Diese Pflaumenmarmelade schmeckt intensiv fruchtig mit angenehmer Säure und einer samtigen Konsistenz. Durch sorgfältiges Einkochen entsteht ein ausgewogenes Aroma, das besonders gut zu Brot, Gebäck oder Joghurt passt. Optional geben feine Gewürznoten zusätzliche Tiefe. Ideal zum Haltbarmachen der Ernte und als Vorrat für die kühleren Monate.
Zutaten
Früchte
Zum Gelieren und Abschmecken
Anleitung
Vorbereitung
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Gläser vorbereiten
Saubere Gläser und Deckel bereitlegen, mit sehr heißem Wasser ausspülen und vollständig trocknen lassen; halte die vorbereitete Pflaumen (1000 g) griffbereit, damit das spätere Abfüllen ohne Verzögerung gelingt. Achte darauf, dass die Gläser innen trocken sind, damit sich später kein Kondenswasser bildet und die Oberfläche sauber bleibt. -
Frucht vorbereiten
Die Pflaumen (1000 g) gründlich waschen, trocken tupfen, entsteinen und grob zerkleinern; arbeite möglichst über einer Schüssel, damit austretender Saft nicht verloren geht. Eine ähnliche Stückgröße sorgt dafür, dass alles gleichmäßig weich wird und später kontrolliert eindickt.
Mischen und Saft ziehen lassen
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Mischen
Die zerkleinerten Pflaumen (1000 g) in einen großen Topf geben und mit dem Gelierzucker 2:1 (500 g) sowie dem Zitronensaft (30 ml) sorgfältig vermengen. Rühre gründlich, bis die süßen Kristalle überall Kontakt mit den Fruchtstücken haben; so wird Saft gezogen und das spätere Gelieren wird zuverlässiger. -
Durchziehen lassen
Die Mischung abgedeckt stehen lassen, bis sichtbar Saft austritt und sich am Topfboden eine feuchte Schicht bildet; zwischendurch vorsichtig umrühren, damit nichts trocken bleibt. Dieser Ruheabschnitt sorgt für gleichmäßige Süße, erleichtert das Ankochen und reduziert das Risiko, dass die Masse am Boden ansetzt; die Basis bilden Pflaumen (1000 g) und Gelierzucker 2:1 (500 g).
Kochen und Gelieren
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Langsam erhitzen
Den Topf auf mittlere Hitze stellen und die Masse unter regelmäßigem Rühren langsam erwärmen, damit sich alles gleichmäßig verteilt und nichts am Boden klebt. Sobald die Gelierzucker 2:1 (500 g) gelöst wirkt, die Pflaumen (1000 g) deutlich weicher wird und der Zitronensaft (30 ml) gut eingearbeitet ist, die Hitze erhöhen, bis ein kräftiges Kochen entsteht. -
Sprudelnd kochen
Wenn die Masse stark sprudelnd kocht, kontinuierlich rühren und auf Spritzer achten; ein hoher Topf und ein stabiler Löffel helfen dabei. Halte das sprudelnde Kochen so, dass die Oberfläche aktiv blubbert und beim Umrühren eine deutlich zähere Spur stehen bleibt; so verdampft Wasser, die Masse konzentriert sich und bindet später sauber ab, gestützt durch Gelierzucker 2:1 (500 g) und Pflaumen (1000 g). -
Aromatisieren
Für eine würzige Note optional die Zimt, gemahlen (1 g) einrühren und für ein rundes Aroma optional die Vanillepaste (5 g) zugeben. Kurz und gleichmäßig unterrühren, damit sich die Aromen verteilen, ohne dass sie beim langen Kochen flach wirken. -
Gelierprobe
Für die Gelierprobe einen kleinen Klecks der kochenden Masse entnehmen, auf einen sehr kalten Teller geben und kurz stehen lassen; anschließend den Teller leicht schräg halten. Wenn die Oberfläche rasch anzieht und der Klecks nur träge läuft, ist die Masse bereit; bleibt er sehr flüssig, weiter sprudelnd kochen und die Probe erneut machen. Die Gelierprobe zeigt, ob die Gelierwirkung aus Gelierzucker 2:1 (500 g) zusammen mit der Fruchtbasis aus Pflaumen (1000 g) stabil genug ist. -
Konsistenz anpassen
Wer es feiner mag, die heiße Masse kurz anpürieren, ohne viel Luft einzuschlagen; wer es stückiger mag, nur sanft rühren und die Stücke erhalten. Achte darauf, dass die Masse insgesamt homogen wirkt, damit sich die Fruchtanteile aus Pflaumen (1000 g) später im Glas gleichmäßig verteilen.
Abfüllen und Verschließen
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Heiß abfüllen
Die noch sehr heiße Masse sofort in die vorbereiteten Gläser füllen und dabei sauber arbeiten; Ränder bei Bedarf abwischen, damit der Deckel dicht schließt. Zügiges Abfüllen ist wichtig, weil die Masse beim Abkühlen schnell bindet; die Hauptbasis bilden Pflaumen (1000 g) und Gelierzucker 2:1 (500 g). -
Vakuum bilden
Die Gläser direkt fest verschließen und kurz umdrehen, damit Deckel und Rand zusätzlich heiß benetzt werden; anschließend wieder aufrecht stellen und ungestört abkühlen lassen. Beim Abkühlen zieht sich der Inhalt zusammen und bildet ein Vakuum; die Säure aus Zitronensaft (30 ml) unterstützt dabei die stabile Gelstruktur. -
Kontrolle und Lagerung
Nach dem vollständigen Abkühlen prüfen, ob der Deckel nach innen gezogen ist und sich nicht eindrücken lässt; nur dann ist die Versiegelung zuverlässig. Beschriften und dunkel lagern; nach dem Öffnen kühl aufbewahren, damit das Aroma aus Vanillepaste (5 g) möglichst lange frisch bleibt.
Anmerkung
Für ein besonders fruchtiges Ergebnis sehr reifes Obst verwenden und die Gelierprobe konsequent durchführen. Schaum kann während des Kochens vorsichtig abgeschöpft werden, damit die Oberfläche im Glas klarer bleibt. Beim Abfüllen zügig arbeiten und auf saubere Glasränder achten.