Saftiger Blechkuchen mit lockerem Rührteig und üppigem Fruchtbelag. Perfekt für die Kaffeetafel, Geburtstage und zum Mitbringen, weil er sich gut portionieren lässt. Eine dünne Konfitürenglasur sorgt für Glanz und hält die Oberfläche angenehm saftig.
Zutaten
Teig
Belag
Glasur
Anleitung
Vorbereitung
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Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Ränder so formen, dass das Papier flach anliegt und nicht verrutscht. Den Ofen auf die im Rezept angegebene Backtemperatur vorheizen, damit später eine stabile Hitze ansteht. Arbeitsfläche, Schüsseln und Rührwerkzeuge bereitlegen, damit der Teig ohne Unterbrechung verarbeitet werden kann.
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Die Äpfel (1500 g) schälen, entkernen und in gleichmäßige Spalten schneiden. Sofort mit Zitronensaft (30 ml) vermengen, damit die Oberfläche hell bleibt und die Frische betont wird. Zimt (4 g) darüberstreuen und alles behutsam mischen, sodass die Spalten rundum aromatisiert sind, aber nicht zerfallen.
Teig zubereiten
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Weiche Butter (250 g) zusammen mit feiner Zucker (200 g) und duftender Vanillezucker (16 g) in eine Rührschüssel geben. Lange aufschlagen, bis die Masse deutlich heller wird und sich cremig-samtig anfühlt; so wird Luft eingearbeitet und der Kuchen später locker. Den Schüsselrand zwischendurch abstreifen, damit alles gleichmäßig aufgeschlagen wird.
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Die Eier (4 Stk) nach und nach zugeben und jeweils so lange rühren, bis alles vollständig gebunden ist und die Masse wieder glatt wirkt. Dabei entsteht eine stabile Grundlage, damit sich die trockenen Zutaten gleichmäßig verteilen und der Teig später feinporig aufgehen kann. Wirkt die Masse kurzzeitig leicht körnig, weiter rühren, bis sie wieder homogen ist.
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Weizenmehl (400 g) mit Backpulver (16 g) und Salz (2 g) in einer separaten Schüssel gründlich vermengen. Diese Mischung portionsweise zur feuchten Masse geben und nur so lange rühren, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind; zu langes Rühren macht das Ergebnis kompakter. Zum Schluss Milch (200 ml) in einem dünnen Strahl einarbeiten, bis der Teig zähfließend ist und schwer reißend vom Löffel fällt.
Belegen und backen
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Den Teig auf das vorbereitete Blech geben und gleichmäßig bis in die Ecken verstreichen. Eine gleichmäßige Schicht sorgt dafür, dass alles zur gleichen Zeit gar wird und die Ränder nicht austrocknen, während die Mitte noch roh ist. Das Blech sanft rütteln, damit der Teig sich setzt und größere Lufttaschen verschwinden.
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Die vorbereiteten Äpfel (1500 g) fächerartig auf der Oberfläche verteilen und leicht andrücken, damit sie beim Backen nicht verrutschen und gut im Teig verankern. Brauner Zucker (30 g) gleichmäßig darüberstreuen, damit die Oberfläche karamelliger wird und die Fruchtsäure harmonischer wirkt. Darauf achten, dass die Spalten dicht liegen, damit der Kuchen saftig bleibt und beim Anschneiden nicht auseinanderfällt.
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Das Blech in die mittlere Schiene des vorgeheizten Ofens schieben und backen, bis der Rand goldbraun ist und die Oberfläche fest wirkt. Zur Kontrolle ein Holzstäbchen an der dicksten Stelle einstechen; bleibt nichts Klebriges daran haften, ist der Kuchen durchgebacken. Den Kuchen kurz auf dem Blech stehen lassen, damit er sich stabilisiert und beim Weiterverarbeiten nicht verzieht.
Glasieren und auskühlen
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Für die Glasur Aprikosenkonfitüre (150 g) mit Wasser (20 ml) in einem kleinen Topf sanft erwärmen, bis alles glatt und gut streichfähig ist. Falls Stückchen enthalten sind, die warme Glasur kurz durch ein feines Sieb streichen, damit sie später gleichmäßig aufgetragen werden kann. Die Glasur soll fließen, aber nicht sprudelnd kochen, damit das Aroma klar bleibt.
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Die warme Glasur dünn auf der Oberfläche verstreichen, sodass die Fruchtspalten leicht glänzen und vor dem Austrocknen geschützt sind. Den Kuchen vollständig auskühlen lassen; dabei festigt sich das Innere und das Schneiden gelingt sauberer. Zum Servieren in Stücke schneiden und nach Wunsch auf einer Platte anrichten.
Anmerkung
Für ein besonders gleichmäßiges Ergebnis alle Zutaten rechtzeitig auf Raumtemperatur bringen. Beim Backen lieber nach Aussehen und Stäbchenprobe entscheiden, da Öfen unterschiedlich heizen. Die Glasur immer dünn auftragen, damit der Belag glänzt, ohne klebrig zu werden.