Plany Rezeptdruck
Basilikum-Pesto selber machen – Pesto Genovese mit Pinienkernen
Trockene Basilikumblätter, sanft geröstete Pinienkerne und kurze Miximpulse halten das Pesto frisch. Das Öl wird portionsweise eingearbeitet.

Nährwerte
Richtwerte pro Portion und für das gesamte Rezept.
Zutatenübersicht
Für 6 Portionen.
Pesto Genovese
- 60 g Frische Basilikumblätter, sauber, vollständig trocken und ohne dicke Stiele verwenden
- 30 g Pinienkerne, nur hellgolden rösten, nicht dunkel werden lassen
- 45 g Parmigiano Reggiano, frisch fein reiben, fertig geriebener Käse bindet oft stumpfer
- 20 g Pecorino Romano, frisch fein reiben; bringt die typische salzige Würze
- 1 Stück kleine Knoblauchzehe, grünen Keim entfernen, damit das Pesto nicht scharf-bitter wird
- 120 ml Natives Olivenöl extra, mild-fruchtig statt pfeffrig-bitter wählen
- 3 g Feines Meersalz, sparsam einsetzen, da Pecorino bereits kräftig salzt
Zubereitung
7 Schritte, mit den passenden Zutaten direkt im Ablauf.
Kühl und trocken vorbereiten
Basilikumblätter trocken bereitstellen
Zutaten: 60 g Frische Basilikumblätter
Die Basilikumblätter vorsichtig auf einem sauberen Tuch ausbreiten und sanft abtupfen, ohne sie zu drücken oder zu quetschen. Den Mixbehälter währenddessen kalt stellen; so erwärmt sich die Paste später langsamer und bleibt deutlich grüner.
Notiz: Nicht unter fließendem Wasser waschen, wenn die Blätter bereits sauber sind. Falls Waschen nötig ist, danach wirklich gründlich trocknen lassen.
Pinienkerne nur hell rösten
Zutaten: 30 g Pinienkerne
Die Pinienkerne in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze rösten und die Pfanne regelmäßig schwenken. Sobald sie nussig duften und stellenweise hellgolden sind, sofort auf einen kalten Teller geben, damit sie nicht nachdunkeln.
Notiz: Dunkel geröstete Pinienkerne schmecken kräftiger, bringen aber schnell Bitterkeit ins Pesto Genovese.
Hartkäse fein reiben
Zutaten: 45 g Parmigiano Reggiano · 20 g Pecorino Romano
Parmigiano Reggiano und Pecorino Romano sehr fein reiben und locker in einer Schüssel sammeln. Feiner Käse verteilt sich später schneller in der Basilikumpaste, ohne dass du lange mixen musst und unnötig Wärme erzeugst.
Notiz: Frisch geriebener Käse bindet runder und wirkt im fertigen Pesto weniger körnig als lange gelagerter Reibekäse.
Kurz mixen und kalt binden
Basilikum, Knoblauch und Öl kurz anmixen
Zutaten: 1 Stück kleine Knoblauchzehe · 80 ml Natives Olivenöl extra · 60 g Trockene Basilikumblätter · 30 g Hell geröstete Pinienkerne
Die trockenen Basilikumblätter mit den abgekühlten Pinienkernen in den kalten Mixbehälter geben. Den Knoblauch schälen, bei grünem Keim kurz halbieren und direkt dazugeben. Einen größeren Teil des Olivenöls angießen und alles in kurzen Impulsen zu einer feuchten, noch leicht groben grünen Paste zerkleinern.
Notiz: Nicht dauerhaft laufen lassen: Sobald der Behälter warm wirkt oder die Farbe stumpfer wird, kurz pausieren und erst dann weitermixen.
Käse und Salz unterarbeiten
Zutaten: 3 g Feines Meersalz · 65 g Fein geriebene Hartkäsemischung · 1 Ansatz Grüne Pesto-Basis
Die grüne Pesto-Basis in eine Schüssel geben und die fein geriebene Hartkäsemischung mit dem Salz unterrühren. Mit einem Löffel oder Spatel arbeiten, bis der Käse die Paste sichtbar bindet und keine trockenen Käsenester bleiben.
Notiz: So bleibt das Basilikum kühler, während der Käse die Paste bindet, ohne sie klebrig wirken zu lassen.
Mit restlichem Öl auf die richtige Textur bringen
Zutaten: 40 ml Natives Olivenöl extra · 1 Ansatz Gebundenes Basilikum-Pesto
Das gebundene Basilikum-Pesto mit dem übrigen Olivenöl glattrühren, bis es glänzt und weich vom Löffel fällt. Es soll streichfähig sein, ohne in einer Öllache zu stehen. Danach 5 Minuten ruhen lassen, damit Käse und Öl sich verbinden.
Notiz: Für Pasta das Pesto später lieber mit etwas heißem Pastawasser in einer Schüssel lockern und nicht in der Pfanne mitkochen.
Abfüllen, schützen und servieren
Zutaten: 1 Ansatz Fertiges Basilikum-Pesto
Das fertige Pesto in ein sehr sauberes Glas füllen, die Oberfläche glattstreichen und luftarm verschließen. Beim Servieren erst am Ende zur Pasta geben oder als Brotaufstrich nutzen, damit Basilikumduft und grüne Farbe frisch bleiben.
Notiz: Immer mit sauberem Löffel entnehmen. Für längere Lagerung ist Einfrieren sicherer als langes Aufbewahren im Kühlschrank.
Rezeptnotiz
Für besonders feines Aroma arbeitet ein Mörser am schonendsten. Im Alltag klappt ein Blitzhacker sehr gut, solange du in kurzen Impulsen mixt und die Paste zwischendurch nicht warm werden lässt.
Eigene Notizen
Häufige Fragen
Warum wird mein Basilikum-Pesto bitter?
Bitterkeit entsteht häufig durch zu langes Mixen, einen warm laufenden Mixer, zu dunkel geröstete Pinienkerne oder ein sehr pfeffriges Olivenöl. Arbeite in kurzen Impulsen, lasse die Pinienkerne hell und wähle ein mild-fruchtiges Öl.
Wie bleibt Pesto Genovese schön grün?
Trockene Basilikumblätter, ein kühler Mixbehälter und kurze Mixintervalle sind entscheidend. Außerdem sollte das Pesto nicht gekocht werden, denn Hitze lässt Basilikum schnell dunkler und stumpfer werden.
Kann ich Basilikum-Pesto im Mörser statt im Mixer machen?
Ja. Zerreibe zuerst Basilikum, Knoblauch und Pinienkerne, arbeite dann Käse und Salz ein und rühre das Olivenöl zum Schluss langsam unter, bis eine gleichmäßig gebundene Paste entsteht.
Wie bewahre ich selbst gemachtes Basilikum-Pesto auf?
In ein sehr sauberes Glas füllen, die Oberfläche glatt streichen und luftarm verschließen. Im Kühlschrank höchstens zwei bis drei Tage lagern und immer mit sauberem Löffel entnehmen. Für längere Lagerung portionsweise einfrieren.
Kann man Basilikum-Pesto einfrieren?
Ja, Einfrieren klappt sehr gut. Praktisch sind kleine Portionen in einer Eiswürfelform oder flach gestrichen in einem Gefrierbeutel. Nach dem Auftauen nicht stark erhitzen, sondern nur mit warmer Pasta oder etwas Pastawasser vermengen.
Was passt zu klassischem Basilikum-Pesto außer Pasta?
Pesto Genovese schmeckt auch auf geröstetem Brot, zu Ofengemüse, in Sandwiches oder als würziger Klecks auf Minestrone. Wichtig ist, es erst zum Schluss dazuzugeben, damit das Basilikumaroma frisch bleibt.