Griechischer Joghurt (selbst gemacht)

Zum Rezept
0 Zu den Favoriten hinzufügen

Cremiger griechischer Joghurt aus nur wenigen Zutaten, schonend erhitzt, fermentiert und anschließend abtropfen gelassen. Die Konsistenz wird besonders dicht und löffelfest, ideal für Frühstück, Desserts oder herzhafte Dips. Durch die selbst bestimmte Fermentationszeit lassen sich Säure und Festigkeit gut steuern. Das Rezept kommt ohne Zusatzstoffe aus und liefert eine eiweißreiche Grundlage für viele Variationen.

0 Zu den Favoriten hinzufügen

Zutaten

Basis

Zum Servieren (optional)

Anleitung

Kochmodus Disabled

Vorbereitung

  1. Eine große, saubere Schicht im Topf vorbereiten, indem der Boden gründlich gespült wird, damit nichts ansetzt, und anschließend die kühle Vollmilch (1000 ml) hineingegossen wird. Unter regelmäßigem Rühren bei mittlerer Hitze erwärmen, bis deutlich Dampf aufsteigt und sich am Rand feine Bläschen bilden; dabei darauf achten, dass die Flüssigkeit nicht sprudelnd kocht, damit die Eiweiße schonend denaturieren und später eine stabile, cremige Struktur bilden.
  2. Die heiße Masse vom Herd nehmen und im Topf ruhen lassen, bis sie nur noch handwarm wirkt; zwischendurch gelegentlich mit einem sauberen Löffel umrühren, damit sich keine Haut bildet und die Temperatur gleichmäßig verteilt bleibt. Die Oberfläche sollte noch warm, aber angenehm berührbar sein, da zu starke Hitze die Kulturen aus der Naturjoghurt mit lebenden Kulturen (100 g) schädigen würde.

Fermentation

  1. Die zimmerwarme Naturjoghurt mit lebenden Kulturen (100 g) in eine kleine Schüssel geben und mit etwas der handwarmen Flüssigkeit aus dem Topf glatt rühren, bis eine homogene, leicht dickliche Mischung ohne Klümpchen entsteht. Diese Mischung anschließend zurück in den Topf zur restlichen Masse geben und mit einem Schneebesen ruhig, aber gründlich unterziehen, damit sich die Kulturen gleichmäßig verteilen und überall arbeiten können.
  2. Den Topf mit einem passenden Deckel schließen und in eine Umgebung stellen, die angenehm warm, aber nicht heiß ist, zum Beispiel in einen ausgeschalteten Backofen mit eingeschalteter Lampe oder in eine gut isolierte Box mit einer warmen Wärmflasche. Die Masse mehrere Stunden ungestört reifen lassen, bis sie deutlich dicker geworden ist, beim leichten Bewegen kaum noch schwappt und an der Oberfläche eine gleichmäßige, zarte Gelstruktur zeigt.

Abtropfen und Servieren

  1. Ein feinmaschiges Sieb über eine ausreichend hohe Schüssel stellen und mit einem sauberen Passiertuch oder einem großen Stück Mull auslegen, sodass die Ränder überstehen. Die gereifte Masse vorsichtig in das vorbereitete Sieb geben, das Tuch darüber schlagen und alles erneut für einige Stunden an einen kühlen Ort stellen, damit die überschüssige Flüssigkeit langsam ablaufen kann und eine besonders dichte, cremige Konsistenz entsteht, wie sie für griechische Zubereitungen typisch ist.
  2. Wenn die Masse die gewünschte Festigkeit erreicht hat, das Tuch vorsichtig anheben und den nun sehr cremigen Inhalt in einen luftdicht schließenden Behälter oder direkt in Portionsschalen streichen. Für eine süße Variante nach Wunsch mit Flüssiger Honig (20 g), Gehackte Walnüsse (30 g) und Frische Beeren (80 g) garnieren oder die Basis pur für herzhafte Dips und Saucen verwenden.
Griechischer Joghurt (selbst gemacht)

Griechischer Joghurt (selbst gemacht)

Kochmodus Disabled
00:00:00

Zutaten

  • 1000 ml Vollmilch
  • 100 g Naturjoghurt mit lebenden Kulturen
  • 20 g Flüssiger Honig
  • 30 g Gehackte Walnüsse
  • 80 g Frische Beeren

    Hat dir das Gericht gefallen? Bewerte das Rezept.

    Anmerkung

    Restlicher griechischer Joghurt hält sich in einem sauberen, gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank mehrere Tage frisch. Wird die Konsistenz zu fest, kann beim Servieren etwas kalte Milch oder Wasser eingerührt werden, bis die gewünschte Cremigkeit entsteht. Für besonders milden Geschmack die Fermentationszeit eher kürzer halten, für ausgeprägtere Säure entsprechend länger reifen lassen.

    Schlagwörter: griechischer Joghurt, griechischer Joghurt selber machen, Joghurt Rezept, hausgemachter Joghurt, Frühstücksjoghurt, eiweißreicher Joghurt
    Dieses Rezept bewerten

    Für eine noch cremigere Konsistenz kann ein kleiner Anteil Sahne gemeinsam mit der Milch verwendet werden, was den Fettgehalt erhöht und die Textur reichhaltiger macht. Wer eine sehr feste, fast streichfähige Variante bevorzugt, lässt die Masse im Tuch deutlich länger abtropfen oder drückt die Flüssigkeit zwischendurch behutsam heraus. Der fertige griechische Joghurt eignet sich als Grundlage für Tzatziki, Kräuteraufstriche, fruchtige Desserts oder zum Mischen mit Müsli und frischem Obst.

    Häufig gestellte Fragen

    Alle ausklappen:

    Wie lange hält sich selbst gemachter griechischer Joghurt im Kühlschrank?

    In einem sauber und luftdicht verschlossenen Behälter bleibt der Joghurt im Kühlschrank in der Regel einige Tage frisch. Wichtig ist, immer sauberes Besteck zu verwenden und den Behälter nach dem Entnehmen sofort wieder zu verschließen, damit keine Fremdkeime eingetragen werden.

    Warum wird mein Joghurt nicht fest?

    Häufige Ursachen sind eine zu hohe Hitze beim Einrühren des Starterjoghurts, wodurch die Kulturen geschädigt werden, eine zu kühle Umgebung während der Reifezeit oder eine zu kurze Fermentation. Auch sehr fettarme Milch führt eher zu weicher Konsistenz. In solchen Fällen kann die Reifezeit verlängert oder die Masse anschließend länger im Tuch abtropfen gelassen werden.

    Kann ich auch haltbare oder fettarme Milch verwenden?

    Haltbare Milch funktioniert grundsätzlich, liefert aber oft ein etwas weniger aromatisches Ergebnis als frische Milch. Mit fettarmer Milch wird der Joghurt meist deutlich dünnflüssiger und weniger cremig. Wer eine Konsistenz wie klassischer griechischer Joghurt möchte, sollte möglichst Milch mit höherem Fettgehalt verwenden oder gegebenenfalls etwas Sahne ergänzen.

    Wie kann ich aus dem Joghurt schnell einen Dip oder Tzatziki zubereiten?

    Für einen einfachen Dip den griechischen Joghurt mit etwas Salz, Pfeffer, frischen Kräutern und einem Spritzer Zitronensaft verrühren. Für Tzatziki zusätzlich geraspelte, gut ausgedrückte Gurke, fein gehackten Knoblauch und etwas Olivenöl untermischen. Nach kurzem Durchziehen im Kühlschrank verbinden sich die Aromen und der Dip wird besonders rund im Geschmack.

    Rate this recipe
    Dieses Rezept bewerten