Kürbissuppe mit Kokosmilch – samtig vegan aus Hokkaido

Samtige Kürbissuppe mit Hokkaido, Kokosmilch und Ingwer: leuchtend orange, mild würzig und mit gerösteten Kürbiskernen für Crunch.

Hokkaido röstet kurz mit Zwiebel, Karotte und Gewürzen an, bevor er weich köchelt. Kokosmilch kommt erst danach dazu – so wird die Kürbissuppe cremig, frisch und nicht wässrig.

Kürbissuppe mit Kokosmilch – samtig vegan aus Hokkaido fertig angerichtet
Vorbereitung

20 min

Ruhezeit

0 min

Kochen

30 min

Zutaten

Suppe

Finish

Rezeptanleitung

Schritt für Schritt Ansicht

  1. Abschnitt

    Gemüsebasis aufbauen

  2. 1

    Kürbis, Karotten und Aromaten schneiden

    Zutaten für diesen Schritt

    Den Hokkaido-Kürbis gründlich unter fließendem Wasser abbürsten, halbieren und die Kerne mit einem Löffel herauskratzen. Das Fruchtfleisch in ähnlich große Würfel schneiden. Karotten in dünne Scheiben schneiden, die Zwiebel würfeln, Knoblauch fein hacken und Ingwer fein reiben. So werden Kürbis und Karotten später gleichzeitig weich und lassen sich glatt pürieren.

    Notiz

    Zu große Kürbisstücke verlängern die Garzeit und können nach dem Pürieren feine Stückchen hinterlassen.

  3. 2

    Zwiebel und Karotten sanft anschwitzen

    Zutaten für diesen Schritt

    Das Rapsöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel, Karotten und den ersten Teil Meersalz hineingeben und unter Rühren anschwitzen, bis die Zwiebel glasig aussieht und die Karotten leicht glänzen. Die Mischung soll süßlich duften, aber keine dunklen Röststellen bekommen.

    Notiz

    Dunkel gebratene Zwiebel kann bitter schmecken und die orange Farbe der Kürbissuppe stumpf wirken lassen.

  4. 3

    Knoblauch, Ingwer und Gewürze kurz öffnen

    Zutaten für diesen Schritt

    Knoblauch, Ingwer, Currypulver und Kreuzkümmel zugeben und kurz mitrühren, bis es intensiv duftet. Bleib dabei am Topf: Die Gewürze sollen sich im Öl lösen, aber nicht trocken am Boden ansetzen, sonst schmeckt die Kürbiscremesuppe später kratzig.

    Notiz

    Wirkt der Topfboden sehr heiß, die Hitze kurz reduzieren, bevor die Gewürze hineinkommen.

  5. 4

    Kürbis mitrösten, bis er glänzt

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Kürbiswürfel in den Topf geben und gründlich mit der Gewürzbasis vermengen. Einige Minuten unter gelegentlichem Rühren mitrösten, bis die Kanten kräftiger orange wirken und das Gemüse rundum leicht glänzt. Dieser kurze Schritt macht die Kürbissuppe aromatischer, ohne sie schwer zu machen.

    Notiz

    Nicht auf starke Bräunung warten; Hokkaido-Schale kann sonst leicht herb schmecken.

  6. Abschnitt

    Weich kochen und samtig pürieren

  7. 5

    Mit Gemüsebrühe auffüllen und weich garen

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Gemüsebrühe angießen, alles einmal aufkochen lassen und dann bei mittlerer bis niedriger Hitze sanft köcheln lassen. Der Kürbis ist bereit zum Pürieren, wenn ein Würfel sich mit einem Löffel am Topfrand ohne Widerstand zerdrücken lässt und auch die Karotten weich sind.

    Notiz

    Den Deckel leicht auflegen; so verdampft nicht zu viel Flüssigkeit und die Suppe bleibt später cremig statt zu dick.

  8. 6

    Kokosmilch einrühren und sehr glatt pürieren

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Kokosmilch für die Suppe einrühren und alles noch einmal heiß werden lassen, aber nicht sprudelnd kochen. Anschließend gründlich pürieren, bis keine Kürbisfasern mehr sichtbar sind. Für eine besonders feine Textur den Pürierstab leicht schräg halten und langsam durch den Topf bewegen.

    Notiz

    Bei einem Standmixer nur portionsweise arbeiten und den Deckel wegen des Dampfs nicht luftdicht verschließen. Wer es extra fein mag, streicht die Suppe danach durch ein grobes Sieb.

  9. 7

    Mit Limette, Muskat und Pfeffer abrunden

    Zutaten für diesen Schritt

    Von der Bio-Limette feine Zesten abziehen und den Saft auspressen. Zesten, Saft, Ahornsirup, Muskatnuss, schwarzen Pfeffer und das restliche Meersalz in die pürierte Suppe rühren. Danach probieren: Sie soll süßlich, cremig und frisch schmecken, ohne deutlich sauer zu sein.

    Notiz

    Limettensaft erst nach dem Pürieren einrühren, weil die Frische dann klarer bleibt und sich besser dosieren lässt.

  10. Abschnitt

    Servieren mit Crunch und Kokos-Swirl

  11. 8

    Kürbiskerne trocken rösten

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Kürbiskerne in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze rösten und regelmäßig schwenken. Sie sind fertig, wenn sie leicht aufploppen, nussig duften und einzelne Kerne goldene Stellen bekommen. Danach sofort aus der heißen Pfanne nehmen, damit sie nicht nachdunkeln.

    Notiz

    Ohne Öl rösten: So bleiben die Kerne knackig und die Suppe wird nicht fettig.

  12. 9

    Heiß anrichten und cremig garnieren

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Kürbissuppe noch einmal umrühren und heiß in tiefe Teller oder Schalen geben. Die Kokosmilch für das Finish spiralförmig einlaufen lassen, Kürbiskerne darüberstreuen und mit Kürbiskernöl abschließen. Sofort servieren, solange die Oberfläche glänzt und der Crunch noch hörbar knackt.

    Notiz

    Für Gäste die Toppings separat auf den Tisch stellen; so bleibt die vegane Basis flexibel und Feta kann bei Bedarf extra dazukommen.

Nährwerte

Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.

Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.

Kalorien

503.6 kcal

pro Portion

2014.4 kcal

gesamt aktuell (4 Portionen)

Kohlenhydrate

42.8 g

pro Portion

171.1 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Protein

9.39 g

pro Portion

37.5 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Fett

32.8 g

pro Portion

131.2 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Ballaststoffe

9.32 g

pro Portion

37.3 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Zucker

16.6 g

pro Portion

66.4 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Salz

3.29 g

pro Portion

13.2 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Anmerkung

Für eine besonders feine Kürbiscremesuppe die fertig pürierte Suppe durch ein grobes Sieb streichen. Für eine Kürbissuppe mit Feta die vegane Grundsuppe erst am Tisch mit zerbröseltem Feta toppen; dann ist sie nicht mehr vegan.

FAQ

Häufige Fragen

Ja, Butternut funktioniert sehr gut und macht die Suppe etwas süßer und buttriger. Schäle ihn vorher, entferne die Kerne und schneide das Fruchtfleisch ähnlich groß wie Hokkaido. Die Garzeit kann ein paar Minuten länger sein.

Nein, bei Hokkaido bleibt die Schale dran. Sie wird beim Kochen weich und lässt sich glatt pürieren. Wichtig ist nur, den Kürbis gründlich abzubürsten und sehr harte oder beschädigte Stellen wegzuschneiden.

Meist liegt es an zu viel Flüssigkeit oder an Gemüse, das noch nicht weich genug ist. Koche Kürbis und Karotten so lange, bis sie sich leicht zerdrücken lassen, und gib die Kokosmilch erst danach dazu. Beim nächsten Mal Flüssigkeit lieber zurückhaltend dosieren und bei Bedarf am Ende ergänzen.

Püriere die Suppe erst, wenn Kürbis und Karotten wirklich weich sind. Bewege den Pürierstab langsam durch den Topf und halte ihn leicht schräg, damit keine Fasern stehen bleiben. Für eine sehr feine Kürbiscremesuppe kannst du sie danach durch ein grobes Sieb streichen.

Gut abgekühlt und luftdicht verschlossen hält sich die Suppe im Kühlschrank etwa drei Tage. Beim Aufwärmen nur sanft erhitzen und gelegentlich rühren, damit die Kokosmilch nicht ausflockt oder am Topfboden ansetzt.

Ja, die Suppe lässt sich sehr gut einfrieren. Am besten ohne Toppings einfrieren und nach dem Auftauen langsam erhitzen. Falls sie nach dem Auftauen etwas körnig wirkt, kurz kräftig pürieren und frisch abschmecken.

Koche die vegane Suppe wie beschrieben und gib erst beim Servieren zerbröselten Feta darüber. Besonders gut passt er zusammen mit gerösteten Kürbiskernen, Kürbiskernöl und etwas Limettenabrieb. Die Suppe ist dann vegetarisch, aber nicht mehr vegan.

Für eine mildere Kürbissuppe kannst du ungesüßte Hafercuisine verwenden; damit bleibt sie vegan. Sahne funktioniert ebenfalls, macht das Rezept aber nicht mehr vegan und nicht mehr laktosefrei. Wichtig ist, die cremige Zutat erst nach dem Weichkochen einzurühren.

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