Saftiger Kuchen im französischen Stil mit weicher Krume und fruchtigem Duft. Die Stücke werden im Teig eingebettet und bräunen an der Oberfläche zu einem feinen Muster. Er passt als Dessert oder zum Nachmittagskaffee und bleibt lange zart. Die Zubereitung erfolgt als unkomplizierter Rührteig und gelingt auch ohne viel Erfahrung.
Zutaten
Kuchenteig und Belag
Anleitung
Vorbereitung
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Den Ofen auf die angegebene Temperatur vorheizen. Die Backform sorgfältig mit weicher Butter (5 g) ausstreichen, damit später nichts haftet. Danach die gefettete Fläche gleichmäßig mit Weizenmehl (10 g) bestäuben und überschüssiges Pulver abklopfen. Diese dünne Schicht erleichtert das Lösen und sorgt für saubere Kanten.
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Die vorbereiteten Stücke von Äpfel (900 g) in eine Schüssel geben und sofort mit Zitronensaft (15 ml) gründlich vermengen. Dabei darauf achten, dass alle Flächen leicht benetzt sind. So bleibt die Oberfläche heller und das Aroma wirkt später frischer.
Teig anrühren
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Für die Trockenmischung Weizenmehl (140 g) mit Backpulver (10 g) und Salz (2 g) in einer separaten Schüssel gut vermengen. Klümpchen mit den Fingerspitzen zerreiben, bis die Mischung gleichmäßig wirkt. Dadurch verteilt sich das Triebmittel zuverlässig und der Teig geht später gleichmäßig auf.
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In einer großen Rührschüssel die weiche Butter (115 g) zusammen mit Zucker (150 g) und Vanillezucker (8 g) sehr cremig aufschlagen. Zwischendurch den Schüsselrand mit einem Teigschaber abstreifen, damit alles gleichmäßig aufgeschlagen wird. Die Masse soll deutlich heller werden und sichtbar Luft einschließen, weil diese Luft später für eine zarte, lockere Krume sorgt.
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Die Eier (3 Stk) nacheinander einarbeiten und nach jeder Zugabe so lange rühren, bis die Masse wieder glatt und gebunden wirkt. Wenn sie kurz geronnen aussieht, weiter rühren, bis sie sich verbindet. Dieser Schritt stabilisiert die Emulsion, damit der Teig beim Backen feinporig bleibt und nicht ausflockt.
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Die Trockenmischung abwechselnd mit Milch (80 ml) vorsichtig unterheben, nur bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind. Nicht zu lange rühren, damit die Struktur zart bleibt. Anschließend die vorbereiteten Stücke von Äpfel (900 g) behutsam unterheben, sodass sie gleichmäßig verteilt sind und beim Backen saftig bleiben.
Backen und Auskühlen
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Den Teig in die vorbereitete Form füllen und die Oberfläche glattstreichen. Die sichtbaren Stücke von Äpfel (900 g) dekorativ anordnen, sodass sie leicht überlappen und beim Backen ein klares Muster ergeben. Zum Abschluss Mandeln, gehobelt (30 g) gleichmäßig darüber streuen, damit eine feine, nussige Kruste entsteht.
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Die Form in den Ofen schieben und backen, bis die Oberfläche goldbraun ist und die Mitte bei leichtem Druck elastisch zurückfedert. Das Muster aus Äpfel (900 g) soll am Rand leicht gebräunt wirken, ohne dunkel zu werden. Gegen Ende mit einem Holzstäbchen prüfen, ob kein feuchter Teig mehr haften bleibt; so erkennst du, dass die innere Struktur gesetzt ist.
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Den Kuchen nach dem Backen kurz in der Form stehen lassen, damit die Krume stabilisiert und die enthaltene Butter (120 g) wieder anzieht. Danach den Rand lösen, den Kuchen vorsichtig herausheben und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. Vollständig abgekühlt lässt er sich sauber schneiden und bleibt saftig.
Fertigstellen
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Kurz vor dem Servieren die Oberfläche mit Puderzucker (20 g) fein bestäuben. Dadurch entsteht ein zarter Kontrast und das Muster wirkt klarer. Für saubere Stücke ein scharfes Messer verwenden und die Klinge zwischendurch abwischen.
Anmerkung
Für ein besonders fruchtiges Ergebnis feste, aromatische Sorten verwenden und die Stücke gleichmäßig schneiden. Den Teig nur so lange rühren, bis alles verbunden ist, damit die Krume zart bleibt. Nach dem Auskühlen luftdicht verpacken, dann bleibt der Kuchen länger saftig.