Saftige Bananenmuffins mit zarter Krume und leicht karamelligem Aroma eignen sich ideal zum Verwerten sehr reifer Früchte. Das Rezept kommt ohne tierische Produkte aus und bleibt durch pürierte Bananen und Pflanzenöl lange frisch. Die Muffins lassen sich gut vorbereiten und sind sowohl zum Frühstück als auch als Snack oder Dessert geeignet. Der Teig ist unkompliziert, sodass auch ungeübte Bäcker ein zuverlässiges Ergebnis erzielen.
Zutaten
Teig
Form
Anleitung
Vorbereitung
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Für die Backform ein Muffinblech bereitstellen und die Papier-Muffinförmchen (12 Stück) gleichmäßig in die Vertiefungen setzen. Den Backofen auf mittlere Hitze vorheizen.
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In einer großen Rührschüssel die Weizenmehl (250 g), die Zucker (80 g), die Backpulver (10 g) und die Salz (2 g) mit einem Schneebesen gründlich vermengen, bis die Mischung gleichmäßig aussieht und keine trockenen Klümpchen mehr erkennbar sind.
Flüssige Mischung
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Die reife Bananen (300 g) in einer separaten Schüssel mit einer Gabel zu einem feinen Mus zerdrücken, sodass kaum noch Stückchen der Frucht zu sehen sind.
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Die neutrales Pflanzenöl (80 ml) und die pflanzliche Milch (150 ml) zu dem Fruchtmus geben und mit dem Schneebesen verrühren, bis eine glatte, leicht dickflüssige Mischung entstanden ist, in der sich keine getrennten Flüssigkeitsschichten mehr absetzen.
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Anschließend die Vanillezucker (8 g) und die Zitronensaft (10 g) unter die flüssige Mischung rühren, bis alles gleichmäßig verteilt ist und die Oberfläche leicht schaumig wirkt.
Teig und Backen
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Die flüssige Mischung nach und nach zu der Schüssel mit den trockenen Bestandteilen gießen und mit einem Teigschaber nur so lange unterheben, bis ein gleichmäßiger, noch leicht luftiger Teig entstanden ist; dabei grobe Rührbewegungen vermeiden, damit die Muffins später locker bleiben.
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Zum Schluss die Zartbitter-Schokotropfen (50 g) mit einem Löffel kurz unter den Teig heben, sodass die Stückchen gleichmäßig verteilt sind, ohne den Teig stark zu bearbeiten.
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Den Teig mithilfe eines Löffels gleichmäßig in die vorbereiteten Vertiefungen des Blechs verteilen, dabei jede Ausbuchtung nur so weit füllen, dass noch etwas Rand sichtbar bleibt, damit der Teig beim Backen gut aufgehen kann, ohne überzulaufen.
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Das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben und die Muffins backen, bis sie sichtbar aufgegangen sind, eine leicht gewölbte Oberfläche mit goldbrauner Färbung haben und ein Holzstäbchen, das in die Mitte gestochen wird, wieder herauskommt, ohne dass noch feuchter Teig daran haftet.
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Das Blech nach dem Backen kurz auf der Arbeitsfläche ruhen lassen, dann die Muffins vorsichtig aus den Vertiefungen lösen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen, damit die Krume stabiler wird und die Stücke beim Anrichten nicht auseinanderbrechen.
Anmerkung
Je reifer die Bananen, desto intensiver das Aroma; sehr dunkle Schale ist ideal. Der Teig sollte nur so lange gerührt werden, bis alle Bestandteile gerade eben vermischt sind, sonst werden die Muffins zäh. Wer es knuspriger mag, kann vor dem Backen etwas groben Zucker über die Oberfläche streuen.