Plany Rezeptdruck
Pfannenbrot ohne Hefe mit Joghurt
Der Joghurt-Backpulver-Teig braucht keine Gehzeit und wird direkt in der Pfanne gebacken. Mittlere Hitze und klare Garzeichen sorgen für lockere Fladen mit weicher Krume.

Nährwerte
Richtwerte pro Portion und für das gesamte Rezept.
Zutatenübersicht
Für 4 Portionen.
Teig und Formen
- 370 g Weizenmehl Type 550, für den Teig und zum sparsamen Ausrollen
Teig
- 10 g Backpulver, als Triebmittel ohne Hefe
- 7 g feines Salz, für den Teiggeschmack
- 4 g Zucker, unterstützt eine schöne Bräunung
- 250 g Naturjoghurt 3,5 % Fett, zimmerwarm verarbeitet sich besonders gleichmäßig
Teig und Pfanne
- 22 g neutrales Rapsöl, für Geschmeidigkeit im Teig und einen dünnen Ölfilm in der Pfanne
Zubereitung
7 Schritte, mit den passenden Zutaten direkt im Ablauf.
Teig ohne Hefe anrühren
Trockene Zutaten gleichmäßig mischen
Zutaten: 350 g Weizenmehl Type 550 · 10 g Backpulver · 7 g feines Salz · 4 g Zucker
Gib Weizenmehl Type 550, Backpulver, feines Salz und Zucker in eine breite Schüssel. Vermische alles gründlich mit einem Schneebesen, damit sich das Backpulver gleichmäßig verteilt und später keine bitteren Nester im Pfannenbrot entstehen.
Notiz: Gerade bei einem schnellen Teig ohne Hefe entscheidet die gleichmäßige Verteilung des Backpulvers über lockere, gleichmäßig aufgehende Fladen.
Joghurt einarbeiten und weich zusammenführen
Zutaten: 250 g Naturjoghurt 3,5 % Fett · 12 g neutrales Rapsöl · 371 g trockene Backpulver-Mehl-Mischung
Drücke in die trockene Mischung eine Mulde, gib Naturjoghurt und den Teiganteil des Rapsöls hinein und rühre von der Mitte nach außen. Sobald keine trockenen Mehlnester mehr sichtbar sind, knetest du nur kurz mit der Hand weiter; der Teig darf weich sein und leicht an den Fingern kleben.
Notiz: Nicht trocken nachmehlen: Die leichte Klebrigkeit ist hier kein Fehler, sondern hilft später bei weichen, saftigen Broten.
Teig kurz entspannen lassen
Zutaten: 633 g weicher Joghurtteig ohne Hefe
Die Schüssel abdecken und den Teig 10 Minuten ruhen lassen, bis er sich glatter anfühlt und beim Drücken etwas nachgibt. Danach lässt er sich deutlich besser portionieren; zusätzliches Mehl erst beim Ausrollen sparsam verwenden.
Notiz: Die kurze Ruhe ist keine Hefegare. Sie entspannt den Joghurt-Backpulver-Teig und macht ihn formbarer.
Formen und in der Pfanne backen
Fladen portionieren und gleichmäßig ausrollen
Zutaten: 20 g Weizenmehl Type 550 · 633 g entspannter Joghurtteig
Arbeitsfläche, Teigoberseite und Hände sparsam mit dem Ausrollmehl bestäuben. Den Teig in vier gleich schwere Stücke teilen und zu runden Fladen von etwa 18 cm Durchmesser und 6 bis 8 mm Dicke ausrollen. Beim Rollen mehrfach drehen, damit alle Fladen gleichmäßig garen.
Notiz: Nicht wrapdünn ausrollen; die Brote sollen weich, brotig und innen locker bleiben.
Pfanne auf mittlere Hitze bringen
Zutaten: 10 g neutrales Rapsöl
Eine schwere Pfanne 2 bis 3 Minuten auf mittlerer Stufe vorheizen und das Rapsöl zu einem sehr dünnen Film verstreichen. Die Pfanne ist bereit, wenn ein kleines Teigstück sanft zischt, aber nicht sofort dunkel wird.
Notiz: Ein dünner Ölfilm reicht; zu viel Fett frittiert die Oberfläche und macht die Brote schwerer.
Pfannenbrote mit sichtbaren Garzeichen braten
Zutaten: 653 g ausgerollte Pfannenbrot-Fladen
Die Fladen portionsweise in die Pfanne legen und auf der ersten Seite 2 bis 3 Minuten braten, bis sich Blasen und goldbraune, unregelmäßige Bratflecken zeigen. Wenden und die zweite Seite 1 bis 2 Minuten braten, bis die Ränder trockener wirken und die Krume beim sanften Drücken elastisch nachfedert.
Notiz: Wer unsicher ist, öffnet ein Brot am Rand: Innen soll die Krume weich, aber nicht mehr roh oder feucht-teigig sein.
Fertige Brote stapeln und servieren
Die fertig gebratenen Pfannenbrote direkt auf einem Teller stapeln und mit einem passenden Deckel oder einer umgedrehten großen Schüssel locker abdecken. Der eingeschlossene Dampf hält sie weich. Zum Aufwärmen kurz in eine trockene, warme Pfanne legen, bis sie wieder biegsam sind.
Notiz: Die Brote nicht lange offen auskühlen lassen, damit die Ränder weich bleiben.
Rezeptnotiz
Der Teig soll weich und leicht klebrig bleiben. Zu viel zusätzliches Mehl macht die Pfannenbrote fester; arbeite lieber mit leicht bemehlten Händen, kurzer Knetzeit und ruhigen Rollbewegungen.
Eigene Notizen
Häufige Fragen
Warum ist der Teig für Pfannenbrot ohne Hefe so klebrig?
Ein leicht klebriger Joghurtteig ist gewollt, weil er nach dem Braten weicher bleibt. Arbeite lieber mit leicht bemehlten Händen und kurzen Bewegungen, statt zusätzliches Mehl einzukneten.
Welche Pfannentemperatur ist richtig?
Mittlere Hitze ist ideal. Die Brote sollen ruhig bräunen und dabei durchgaren. Werden die Bratflecken sehr schnell dunkel, ist die Pfanne zu heiß und die Krume bleibt leichter roh.
Woran erkenne ich, dass die Pfannenbrote durchgegart sind?
Gute Zeichen sind sichtbare Blasen, goldbraune Bratflecken, leicht trocken wirkende Ränder und eine Krume, die beim Drücken elastisch nachgibt. Innen darf sie weich, aber nicht feucht-teigig sein.
Wie bleiben Pfannenbrote nach dem Braten weich?
Direkt nach dem Braten stapeln und mit einem passenden Deckel oder einer umgedrehten großen Schüssel locker abdecken. Der eingeschlossene Dampf hält die Krume weich, ohne die Oberfläche unnötig zu befeuchten.
Kann ich die Pfannenbrote vorbereiten?
Am besten schmecken sie frisch aus der Pfanne. Du kannst sie aber vollständig braten, abkühlen lassen und luftdicht aufbewahren. Vor dem Servieren kurz in einer trockenen Pfanne erwärmen.
Kann ich Dinkelmehl statt Weizenmehl verwenden?
Dinkelmehl Type 630 funktioniert meist gut, der Teig wirkt aber oft etwas weicher und empfindlicher. Knete ihn besonders kurz und rolle die Fladen behutsam aus, damit sie zart bleiben.
Ist dieses Pfannenbrot dasselbe wie Naan oder Bazlama?
Nein. Hier geht es um ein schnelles Joghurt-Backpulver-Pfannenbrot ohne Hefe und ohne Gehzeit. Naan und Bazlama haben eigene typische Teige, Techniken und Erwartungen.