaten: 300 g Weizenmehl Type 1050 · 100 g Roggenmehl Vollkorn fein · 10 g Salz · 7 g Trockenhefe · 10 g Zucker · 60 g Sonnenblumenkerne · 40 g Kürbiskerne · 40 g Quinoaflocken
Mische Weizenmehl Type 1050, Roggenvollkornmehl, Salz, Trockenhefe, Zucker, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne und Quinoaflocken sorgfältig in einer Schüssel, damit Hefe, Salz und Saaten gleichmäßig verteilt sind.
Notiz: Je gleichmäßiger die trockenen Zutaten verteilt sind, desto sauberer bindet der Teig später ab.
Teig anrühren und ausarbeiten
Zutaten: 280 ml Wasser · 30 ml Olivenöl
Gib die abgedampfte Quinoa, das lauwarme Wasser für den Teig und Olivenöl zur Mehlmischung. Knete alles 5 bis 6 Minuten, bis ein weicher, leicht klebriger und zusammenhängender Teig entsteht und keine trockenen Stellen mehr in der Schüssel liegen.
Notiz: Der Teig bleibt weich. Nicht mit zusätzlichem Mehl austrocknen.
Erste Gare
Decke die Schüssel ab und lasse den Teig etwa 60 Minuten an einem warmen, zugfreien Ort gehen. Er soll sichtbar luftiger werden und an Volumen gewinnen.
Notiz: Bei kühler Raumtemperatur kann die Gare etwas länger dauern.
In die Form geben und Stückgare
Fülle den Teig in die vorbereitete Kastenform, streiche die Oberfläche mit einem Teigschaber glatt und decke sie locker ab. Lasse den Teig noch einmal 35 bis 45 Minuten gehen, bis er die Form sichtbar besser ausfüllt.
Notiz: Die zweite Gare sorgt dafür, dass das Brot in der Form gleichmäßiger aufgeht und lockerer wird.
Quinoabrot kräftig ausbacken
Zutaten: 120 g Quinoa
Den Ofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Brot auf der mittleren Schiene 15 Minuten backen, dann die Temperatur auf 190 °C senken und weitere 35 bis 40 Minuten backen. Fertig ist es, wenn die Oberfläche kräftig gebräunt ist und der Laib beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt.
Notiz: Wird die Oberfläche zu dunkel, das Brot in den letzten 15 Minuten locker abdecken. Mit Thermometer ist eine Kerntemperatur von etwa 96 °C ein guter Garhinweis.
Auskühlen lassen
Nimm das Brot aus der Form und lasse es auf einem Gitter vollständig auskühlen. Schneide es erst an, wenn die Krume fest geworden ist, sonst wirkt sie feucht und klebrig.
Notiz: Beim Auskühlen setzt sich die saftige Krume; zu frühes Anschneiden macht sie schnell speckig.
Rezeptnotiz
Am besten funktioniert das Rezept in einer Kastenform von etwa 25 bis 30 cm Länge. Der Teig ist weich und leicht klebrig; arbeite deshalb mit einem Teigschaber statt mit zusätzlichem Mehl. Vor dem Anschneiden das Brot vollständig auskühlen lassen, damit die Krume sauber setzt und nicht speckig wirkt.
Eigene Notizen
Häufige Fragen
Muss die Quinoa komplett abkühlen, bevor sie in den Teig kommt?
Sie sollte mindestens lauwarm sein. Heiße Quinoa kann die Hefe schwächen und den Teig zu warm machen, wodurch das Brot ungleichmäßig aufgeht.
Kann ich frische Hefe statt Trockenhefe verwenden?
Ja, das geht. Ersetze die Trockenhefe nach der Umrechnung auf der Packung durch frische Hefe, löse sie im Teigwasser mit dem Zucker auf und gib sie dann zur Mehlmischung.
Warum wird mein Quinoabrot kompakt statt locker?
Häufige Ursachen sind zu heiße Quinoa, zu kurze Gehzeiten, zu viel zusätzliches Mehl oder ein zu wenig ausgearbeiteter Teig. Der Teig darf weich sein und braucht beide Garen, damit die Krume lockerer wird.
Wie bewahre ich das Brot am besten auf?
Am besten in ein sauberes Küchentuch gewickelt oder im Brotkasten bei Zimmertemperatur lagern. So bleibt es etwa 3 bis 4 Tage saftig. Für längere Aufbewahrung das Brot in Scheiben einfrieren.
Kann ich ungekochte Quinoa direkt in den Teig geben?
Für dieses Rezept nicht. Die gekochte Quinoa bringt Feuchtigkeit in die Krume. Ungekochte Körner würden im Teig zu fest bleiben und zusätzlich Wasser binden.
Ist dieses Quinoabrot glutenfrei?
Nein. Durch Weizenmehl und Roggenmehl enthält das Brot Gluten. Für ein glutenfreies Quinoa-Brot braucht es eine eigene Mehlmischung und einen anderen Rezeptaufbau.