Orangenkuchen mit ganzen Orangen

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Saftig, intensiv und mit Schale püriert

Dieser Orangenkuchen wird aus ganzen, unbehandelten Orangen samt Schale zubereitet und dadurch besonders aromatisch. Durch das Vorkochen wird die Schale mild, während der Kuchen eine saftige, dichte Krume bekommt. Er passt ideal zum Kaffee oder als Dessert und bleibt auch am nächsten Tag noch sehr aromatisch. Die Säure der Frucht balanciert die Süße angenehm aus.

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  • Vorbereitungszeit: 25 mins
  • Zubereitungszeit: 105 mins
  • Ruhezeit: 60 mins
  • Gesamtzeit: 3 hrs 10 Min.

Zutaten

Fruchtbasis

Teig

Form & Finish

Anleitung

Kochmodus Disabled

Fruchtbasis

  1. Weichgaren

    Die gründlich gewaschenen Bio-Orangen (300 g) zusammen mit der Wasser (2000 ml) in einen Topf geben und langsam zum leisen Sieden bringen. Mit Deckel sanft garen, bis die Schale sehr weich ist und sich ohne Widerstand einstechen lässt; dabei darauf achten, dass alles immer gut bedeckt bleibt. Dieser Schritt mildert Bitterkeit aus der Schale und sorgt später für eine besonders saftige, homogene Masse.
  2. Pürieren

    Die gegarten Bio-Orangen (300 g) aus der Flüssigkeit nehmen, gut abtropfen lassen und ausdampfen lassen, bis sie sicher zu handhaben sind. Dann längs aufschneiden, sichtbare Kerne entfernen und alles grob zerteilen. Die Stücke sehr fein pürieren, bis eine glatte, dicke Masse ohne grobe Schalenreste entsteht; bei Bedarf zwischendurch die Seiten des Mixbehälters abstreifen, damit alles gleichmäßig fein wird.

Form und Ofen

  1. Form vorbereiten

    Eine Backform sorgfältig mit der Butter (15 g) ausstreichen und anschließend mit der Weizenmehl (10 g) dünn ausstäuben. Die Form dabei drehen und leicht abklopfen, damit nur ein feiner Film bleibt und keine dicken Stellen entstehen; so löst sich der Kuchen später sauber und der Rand wird gleichmäßig.
  2. Vorheizen

    Den Ofen auf die im Rezept angegebene Temperatur vorheizen und ein Gitter mittig einschieben. Ein vollständig vorgeheizter Ofen sorgt dafür, dass der Teig direkt stabilisiert, gleichmäßig aufgeht und nicht unnötig austrocknet.

Teig

  1. Aufschlagen

    Die weiche Butter (120 g) mit dem Zucker (200 g) in einer großen Schüssel kräftig aufschlagen, bis die Masse deutlich heller wird und sich cremig-luftig anfühlt. Das eingearbeitete Luftpolster hilft, eine feinere Krume zu bekommen und verhindert einen schweren, kompakten Biss.
  2. Binden und aromatisieren

    Die Eier (200 g) nach und nach unterrühren und jeweils so lange arbeiten, bis die Masse wieder glatt und gebunden ist. Zum Schluss das Vanilleextrakt (5 ml) einarbeiten, damit das Aroma rund wirkt und die Fruchtnote unterstützt wird.
  3. Fruchtmasse einarbeiten

    Die pürierten Bio-Orangen (300 g) vollständig unter die Grundmasse rühren, bis keine Streifen mehr zu sehen sind und alles gleichmäßig gefärbt ist. Die Masse darf dabei merklich dickflüssig bleiben; das ist wichtig, damit der Kuchen später saftig wird, ohne klitschig zu wirken.
  4. Trockene Mischung unterheben

    Das gesiebte Weizenmehl (200 g) mit der Gemahlene Mandeln (100 g), dem Backpulver (10 g) und dem Salz (2 g) sehr gründlich vermengen, damit sich alles gleichmäßig verteilt. Diese Mischung portionsweise zur feuchten Masse geben und nur so lange unterheben, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind; zu intensives Rühren baut Struktur auf und macht den Kuchen unnötig fest.

Backen und Fertigstellen

  1. Backen

    Den Teig in die vorbereitete Form füllen und die Oberfläche glattstreichen. Im heißen Ofen backen, bis die Oberfläche gleichmäßig gebräunt ist und ein Holzstäbchen beim Einstechen sauber herauskommt oder nur noch wenige feuchte Krümel zeigt. Wenn die Oberfläche früh stark nachdunkelt, locker abdecken, damit das Innere in Ruhe fertig garen kann.
  2. Auskühlen

    Den Kuchen kurz in der Form ruhen lassen, dann vorsichtig lösen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. Vollständiges Auskühlen stabilisiert die Krume, verhindert ein Zusammenfallen beim Schneiden und macht den Geschmack insgesamt klarer.
  3. Finish

    Vor dem Servieren das Puderzucker (20 g) durch ein feines Sieb gleichmäßig auf die Oberfläche stäuben. Für einen sauberen Anschnitt erst schneiden, wenn der Kuchen komplett ausgekühlt ist und sich beim Anfassen fest anfühlt.

Orangenkuchen mit ganzen Orangen

Kochmodus Disabled
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Zutaten

  • 300 g Bio-Orangen
  • 2000 ml Wasser
  • 200 g Eier
  • 200 g Zucker
  • 120 g Butter
  • 5 ml Vanilleextrakt
  • 200 g Weizenmehl
  • 100 g Gemahlene Mandeln
  • 10 g Backpulver
  • 2 g Salz
  • 15 g Butter
  • 10 g Weizenmehl
  • 20 g Puderzucker

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    Anmerkung

    Unbehandelte Orangen verwenden und vor dem Pürieren sorgfältig entkernen, da Kerne stark bitter schmecken können. Der Teig sollte nach Zugabe der trockenen Zutaten nur kurz gemischt werden, damit die Textur zart bleibt. Der Kuchen lässt sich gut abgedeckt lagern und gewinnt nach dem Durchziehen oft an Aroma.

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    Für eine noch feinere Krume kann die Fruchtmasse besonders glatt püriert und bei Bedarf durch ein Sieb gestrichen werden. Wer es nussiger mag, kann den Mandelanteil erhöhen und die Mehlmenge entsprechend reduzieren. Als Alternative zum Bestäuben eignet sich auch ein dünner Spiegel aus leicht erwärmter Marmelade, der dem Kuchen Glanz gibt und ihn länger saftig hält.

    Häufig gestellte Fragen

    Alle ausklappen:

    Warum werden die Orangen vorher gekocht?

    Das Kochen macht die Schale weich und reduziert Bitterstoffe, sodass die ganze Frucht samt Schale püriert werden kann, ohne dass der Kuchen unangenehm bitter wird.

    Kann ich den Kuchen einfrieren?

    Ja. Vollständig auskühlen lassen, gut verpacken und einfrieren. Zum Servieren langsam bei Raumtemperatur auftauen lassen und erst danach bestäuben.

    Woran erkenne ich, dass der Kuchen fertig ist?

    Die Oberfläche ist gleichmäßig gebräunt, der Kuchen fühlt sich in der Mitte elastisch an, und ein Holzstäbchen kommt beim Einstechen sauber heraus oder zeigt nur noch wenige feuchte Krümel.

    Kann ich statt Butter ein anderes Fett verwenden?

    Ein neutrales Pflanzenöl funktioniert, verändert aber Textur und Aroma. Für ein vergleichbares Ergebnis sollte die Fettmenge gleich gehalten und die Emulsion gründlich aufgeschlagen werden.

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