Dänische Zimtschnecken (Kanelsnegle)

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Saftige Hefeschnecken mit Kardamom und Zimtglasur

Diese dänischen Zimtschnecken sind weich, saftig und duften nach Zimt und Kardamom. Der Teig wird besonders fluffig durch eine ausgiebige Gare und eine buttrige Füllung. Die Glasur sorgt für den typischen, leicht knusprigen Überzug und hält die Schnecken innen zart. Ideal zum Frühstück, zur Kaffeepause oder als süßer Snack zum Teilen.

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  • Vorbereitungszeit: 35 mins
  • Zubereitungszeit: 18 mins
  • Ruhezeit: 120 mins
  • Gesamtzeit: 2 hrs 53 Min.

Zutaten

Teig

Füllung

Glasur & Topping

Anleitung

Kochmodus Disabled

Teig ansetzen

  1. Startmischung

    Die lauwarme Milch (250 ml) in eine große Rührschüssel geben, die Trockenhefe (7 g) darüberstreuen und einen kleinen Teil der Zucker (10 g) einrühren. Die Schüssel abdecken und stehen lassen, bis sich an der Oberfläche ein deutlich schaumiger Film bildet; das zeigt, dass die Triebkraft aktiv ist.
  2. Grundmasse

    Die Butter (80 g) sanft erwärmen, bis sie vollständig geschmolzen ist, dann kurz abkühlen lassen, damit die Mischung nur noch handwarm ist. Die flüssige Komponente zusammen mit der Hühnerei (1 Stk) und dem restlichen Anteil der Zucker (50 g) zur Schüssel geben und glatt verrühren, sodass keine Klümpchen bleiben.
  3. Trockene Mischung

    Den Großteil der Weizenmehl (480 g) mit Salz (6 g) und Kardamom (4 g) gründlich vermengen und nach und nach in die Schüssel geben. Zuerst mit einem stabilen Löffel rühren, dann mit den Händen oder der Maschine weiterarbeiten, bis alles zusammenkommt und keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind.
  4. Kneten und prüfen

    Den Teig kräftig kneten, bis er elastisch wird und sich von Schüssel und Händen löst. Ein kleines Stück abziehen und vorsichtig auseinanderziehen: Wenn es sich zu einer dünnen, fast durchscheinenden Membran dehnen lässt, ist das Klebergerüst stabil genug; reißt es schnell, weiterkneten, bis der Teig spürbar glatter wird.

Gare

  1. Teig ruhen lassen

    Den Teig zu einer glatten Kugel formen und in der Schüssel lassen. Die Oberfläche leicht anfeuchten und alles gut abdecken, damit nichts austrocknet. An einem warmen, zugfreien Ort ruhen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat und der Teig auf sanften Fingerdruck langsam zurückfedert.

Füllen und formen

  1. Ausrollen

    Die Arbeitsfläche sparsam mit Weizenmehl (20 g) bestäuben und den Teig darauf zu einem gleichmäßigen Rechteck ausrollen. Dabei immer wieder kontrollieren, dass die Kanten nicht festkleben und die Dicke möglichst überall ähnlich bleibt, damit die Stücke später gleichmäßig aufgehen.
  2. Füllung auftragen

    Die weiche Butter (80 g) gleichmäßig auf der Oberfläche verstreichen und dabei einen Rand freilassen, damit beim Aufrollen nichts herausgedrückt wird. Brauner Zucker (120 g) und Zimt (10 g) gründlich vermengen und dann in einer gleichmäßigen Schicht darüberstreuen; so verteilt sich das Aroma später bis in jede Windung.
  3. Aufrollen und schneiden

    Das Rechteck von der langen Seite her straff, aber ohne zu quetschen aufrollen, sodass eine gleichmäßige Rolle entsteht. Mit einem sehr scharfen Messer ohne Sägezähne oder mit Küchengarn in gleich dicke Scheiben teilen, damit die Spiralen sauber bleiben; falls sich die Form verzieht, die Kanten vorsichtig wieder rund drücken.
  4. Stückgare

    Die Stücke mit etwas Abstand auf ein mit Papier belegtes Blech setzen und die Enden der Spiralen leicht unter den Boden schieben, damit sie beim Aufgehen nicht aufklappen. Abgedeckt ruhen lassen, bis die Oberfläche sichtbar aufgepolstert ist und sich die Stücke beim leichten Antippen federnd anfühlen.

Backen

  1. Ofen vorbereiten

    Den Ofen rechtzeitig auf die in den Rezeptdaten angegebene Backtemperatur vorheizen, damit die Hitze stabil ist, sobald das Blech hineingeht. Das Blech in die mittlere Schiene schieben und backen, bis die Oberfläche gleichmäßig goldbraun ist und die Schnecken beim leichten Antippen einen weichen, aber nicht rohen Eindruck machen.
  2. Abkühlen

    Die Schnecken nach dem Backen kurz auf dem Blech stehen lassen, damit sie sich setzen, dann auf ein Gitter heben. Vor dem Glasieren nur so weit abkühlen lassen, dass sie noch leicht warm sind; dann haftet die Glasur gut, ohne vollständig einzuziehen.

Glasieren

  1. Glasur rühren

    Für eine glatte Glasur Puderzucker (150 g) in eine Schüssel sieben und nach und nach Milch (25 ml) einrühren. Zum Schluss Vanilleextrakt (5 ml) zugeben und so lange rühren, bis die Konsistenz zäh fließend ist; bei Bedarf mit sehr kleinen Zusatzmengen nachjustieren, bis die Glasur gießfähig ist.
  2. Fertigstellen

    Die Glasur über die noch lauwarmen Schnecken ziehen oder mit einem Löffel darüberträufeln und kurz anziehen lassen. Direkt danach Hagelzucker (30 g) darüberstreuen, damit es festklebt und beim Abkühlen einen feinen Crunch gibt.

Dänische Zimtschnecken (Kanelsnegle)

Kochmodus Disabled
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Zutaten

  • 250 ml Milch
  • 7 g Trockenhefe
  • 60 g Zucker
  • 80 g Butter
  • 1 Stk Hühnerei
  • 500 g Weizenmehl
  • 6 g Salz
  • 4 g Kardamom
  • 80 g Butter
  • 120 g Brauner Zucker
  • 10 g Zimt
  • 150 g Puderzucker
  • 25 ml Milch
  • 5 ml Vanilleextrakt
  • 30 g Hagelzucker

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    Anmerkung

    Für besonders saftige Schnecken den Teig nicht zu fest machen und beim Formen straff, aber ohne Druck rollen. Beim Backen eher nach Farbe und Duft als nach Zeit gehen, damit nichts austrocknet. Die Glasur am besten auf lauwarmem Gebäck auftragen, damit sie haftet und schön matt wird. Reste luftdicht lagern und kurz erwärmen, dann schmecken sie wieder wie frisch.

    Schlagwörter: dänische Zimtschnecken, Kanelsnegle Rezept, Hefeschnecken, Zimtschnecken backen, Kardamom Hefeteig
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    Vorbereitung am Vortag: Den Teig nach der ersten Gare gut abgedeckt kalt stellen und am nächsten Tag erst auf Raumtemperatur bringen, dann formen und gehen lassen. Für eine besonders saubere Spiralform hilft es, die Rolle vor dem Schneiden kurz anzukühlen. Zum Einfrieren die ausgekühlten Schnecken portionsweise verpacken; zum Servieren auftauen lassen und kurz erwärmen, dann glasieren.

    Häufig gestellte Fragen

    Alle ausklappen:

    Kann ich den Teig über Nacht vorbereiten?

    Ja. Nach der ersten Gare den Teig gut abgedeckt kalt stellen. Am nächsten Tag erst temperieren lassen, dann ausrollen, füllen, formen und zur Stückgare stellen.

    Warum läuft die Füllung manchmal aus?

    Wenn die Rolle zu locker ist oder die Füllschicht bis an den Rand reicht, kann sie beim Aufgehen herausgedrückt werden. Einen Rand frei lassen und beim Aufrollen straff arbeiten, ohne den Teig zu quetschen.

    Wie bleiben die Schnecken besonders weich?

    Nicht zu dunkel backen und nach dem Backen nur kurz offen stehen lassen. Luftdicht lagern und vor dem Essen kurz erwärmen; dadurch wird die Krume wieder zart.

    Kann ich die Schnecken einfrieren?

    Ja. Vollständig auskühlen lassen, luftdicht verpacken und einfrieren. Zum Servieren auftauen, kurz erwärmen und erst dann glasieren.

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