Mango Sticky Rice mit gedämpftem Thai-Klebreis und salziger Kokossauce

Mango Sticky Rice wie in Thailand: echter Klebreis, reife Mango, warme Kokosmilch und eine leicht salzige Sauce mit klaren Garzeichen.

Gedämpfter Thai-Klebreis wird erst gekühlt eingeweicht, dann heiß mit süßer Kokosmilch verbunden. So bleibt Mango Sticky Rice glasig, weich und klebrig, ohne matschig zu werden.

Mango Sticky Rice mit gedämpftem Thai-Klebreis und salziger Kokossauce fertig angerichtet
Vorbereitung

25 min

Ruhezeit

4 h 20 min

Kochen

35 min

Zutaten

Klebreis

Kokosmischung und Sauce

Kokosmischung für den Reis

Kokossauce

Zum Servieren

Rezeptanleitung

Schritt für Schritt Ansicht

  1. Abschnitt

    Klebreis vorbereiten und dämpfen

  2. 1

    Klebreis waschen und gekühlt einweichen

    Zutaten für diesen Schritt

    Den Thai-Klebreis in einer Schüssel mit kaltem Wasser gründlich zwischen den Fingern bewegen, das trübe Wasser abgießen und den Vorgang wiederholen, bis das Wasser deutlich klarer bleibt. Danach den Reis vollständig mit frischem kaltem Wasser bedecken und mindestens 4 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank einweichen. Gekühlt bleibt der Reis frisch und nimmt gleichmäßig Feuchtigkeit auf.

    Notiz

    Zu kurzes Einweichen ist der häufigste Grund für harte Kerne im fertigen Sticky Rice. Plane am besten eine Nacht Vorlauf ein.

  3. 2

    Reis abtropfen lassen und Dämpfer aufbauen

    Den eingeweichten Reis in ein Sieb abgießen und kurz abtropfen lassen, ohne ihn trocken zu drücken. Ein Sieb mit einem sauberen Baumwolltuch auslegen, den Reis locker darauf verteilen und über einen Topf mit sanft kochendem Wasser setzen. Das Wasser darf das Sieb nicht berühren, sonst wird der Reis unten matschig statt gleichmäßig gedämpft.

    Notiz

    Das Tuch verhindert, dass Reiskörner durch das Sieb fallen, und verteilt den Dampf etwas gleichmäßiger.

  4. 3

    Klebreis glasig und weich dämpfen

    Den Topf schließen und den Reis 25 bis 30 Minuten bei konstantem, kräftigem Dampf garen. Nach etwa 15 Minuten den Reisklumpen mithilfe des Tuchs vorsichtig wenden oder auflockern, damit auch die obere Schicht gleichmäßig gart. Fertig ist der Reis, wenn die Körner glasig wirken, weich und klebrig sind, aber beim Probieren noch einen leichten Biss behalten.

    Notiz

    Wirkt der Reis kreidig oder hat harte Kerne, weiterdämpfen. Wird er nass-glänzend und zerdrückt leicht, hatte er wahrscheinlich direkten Wasserkontakt.

  5. Abschnitt

    Kokosmilch für Reis und Sauce zubereiten

  6. 4

    Warme süße Kokosmischung anrühren

    Zutaten für diesen Schritt

    Die für den Reis vorgesehene Kokosmilch mit dem dafür abgewogenen Palmzucker, dem dafür abgewogenen Meersalz und dem angeknickten Pandanblatt in einem kleinen Topf sanft erhitzen. Rühren, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Die Mischung soll heiß und duftend sein, aber nicht stark kochen; anschließend das Pandanblatt entfernen.

    Notiz

    Heiße Kokosmischung zieht besser in heißen Reis ein. Kalte Kokosmilch bleibt eher außen und macht die Körner schwer.

  7. 5

    Heißen Reis mit Kokosmilch ziehen lassen

    Den frisch gedämpften, noch heißen Klebreis in eine Schüssel geben und die warme Kokosmischung nach und nach behutsam unterheben. Nicht stampfen und nicht kräftig rühren, sonst werden die Körner schmierig. Die Schüssel abdecken und den Reis 20 Minuten ruhen lassen, bis er die Kokosmilch aufgenommen hat und glänzend, weich und zusammenhängend wirkt.

    Notiz

    Falls am Schüsselboden zunächst Flüssigkeit steht, ist das normal. Nach der Ruhezeit sollte sie weitgehend eingezogen sein.

  8. 6

    Leicht salzige Kokossauce binden

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Tapiokastärke mit kalter Kokosmilch aus der in diesem Schritt zugeordneten Menge zu einer klümpchenfreien, gießfähigen Mischung verrühren. Die danach im Topf verbleibende Kokosmilch mit Palmzucker und Meersalz sanft erhitzen, die angerührte Stärke einrühren und kurz köcheln lassen, bis die Sauce leicht sämig vom Löffel läuft. Sie soll salzig-süß schmecken, nicht wie Dessertcreme.

    Notiz

    Stärke nie trocken in heiße Kokosmilch geben, sonst entstehen Klümpchen, die sich später kaum noch glatt rühren lassen.

  9. Abschnitt

    Topping, Mango und Anrichten

  10. 7

    Gelbe Mungbohnen knusprig rösten

    Zutaten für diesen Schritt

    Die geschälten gelben Mungbohnen in einer kleinen trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze rösten. Häufig schwenken, damit sie gleichmäßig Farbe bekommen und nicht bitter werden. Sie sind fertig, wenn sie goldgelb wirken, nussig duften und beim Probieren deutlich knuspern. Danach sofort aus der heißen Pfanne nehmen.

    Notiz

    Gerösteter heller Sesam ist die unkomplizierte Alternative, wenn du keine gelben Mungbohnen bekommst.

  11. 8

    Mangos sauber schneiden

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Mangos erst kurz vor dem Servieren schälen oder entlang des Kerns in zwei Wangen schneiden. Das Fruchtfleisch in Scheiben oder Würfel schneiden, ohne es zu zerdrücken. Reife Mangos duften am Stielansatz, geben auf sanften Druck leicht nach und haben saftiges, faserarmes Fruchtfleisch.

    Notiz

    Sehr harte Mangos schmecken neben dem süßen Kokosreis flach und säuerlich; überreife Mangos zerfallen beim Schneiden schnell.

  12. 9

    Mango Sticky Rice anrichten

    Den Kokos-Klebreis portionsweise auf Teller oder in flache Schalen setzen und die Mango daneben anrichten. Die warme oder zimmerwarme Kokossauce darübergeben oder separat reichen, damit jede Portion nach Geschmack salziger und cremiger wird. Zum Schluss die gerösteten Mungbohnen darüberstreuen und sofort servieren.

    Notiz

    Ist der Reis vor dem Servieren zu fest geworden, kurz sanft erwärmen und abgedeckt stehen lassen, bis er wieder geschmeidiger ist.

Nährwerte

Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.

Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.

Kalorien

615.8 kcal

pro Portion

2463.2 kcal

gesamt aktuell (4 Portionen)

Kohlenhydrate

103.3 g

pro Portion

413.2 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Protein

9.26 g

pro Portion

37 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Fett

18.9 g

pro Portion

75.8 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Ballaststoffe

3.69 g

pro Portion

14.8 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Zucker

35.9 g

pro Portion

143.4 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Salz

1.57 g

pro Portion

6.28 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Anmerkung

Für die typische Textur keinen Jasminreis, Sushi-Reis, Milchreis oder Risottoreis verwenden. Das Rezept ist auf weißen Thai-Klebreis ausgelegt; gelbe Mungbohnen sind traditionell, gerösteter heller Sesam ist die schnelle Alternative. Die Ruhezeit umfasst vor allem das gekühlte Einweichen und das Ziehenlassen nach dem Mischen mit Kokosmilch.

FAQ

Häufige Fragen

Für authentischen Mango Sticky Rice brauchst du weißen Thai-Klebreis, oft als Glutinous Rice, Sweet Rice oder Sticky Rice verkauft. Jasminreis, Sushi-Reis, Milchreis oder Risottoreis haben eine andere Stärkestruktur und werden eher körnig, cremig oder matschig statt typisch klebrig-elastisch.

Ja, das Einweichen ist entscheidend. Die Körner nehmen vor dem Dämpfen Feuchtigkeit auf und garen dadurch gleichmäßig bis in die Mitte. Ohne ausreichende Einweichzeit bleibt der Reis häufig außen weich, innen aber hart oder kreidig.

Ja, ein Sieb mit Baumwolltuch über einem Topf funktioniert sehr gut. Wichtig ist, dass der Reis nicht im Wasser liegt, sondern nur vom Dampf gegart wird. Der Deckel sollte möglichst dicht schließen, damit genug Hitze an den Reis kommt.

Als Alternative geht das, das Ergebnis wird aber meist weniger authentisch als gedämpfter Klebreis. Nutze die Klebreis-Funktion, falls dein Gerät sie hat, und gare den Reis nicht wie normalen Kochreis in viel Wasser. Die Kokosmischung kommt trotzdem erst nach dem Garen dazu.

Eine gute Mango duftet fruchtig am Stielansatz, gibt bei sanftem Druck leicht nach und hat möglichst faserarmes Fruchtfleisch. Gelbe Sorten wie Nam Dok Mai oder Ataulfo passen besonders gut, weil sie süß, weich und aromatisch sind.

Harte Körner kommen meist von zu kurzer Einweichzeit oder zu wenig Dampf. Trockener Reis wurde oft zu lange offen stehen gelassen oder hat die Kokosmilch nicht heiß aufgenommen. Matschiger Reis entsteht, wenn Wasser das Sieb berührt oder der Reis wie normaler Reis gekocht wurde.

Ja, du kannst den Reis einweichen und die Kokossauce vorbereiten. Fertig gemischter Kokosreis schmeckt frisch am besten, hält aber abgedeckt im Kühlschrank bis zum nächsten Tag. Mango und knuspriges Topping erst kurz vor dem Servieren schneiden und darübergeben.

Den Kokos-Klebreis am besten abgedeckt über Dampf oder in kurzen Intervallen in der Mikrowelle erwärmen. Etwas Kokossauce macht ihn wieder geschmeidiger. Die Mango nicht mit erhitzen, sondern frisch oder zimmerwarm daneben anrichten.

Ja, dieses Rezept ist vegan und glutenfrei, solange Kokosmilch, Stärke und Toppings ohne versteckte Zusätze verarbeitet wurden. Bei abgepackten Produkten lohnt sich trotzdem ein Blick auf die Zutatenliste, besonders bei aromatisierter Kokosmilch.

Traditionell sorgen geröstete gelbe Mungbohnen für den nussigen Crunch. Wenn du sie nicht bekommst, ist gerösteter heller Sesam die einfachste Alternative. Er schmeckt etwas intensiver, passt aber sehr gut zu Kokos, Mango und Klebreis.

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