Kalte Gurkensuppe mit Joghurt, Dill und Zitrone
Gut gekühlte Gurkensuppe mit Joghurt, Dill und Zitrone: frisch, fein püriert und so geführt, dass sie nicht wässrig wird.
Salatgurken bringen viel eigenes Wasser mit. Weiche Kernleisten werden entfernt, die Suppe wird nur glatt püriert und nach der Kühlzeit final abgeschmeckt – so bleibt sie frisch, klar und ausgewogen.

Zutaten
Für die kalte Gurkensuppe
Rezeptanleitung
Schritt für Schritt Ansicht
Abschnitt
Gurken und Aromen vorbereiten
- 1
Gurken für die Suppenbasis vorbereiten
Zutaten für diesen Schritt
Salatgurken gründlich abspülen und die Enden abschneiden. Die Schale nur dort dünn entfernen, wo sie bitter, wachsig oder sehr fest wirkt. Gurken längs halbieren und ausgeprägte, weiche Kernleisten mit einem Teelöffel herausstreichen; kleine zarte Kerne dürfen bleiben. Anschließend in grobe Stücke schneiden und bis zum Pürieren kalt stellen.
Notiz
Bittere Gurkenenden großzügig entfernen, denn Bitterkeit lässt sich später kaum überdecken.
- 2
Zitrone, Dill und Knoblauch mild vorbereiten
Zutaten für diesen Schritt
Bio-Zitrone heiß abspülen, trocken reiben, die gelbe Schale fein abreiben und den Saft auspressen; Kerne zurückhalten. Dillspitzen von groben Stielen zupfen und locker schneiden, damit sie beim Pürieren nicht faserig werden. Knoblauch fein hacken oder reiben und einen sichtbaren grünen Keim entfernen, sonst wirkt die Suppe schnell scharf.
Notiz
Dill nicht zu früh sehr fein hacken, sonst verliert er schneller Aroma und wird dunkler.
Abschnitt
Suppe pürieren und kühlen
- 3
Joghurtbasis zuerst würzen
Zutaten für diesen Schritt
Griechischen Naturjoghurt mit kalter Gemüsebrühe, dem ersten Anteil Olivenöl, dem ersten Salzanteil und schwarzem Pfeffer in einen großen Mixbehälter geben. Vorbereiteten Zitronenabrieb, Zitronensaft, Dill und Knoblauch dazugeben. Kurz verrühren, bis der Joghurt gelöst ist; so verteilt sich die Würzung gleichmäßiger, bevor die Gurken dazukommen.
Notiz
Eine salzarme Brühe ist ideal, weil die Suppe nach dem Durchkühlen kontrolliert final abgeschmeckt wird.
- 4
Gurken glatt, aber nicht schaumig pürieren
Vorbereitete Gurkenstücke zur Joghurtbasis geben. Erst langsam anlaufen lassen, dann nur so lange pürieren, bis keine groben Stücke mehr sichtbar sind und die Suppe hellgrün und glatt vom Löffel läuft. Wenn sich oben viele Luftblasen sammeln, kurz stoppen und den Mixbehälter sanft auf die Arbeitsfläche klopfen. Zu viel Luft nimmt der kalten Gurkensuppe ihre frische, klare Textur.
Notiz
Ein Standmixer macht die feinste Textur; mit dem Stabmixer gelingt es am besten in einem schmalen, hohen Gefäß.
- 5
Konsistenz vor dem Kühlen einschätzen
Die frisch pürierte Suppe wirkt direkt nach dem Mixen oft etwas dichter, als sie später serviert wird. Jetzt nicht vorschnell verdünnen: Gurken geben während der Kühlphase noch Flüssigkeit ab, und Joghurt wird durch Kälte fester. Die ideale Ausgangstextur ist löffelbar, fließt aber ohne Klumpen zurück in den Behälter.
Notiz
Falls die Oberfläche sichtbar schaumig ist, die Suppe einige Minuten offen im Kühlschrank stehen lassen und danach sanft umrühren.
- 6
Durchkühlen und Aroma setzen lassen
Die Suppe abdecken und in den Kühlschrank stellen, bis sie durchgehend kalt ist. Während dieser Ruhezeit verbinden sich Joghurt, Gurke, Dill und Zitrone, und die Würzung wird runder. Vor dem Anrichten einmal langsam vom Boden nach oben umrühren, denn dort sammelt sich die frischeste Gurkenflüssigkeit.
Notiz
Gut gekühlt schmeckt die Suppe präziser; lauwarm wirkt sie deutlich flacher.
Abschnitt
Einlage und Finish
- 7
Gurke für die Einlage würfeln
Zutaten für diesen Schritt
Salatgurke für die Einlage nach Wunsch teilweise schälen, längs halbieren und bei sehr weichem Kerngehäuse ebenfalls entkernen. Anschließend in kleine, gleichmäßige Würfel schneiden. Den restlichen Dill locker zupfen oder schneiden. Beides getrennt bereithalten, damit die Würfel knackig bleiben und der Dill nicht am Schneidebrett zerdrückt wird.
Notiz
Sehr kalte Gurkenwürfel verstärken den erfrischenden Eindruck beim Servieren.
- 8
Final abschmecken und kalt servieren
Zutaten für diesen Schritt
Die durchgekühlte Suppe langsam umrühren und den finalen Salzanteil vollständig einarbeiten. Erst dann probieren: Sie soll frisch, joghurtmild und deutlich nach Gurke schmecken, ohne salzig oder zitronenscharf zu wirken. In gekühlte Schalen füllen, mit Gurkenwürfeln und Dill abschließen und das übrige Olivenöl in einem feinen Faden darübergeben.
Notiz
Nicht stark aufschlagen, sonst wird die Oberfläche schaumig und die Farbe wirkt blasser.
Nährwerte
Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.
Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.
Kalorien
180.8 kcal
pro Portion
723.1 kcal
gesamt aktuell (4 Portionen)
Kohlenhydrate
12.2 g
pro Portion
48.8 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Protein
5.5 g
pro Portion
22 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Fett
13.1 g
pro Portion
52.2 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Ballaststoffe
2.27 g
pro Portion
9.08 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Zucker
9.21 g
pro Portion
36.9 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Salz
2.35 g
pro Portion
9.41 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Anmerkung
Die Menge ergibt vier normale Vorspeisenportionen oder zwei größere Sommermahlzeiten. Für die beste Textur die Suppe sehr kalt servieren und erst kurz vor dem Anrichten langsam umrühren.
FAQ
Häufige Fragen
Nicht immer. Bei zarten Bio-Gurken kann ein Teil der Schale bleiben, weil sie Farbe und Gurkenaroma bringt. Ist die Schale bitter, wachsig oder sehr dick, solltest du sie dünn entfernen, sonst schmeckt die Suppe schnell herb.
Bei sehr frischen, kernarmen Gurken dürfen zarte Kerne bleiben. Weiche, wässrige Kernleisten solltest du aber auskratzen, weil sie die kalte Gurkensuppe nach dem Kühlen verdünnen und das Aroma flacher wirken lassen.
Meist liegt es an sehr wässrigen Gurken, zu frühem Verdünnen oder zu langem Mixen. Entferne weiche Kerne, gib vor dem Kühlen keine zusätzliche Flüssigkeit dazu und prüfe die Konsistenz erst, wenn die Suppe wirklich kalt ist.
Mindestens so lange, bis sie durchgehend gut gekühlt ist. Die Ruhezeit ist nicht nur für die Temperatur wichtig: Dill, Zitrone, Salz und Joghurt verbinden sich dabei, und die Suppe schmeckt danach runder.
Ja, die Suppenbasis lässt sich gut einige Stunden vorher mixen und abgedeckt kühlen. Gurkenwürfel und frischen Dill für die Einlage schneidest du besser erst kurz vor dem Servieren, damit sie knackig und aromatisch bleiben.
Abgedeckt hält sie sich im Kühlschrank bis zum nächsten Tag am besten. Danach verliert der Dill an Frische und die Gurke gibt weiter Flüssigkeit ab. Vor dem Servieren immer gründlich, aber sanft umrühren.
Ja, ersetze den griechischen Joghurt durch ungesüßten pflanzlichen Joghurt mit möglichst neutralem Geschmack. Besonders wichtig ist dann eine sorgfältige Zitronen- und Salzbalance, weil manche Alternativen süßer oder flacher schmecken.
Stelle sie zuerst richtig kalt und rühre sie danach langsam um, denn Kälte verändert den Eindruck von Säure. Wirkt sie weiterhin zu spitz, hilft etwas zusätzlicher Joghurt besser als Wasser, weil die Textur erhalten bleibt.
Ja, aber die Suppe schmeckt dann etwas schlanker. Verwende sehr kaltes Wasser und schmecke nach der Kühlzeit besonders sorgfältig ab, damit Gurke, Joghurt, Dill und Zitrone nicht flach wirken.