Coleslaw amerikanisch – cremig, knackig und nicht wässrig

Cremiger Coleslaw mit fein geschnittenem Weißkohl, Möhre und Buttermilch-Dressing – saftig, frisch und ideal als BBQ-Beilage.

Fein geschnittener Weißkohl ist der Schlüssel: Er wird kurz gesalzen, aber nicht weich geknetet. So bleibt der Coleslaw knackig, nimmt das cremige Dressing gut auf und wird nicht wässrig.

Coleslaw amerikanisch – cremig, knackig und nicht wässrig fertig angerichtet
Vorbereitung

25 min

Ruhezeit

1 h 15 min

Kochen

1 min

Zutaten

Für den Salat

Für das Dressing

Rezeptanleitung

Schritt für Schritt Ansicht

  1. 1

    Weißkohl putzen und sehr fein schneiden

    Vom Weißkohl welke äußere Blätter entfernen, den Kopf vierteln und den harten Strunk keilförmig herausschneiden. Die Viertel quer zur Blattstruktur in feine, gleichmäßige Streifen hobeln oder mit einem scharfen Messer schneiden. Zu breite Streifen bleiben nach dem Ziehen hart und nehmen das Dressing schlechter auf.

    Notiz

    Ein Gemüsehobel liefert besonders gleichmäßige Streifen. Mit dem Messer lieber langsam schneiden und auf dünne Streifen achten, statt den Kohl später stark zu kneten.

  2. 2

    Möhren raspeln und Rote Zwiebel fein würfeln

    Die Möhren grob bis mittelfein raspeln, damit sie Süße abgeben, aber im Salat noch sichtbar bleiben. Die Rote Zwiebel sehr fein würfeln; große Stücke schmecken im cremigen Coleslaw schnell scharf und stören die gleichmäßige Textur.

    Notiz

    Wer rohe Zwiebel empfindlich findet, legt die Würfel kurz in kaltes Wasser und tupft sie danach gut trocken.

  3. 3

    Kohl salzen und nur kurz mürbe machen

    Zutaten für diesen Schritt

    Den geschnittenen Weißkohl mit dem Meersalz in einer großen Schüssel mischen und mit den Händen nur so lange drücken, bis die Streifen leicht glänzen und minimal weicher werden. Der Kohl soll nicht zusammenfallen. Bei Raumtemperatur stehen lassen, bis sich am Schüsselboden etwas Flüssigkeit sammelt.

    Notiz

    Nicht kräftig durchkneten wie bei Sauerkraut: Coleslaw braucht Biss, keine matschige Struktur.

  4. 4

    Buttermilch-Dressing glatt rühren

    Zutaten für diesen Schritt

    Mayonnaise, Buttermilch, Apfelessig, Zucker, Dijon-Senf, zerstoßene Selleriesamen, Pfeffer und Meersalz mit einem Schneebesen glatt rühren. Das Dressing soll cremig fließen, süß-säuerlich schmecken und keine sichtbaren Zuckerkrümel mehr haben.

    Notiz

    Erst gründlich rühren, dann probieren: Die Säure wirkt vor dem Ziehen deutlicher als im fertigen Salat.

  5. 5

    Kohl abtropfen lassen, aber nicht auswaschen

    Den gesalzenen Weißkohl in ein Sieb geben und locker ausdrücken. Nicht abspülen, sonst verliert der Salat Würze und schmeckt später flach. Der Kohl soll feucht, aber nicht tropfnass zurück in die Schüssel kommen.

    Notiz

    Bleibt zu viel Flüssigkeit am Kohl, verdünnt sie das Dressing und der Coleslaw wird am nächsten Tag schneller wässrig.

  6. 6

    Gemüse mit Dressing mischen und kalt ziehen lassen

    Zutaten für diesen Schritt

    Möhren und Rote Zwiebel zum abgetropften Weißkohl geben, dann das Dressing darüber verteilen und alles gründlich, aber sanft wenden. Jede Kohlstreife soll dünn überzogen sein. Die Schüssel abdecken und den Salat im Kühlschrank ziehen lassen; zwischendurch einmal vom Rand zur Mitte wenden.

    Notiz

    Der Coleslaw ist richtig, wenn er saftig wirkt, aber noch hörbar knackt. Direkt nach dem Mischen schmeckt er kantiger, nach der Kühlzeit deutlich runder.

  7. 7

    Textur prüfen und als BBQ-Beilage servieren

    Vor dem Servieren den Coleslaw gründlich auflockern und am Schüsselboden prüfen, ob sich Flüssigkeit gesammelt hat. Ein wenig Saft ist gut, eine wässrige Pfütze kann abgegossen werden. Der fertige Salat soll cremig glänzen, frisch riechen und süß-säuerlich ausbalanciert schmecken.

    Notiz

    Gekühlt, aber nicht steinhart kalt servieren. Coleslaw passt besonders gut zu Burgern, Pulled Pork, Hotdogs, Fried Chicken und rauchigem Grillgemüse.

Nährwerte

Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.

Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.

Kalorien

263.7 kcal

pro Portion

1582.2 kcal

gesamt aktuell (6 Portionen)

Kohlenhydrate

15.8 g

pro Portion

94.5 g

gesamt aktuell (6 Portionen)

Protein

3.1 g

pro Portion

18.6 g

gesamt aktuell (6 Portionen)

Fett

21.9 g

pro Portion

131.5 g

gesamt aktuell (6 Portionen)

Ballaststoffe

4.47 g

pro Portion

26.8 g

gesamt aktuell (6 Portionen)

Zucker

10.2 g

pro Portion

61 g

gesamt aktuell (6 Portionen)

Salz

2.1 g

pro Portion

12.6 g

gesamt aktuell (6 Portionen)

Anmerkung

Für eine KFC-nahe Textur Kohl, Möhre und Zwiebel besonders fein schneiden oder sehr kurz häckseln und den Salat gut durchziehen lassen. Wer mehr Biss möchte, schneidet den Kohl etwas breiter und serviert den Coleslaw nach kürzerer Kühlzeit.

FAQ

Häufige Fragen

Für amerikanischen Coleslaw sollte Weißkohl deutlich feiner geschnitten sein als für viele deutsche Krautsalate. Dünne Streifen nehmen das Dressing besser auf, werden schneller zart und bleiben trotzdem knackig. Sehr grobe Stücke schmecken nach der Ziehzeit oft noch hart und roh.

Mindestens eine Stunde im Kühlschrank ist ideal, damit Dressing, Kohl und Möhre zusammenfinden. Noch runder schmeckt der Salat nach mehreren Stunden. Über Nacht wird er weicher und saftiger, bleibt aber gut, wenn der Kohl vorher nicht zu stark geknetet wurde.

Meist liegt es an zu viel Flüssigkeit im Kohl oder an zu grobem Schnitt. Das kurze Salzen zieht Wasser vorab heraus, ohne den Kohl matschig zu machen. Wichtig ist danach: abtropfen lassen, nicht auswaschen, und das Dressing erst mit feuchtem, aber nicht tropfnassem Kohl mischen.

Es ist ein amerikanisch ausgerichteter Coleslaw mit Weißkohl, Möhre, cremigem Mayonnaise-Buttermilch-Dressing, Süße und milder Säure. Ein einziges Original gibt es nicht, weil Coleslaw je nach Region, BBQ-Stil und Familienrezept unterschiedlich gewürzt wird.

Für eine KFC-nahe Richtung ist die Schnittgröße entscheidend: Kohl, Möhre und Zwiebel sehr fein schneiden oder kurz häckseln, das Dressing süß-säuerlich halten und den Salat gut gekühlt ziehen lassen. Dieses Rezept bleibt bewusst hausgemacht und ist keine exakte Kopie.

Gut abgedeckt hält sich Coleslaw etwa zwei bis drei Tage im Kühlschrank. Er wird mit der Zeit weicher und etwas flüssiger. Vor dem Servieren gründlich umrühren und, falls sich viel Flüssigkeit gesammelt hat, einen Teil davon vorsichtig abgießen.

Ja, für eine etwas dichtere Variante kannst du die Buttermilch durch Naturjoghurt ersetzen und das Dressing glatt rühren. Für einen milderen Geschmack eignet sich auch saure Sahne. Wichtig bleibt die Balance aus Cremigkeit, Säure und leichter Süße.

Deutscher Krautsalat wird häufig mit Essig, Öl, Brühe oder Speck angemacht und der Kohl oft kräftiger geknetet. Amerikanischer Coleslaw ist meist cremiger, milder und süß-säuerlich abgeschmeckt. Die feine Schnittgröße macht ihn besonders passend zu BBQ, Burgern und Fried Chicken.

Veröffentlicht: Aktualisiert:

Bewertung abgeben

Aktuelle GesamtbewertungNoch ohne
5 Sterne
0
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0

0/400 Zeichen

Bewertungen aus der Community

Noch keine Bewertungen vorhanden.