Hirschgulasch (klassisch geschmort)

Zum Rezept
0 Zu den Favoriten hinzufügen

Kräftiges Wildragout mit tiefen Röstaromen, abgelöscht mit Rotwein und sanft geschmort. Wacholder, Lorbeer und Thymian geben klare Waldnoten, Preiselbeeren balancieren die Sauce. Die Bindung bleibt leicht und glänzend, das Fleisch zart und saftig. Ideal für festliche Anlässe und kühle Tage.

0 Zu den Favoriten hinzufügen

Zutaten

Fleisch & Fond

Gemüse & Aromaten

Fett

Würze

Binden & Finish

Anleitung

Kochmodus Disabled

Vorbereitung

  1. Die Oberfläche der Hirschfleisch (1000 g) trocken tupfen und gleichmäßig mit Salz (12 g), Schwarzer Pfeffer (4 g), Paprikapulver edelsüß (12 g), Paprikapulver rosenscharf (4 g) und Kümmel (2 g) mischen, bis alle Stücke rundum benetzt sind.
  2. Einen schweren Schmortopf bereitstellen und die Arbeitsfläche für zügiges Arbeiten organisieren.

Anbraten

  1. Den Topf stark erhitzen, Rapsöl (30 ml) hineingeben und die gewürzten Stücke aus Hirschfleisch (1000 g) in heißem Fett kräftig anrösten, bis eine dunkel glänzende Kruste entsteht; das Bratgut kurz beiseitegeben und den Ansatz im Topf belassen.

Gemüse rösten

  1. Im vorhandenen Ansatz Zwiebeln (500 g), Karotten (150 g) und Sellerie (100 g) unter häufigem Rühren anschwitzen, bis alles weich und süßlich duftet; anschließend Tomatenmark (30 g) einrühren und weiterrösten, bis sich der Bodensatz intensiv färbt.

Ablöschen & Ansatz bilden

  1. Mit Rotwein (300 ml) ablöschen und sirupartig einreduzieren; Knoblauch (10 g) einrühren, sodass der Duft deutlich aufsteigt.

Aufgießen & Würzen

  1. Das zuvor angebratene Bratgut zurück in den Topf geben, mit Wildfond (700 ml) aufgießen und Wacholderbeeren (4 g), Lorbeerblätter (2 Stück), Thymian (4 g) sowie Majoran (2 g) zufügen; behutsam umrühren, bis eine homogene, leicht gebundene Flüssigkeit entsteht.

Schmoren

  1. Zugedeckt im Ofen bei milder, gleichmäßiger Hitze schmoren; gelegentlich umrühren und den Ansatz vom Topfboden lösen. Fertig, wenn die Stücke zart nachgeben und die Sauce glänzend, aromatisch und vollmundig wirkt.

Abschmecken & Binden

  1. Die Sauce offen etwas einköcheln lassen, Preiselbeeren (40 g) einrühren und mit Apfelessig (10 ml) sowie Zitronenabrieb (2 g) balancieren. Für sanfte Bindung Speisestärke (10 g) mit Wasser (30 ml) glatt rühren, unter stetigem Rühren einfließen lassen und kurz aufkochen, bis die Konsistenz samtig erscheint.

Vollenden

  1. Zum Servieren Petersilie (10 g) unterheben und kurz ruhen lassen, damit sich die Aromen harmonisieren.
Hirschgulasch (klassisch geschmort)

Hirschgulasch (klassisch geschmort)

Kochmodus Disabled
00:00:00

Zutaten

  • 1000 g Hirschfleisch
  • 700 ml Wildfond
  • 300 ml Rotwein
  • 500 g Zwiebeln
  • 150 g Karotten
  • 100 g Sellerie
  • 10 g Knoblauch
  • 30 ml Rapsöl
  • 30 g Tomatenmark
  • 12 g Paprikapulver edelsüß
  • 4 g Paprikapulver rosenscharf
  • 4 g Schwarzer Pfeffer
  • 12 g Salz
  • 4 g Wacholderbeeren
  • 2 Stück Lorbeerblätter
  • 4 g Thymian
  • 2 g Majoran
  • 2 g Kümmel
  • 10 ml Apfelessig
  • 10 g Speisestärke
  • 30 ml Wasser
  • 40 g Preiselbeeren
  • 2 g Zitronenabrieb
  • 10 g Petersilie

    Hat dir das Gericht gefallen? Bewerte das Rezept.

    Anmerkung

    Für klare Aromen möglichst frisches Wild verwenden; Sehnen und Häute sorgfältig parieren. Rotwein bei Bedarf durch zusätzlichen Fond ersetzen. Für intensivere Waldnoten Wacholder nur leicht anstoßen, nicht fein mahlen. Ein schwerer Topf stabilisiert die Hitze und verhindert Anbrennen.

    Schlagwörter: Hirschgulasch, Wildragout, Rotwein, Wacholder, Preiselbeeren, Schmoren, Rezept
    Dieses Rezept bewerten

    Beilagen: Serviettenknödel, Spätzle, Butternudeln, Kartoffelpüree oder cremige Polenta. Als Topping eignen sich knusprig gebratene Pilze. Reste schmecken nach erneutem Aufwärmen noch runder.

    Häufig gestellte Fragen

    Alle ausklappen:

    Kann der Rotwein weggelassen werden?

    Ja, durch zusätzlichen Fond ersetzen; die Balance kann mit etwas Essig und Preiselbeeren angepasst werden.

    Wie wird die Sauce ohne Stärke sämig?

    Länger offen einkochen, dabei gelegentlich rühren; Gelatine aus dem Bindegewebe sorgt zusätzlich für Glanz.

    Welche Fleischstücke eignen sich am besten?

    Keule oder Schulter mit etwas Bindegewebe liefern Saftigkeit und Geschmack beim Schmoren.

    Wie lässt sich das Gericht vorbereiten?

    Komplett am Vortag zubereiten und langsam erwärmen; das Ergebnis wird harmonischer und die Sauce stabiler.

    Rate this recipe
    Dieses Rezept bewerten