Diese Schmand-Plätzchen sind besonders zart und bleiben innen angenehm saftig. Der Schmand sorgt für ein mildes, leicht frisches Aroma und eine feine Krume. Perfekt für die Keksdose, zum Adventskaffee oder als unkompliziertes Mitbringsel. Mit einem Hauch Puderzucker wirken sie klassisch und kommen ohne aufwendige Dekoration aus.
Zutaten
Teig
Zum Fertigstellen
Anleitung
Vorbereitung
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Backen vorbereiten
Backbleche mit Papier auslegen und den Ofen rechtzeitig vorheizen, damit die Hitze später stabil ist. Butter (150 g), Schmand (200 g) und Eier (1 Stk) bereitstellen, damit sie nicht eiskalt sind und sich ohne Klümpchen einarbeiten lassen. Schüsseln, Rührgerät und ein Teigschaber bereitlegen, damit zwischendurch alles sauber vom Rand gelöst werden kann und der Teig gleichmäßig wird. -
Trockene Mischung
Die trockene Mischung herstellen, indem gesiebte Weizenmehl (300 g) mit Backpulver (10 g) und Salz (1 g) gründlich verrührt werden. Dabei besonders sorgfältig arbeiten, damit sich das Triebmittel nicht punktuell sammelt und später keine ungleichmäßigen Poren entstehen. Die Mischung soll locker, gleichmäßig und frei von Klümpchen wirken; so nimmt sie die feuchte Basis im nächsten Schritt besser auf.
Teig anrühren
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Cremig aufschlagen
Die weiche Butter (150 g) in einer großen Schüssel cremig rühren, bis die Masse sichtbar heller wird und sich glatt am Schüsselrand verteilt. Dann Zucker (120 g) und Vanillezucker (8 g) nach und nach einarbeiten und dabei den Rand mehrfach abstreifen, damit alles gleichmäßig aufgeschlagen wird. Die Masse ist richtig, wenn sie luftig wirkt, nicht mehr körnig knirscht und beim Anheben weich in breiten, glatten Bändern zurückfällt. Dieser Schritt bringt Luft in die Grundlage, damit die Plätzchen später zart statt kompakt werden. -
Binden und aromatisieren
Das Eier (1 Stk) kurz unterrühren, bis es vollständig aufgenommen ist und die Masse wieder homogen aussieht. Anschließend Schmand (200 g) und Zitronenabrieb (2 g) einarbeiten, bis eine glatte, cremige Basis entsteht; sie darf ruhig weich sein, soll aber keine flüssigen Schlieren zeigen. Dieser Schritt sorgt für Bindung, Saftigkeit und Aroma, damit die Plätzchen später zart bleiben und nicht trocken wirken. -
Teig fertigstellen
Die Mischung aus Weizenmehl (300 g), Backpulver (10 g) und Salz (1 g) portionsweise zur cremigen Basis geben und auf niedriger Stufe nur so lange rühren, bis kein trockenes Pulver mehr zu sehen ist. Sobald der Teig zusammenkommt, mit dem Teigschaber nachhelfen und das Rühren stoppen, damit die Struktur zart bleibt. Der Teig soll weich, formbar und leicht glänzend sein; falls er sehr klebt oder stark nachgibt, abdecken und kühl stellen, bis er spürbar fester ist. Das Kühlen erleichtert das Formen und hilft, dass die Plätzchen im Ofen nicht verlaufen.
Formen
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Ausrollen und ausstechen
Den Teig zwischen Bögen Papier ausrollen, damit nichts klebt und die Oberfläche glatt bleibt; bei Bedarf die Bögen hauchdünn mit Weizenmehl (15 g) abstäuben. Beim Ausrollen gleichmäßig Druck geben und den Teig sanft bewegen, damit er nicht warm wird und schmierig wirkt. Formen ausstechen und die Ränder kontrollieren: Sie sollen klar bleiben und nicht ausfransen. Teigreste nur locker zusammennehmen und kurz andrücken, damit die Plätzchen zart bleiben und nicht zäh werden. Wenn das Papier beim Lösen Feuchtigkeit zieht, die Platte kurz kühlen, damit die Kanten wieder sauber werden. -
Auflegen und stabilisieren
Die ausgestochenen Stücke mit etwas Abstand auf die vorbereiteten Bleche setzen; wenn die Kanten anhaften, den Rand der Form leicht mit Weizenmehl (5 g) abstäuben. Dünne Teile besonders vorsichtig lösen, damit sie nicht reißen, und beim Umsetzen flach stützen. Wenn der Teig weich wird, die Bleche kurz kühl stellen, damit die Kanten beim Backen sauber bleiben und die Oberfläche gleichmäßig aufgeht.
Backen und abkühlen
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Backen
Die Bleche in den heißen Ofen schieben und backen, bis die Ränder ganz leicht Farbe annehmen und die Oberfläche trocken sowie matt wirkt. Das in der Mischung enthaltene Backpulver (10 g) unterstützt dabei eine zarte Lockerung, sodass die Plätzchen nicht dicht werden. Während des Backens lieber nach Optik entscheiden: Sobald die Unterseite stabil ist und die Oberfläche nicht mehr glänzt, herausnehmen. Zu dunkles Backen macht sie trockener, deshalb eher hell lassen. -
Ausdampfen lassen
Die Plätzchen nach dem Backen kurz auf dem Blech ruhen lassen, damit sie ausdampfen und beim Anfassen nicht brechen. Dann vorsichtig auf ein Gitter heben und vollständig auskühlen lassen, damit die Krume sich setzt und die Oberfläche trocken bleibt. Durch die Feuchtigkeit aus Schmand (200 g) bleiben sie angenehm zart; bei zu frühem Verpacken würde Kondenswasser entstehen und die Oberfläche weich machen. Erst nach dem vollständigen Auskühlen weiterverarbeiten.
Fertigstellen
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Bestäuben
Die vollständig abgekühlten Plätzchen mit Puderzucker (40 g) fein bestäuben, am besten durch ein Sieb, damit die Oberfläche gleichmäßig wird. Dabei sparsam arbeiten, sodass die zarte Textur sichtbar bleibt und nichts dick aufliegt. Vor dem Einlagern kurz stehen lassen, damit die Oberfläche trocken bleibt und das Bestäuben nicht fleckig wird.
Anmerkung
Alle Zutaten möglichst ähnlich temperiert verarbeiten, damit der Teig glatt wird. Beim Mischen nur so lange rühren, bis alles verbunden ist, sonst werden die Plätzchen fester. Die Plätzchen eher hell backen und vollständig auskühlen lassen, bevor sie in eine Dose kommen.